Heimatgeschichte
Ortsmuseum Untertürkheim / Rotenberg
vom Bürgerverein Untertürkheim e.V.
mit heimatgeschichtlicher Ausstellung im Alten Schulhaus
in 70327 Stuttgart-Rotenberg - Württembergstraße 312
Eingang an der Gebäuderückseite

Plakat 2017
Das Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg
in Stuttgart-Rotenberg
mit der heimatgeschichtlichen Ausstellung ist geöffnet

von Mai bis September 2017
jeweils am ersten Sonntag von 14 - 16 Uhr

Das Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg
 ist zusätzlich geöffnet am 
So 9. April 2017 - 11-16 Uhr
So 8. Oktober 2017 - 11-16 Uhr

Die heimatgeschichtliche Ausstellung im Alten Schulhaus in Rotenberg, Württembergstraße 312, ist am 9. April 2017 erstmals in diesem Jahr geöffnet, danach von Mai bis September an jedem ersten Sonntag von 14 bis 16 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Rotenberg

Fotos: Enslin

Brücke 1622
Brückenmodell im Maßstab 1:100 von Günter Eisele - Foto:Enslin
    
Der Eintritt ist frei. - Sonderführungen für Gruppen nach Absprache (Tel. 0711-338689).


RathausRathaus
Blick auf einige Schautafeln der ständigen Ausstellung

Anfahrtskarte
GOOGLE KARTE - Altes Schulhaus in Stuttgart-Rotenberg


Größere Kartenansicht

Foto-Bericht beim Gablenberger Klaus-Blog - http://klaus.fotogalerie-stuttgart.de/2009/05/10/sonderfuehrung-durch-die-heimatgeschichtliche-ausstellung-untertuerkheim-rotenberg/

2013: 100 Ansichten von der Stammburg und der Grabkapelle

3.4.2013 - ROTENBERG: Bürgerverein eröffnet Ausstellung zur wechselvollen Geschichte der Stammburg auf dem Württemberg und dem Mausoleum

(mk) - „Eine Feste mit drei Ringmauern, umfangreichen StallunGrabkapellegen und mehreren Nebengebäuden, einem schönen Innenhof“, so wird die Stammburg der Württemberger beschrieben. 1819 wurde sie abgetragen - für ein anderes Monument: die Grabkapelle für Königin Katharina. In der neuen Sonderausstellung präsentiert der Bürgerverein ab Sonntag, 7. April, die wechselvolle Geschichte auf eindrucksvolle Weise.

Vetter Enslin
Peter Vetter (links) und Klaus Enslin vom Bürgerverein haben rund 100 Ansichten
der Stammburg und der Grabkapelle zusammengetragen. Foto: Kuhn

Die Sonderausstellung im Rotenberger Heimatmuseum hat ihre Generalprobe bestanden. Noch vor der Eröffnung durfte der Kita-Nachwuchs durch die Ausstellung schlendern. Mit großen Augen standen die jungen Rotenberger vor dem Modell der Stammburg. „Wo gibt es denn die Burg?“, wollten sie wissen. Als der Bürgervereinsvorsitzende Klaus Enslin ihnen erklärte, dass die einstige Festung nur etwa 300 Meter entfernt auf der Kuppe des Württembergs stand, wunderten sie sich. Die erste Burgkapelle wurde am 7. Februar 1083 eingeweiht. In den Folgejahren wurde sie mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Etliche Gemälde und Zeichnungen, die die Ausstellungsmacher zusammengetragen haben, geben einen Eindruck, wie sich die einfache Burg zu einer schmucken Burganlage entwickelt hat. „Viele der Zeichnungen sind allerdings romantisierend“, sagt Enslin. Nicht kriegerische Feinde, sondern der damalige württembergische König Wilhelm I. befahl die endgültige Vernichtung der Stammburg. Als seine Frau Katharina 1819 überraschend starb, ließ er sie abtragen. Nach dem Entwurf von Giovanni Salucci entstand die Grabkapelle. Ursprünglich hatte der königliche Hofbaumeister - auch das zeigt die Ausstellung - eine voluminösere Version des Mausoleums vorgelegt, musste diese aus finanziellen Gründen jedoch abspecken. Entstanden ist die heutige Form des imposanten Monuments der Liebe, in dessen Gruft Königin Katharina 1824 und König Wilhelm 1864 ihre letzte Ruhestätte fanden. Die Grabkapelle ist seitdem ein Wahrzeichen und eine Attraktion im Stuttgarter Neckartal.

Mehrere Dutzend Postkarten, Gemälde und Zeichnungen von dem Monument haben Enslin und Vetter ausgestellt. Auch auf einer Münze sowie als Erkennungszeichen mancher Firma aus dem Neckartal ist die Silhouette der Grabkapelle zu sehen. Von Günther Eisele hat der Bürgerverein zudem ein originalgetreues Modell der Grabkapelle als Leihgabe erhalten. Am Sonntag, 7. April, öffnet der Bürgerverein die neue Sonderausstellung mit rund „100 Ansichten der Stammburg und der Grabkapelle.“ Um 11 und um 14 Uhr sind kostenlose Führungen im Heimatmuseum im Alten Schulhaus in der Württembergstraße 312. Bis September haben Interessierte an jedem ersten Sonntag im Monat die Chance, die Ausstellung von 14 bis 16 Uhr anzuschauen. - Artikel UZ vom 04.04.201

Ausstellung 2012 - "Die Industrialisierung Untertürkheims am Anfang des 20.Jahrhunderts" im Eingang SchulhausHeimatmuseum Rotenberg
ist auch im Jahr 2013 zu besichtigen


Im Alten Schulhaus in Rotenberg, dem Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg des Bürgervereins Untertürkheim, wird ab 1. April 2012 die Jahresausstellung: "Die Industrialisierung Untertürkheims am Anfang des 20.Jahrhunderts" gezeigt.

Mit zahlreichen Firmenbeschreibungen, Warenzeichen der Unternehmen wird die industrielle Entwicklung Untertürkheims dargestellt. Zu ihnen gehören die Bettfedernfabriken Straus & Cie, die Vereinigten Seifenfabriken Stuttgart, Wolf & Söhne, Jos. Biesinger, Staengel & Ziller, Bubeck & Sohn, Daimler-Motoren-Gesellschaft, Karl Pfisterer, Eugen Bauer, UT-Motoren- und Fahrzeugbau, Gustav Reisser, Garbaty Cigarettenfabrik und weitere.

ORTSMUSEUM UNTERTÜRKHEIM / ROTENBERG
mit heimatgeschichtlicher Ausstellung

Der Stadtbezirk Untertürkheim, mit den Stadtteilen Untertürkheim / Rotenberg / Luginsland, kann auf eine interessante, bis in die Urzeit reichende Vergangenheit zurückblicken.

Ausstellung
Diese Tatsache veranlasste vor Jahren die Mitglieder des Bürgervereins, eine Ausstellung auszurichten mit dem Ziel den hiesigen Bürgern „ihre" Heimatgeschichte etwas näher zu bringen. Freundlicherweise wurde das Vorhaben von den zuständigen Stellen der Landeshauptstadt Stuttgart positiv bewertet, und so konnte ein ca. 60 Quadratmeter großer früherer Unterrichtsraum im ehemaligen Schulhaus in Rotenberg für die Ausstellung ausgestattet, gestaltet und 1989 eröffnet werden.

Gewählt wurde ein Ausstellungskonzept, in dem sich die Vergangenheit des hiesigen Stadtbezirks in Aussage und Darstellung für den Besucher informativ, kurzweilig und ohne hoch stehende wissenschaftliche Formulierung präsentiert, ohne dabei das geschichtliche Bild zu verfälschen.

Seit März 2002 zeigt sich die Heimatgeschichtliche Ausstellung nun in einem neuen „Outfit". Moderne Gestaltungselemente, Displays mit informativem Text- und Bildmaterial, das sich ausschließlich auf die örtlichen Gegebenheiten bezieht, sowie Grabungsfunde und historische Exponate sollen dem Besucher einen Einblick in die interessante und abwechslungsreiche Geschichte von Untertürkheim übermitteln.

Das Ausstellungskonzept teilt sich auf in die folgenden Themen:

  • Die Ur- und Frühgeschichte
  • Der Ort
  • Der Weinbau
  • Das GewerbeGeweih
  • Die Technologie und Industrialisierung
  • Die Burg Wirtemberg
  • Die Grabkapelle

Highlights sind u.a.

die original Geweihstange eines Edelhirsches, der in der zwischenzeitlichen Eem-Warmzeit vor ca 130.000 - 105.000 Jahren v. Chr. gelebt hat, und im hiesigen Travertin-Steinbruch als Versteinerung gefunden wurde.

Eine aus Lehm modellierte weibliche Brust, wohl ein Symbol der Fruchtbarkeit, aus der mittleren Jungsteinzeit 4.350 - 4.150 v. Chr. Sie gilt als das älteste Fundstück dieser Art im süddeutschen Raum.

Burg Wirtemberg
Die dreidimensionale Darstellung der Stammburg Wirtemberg, und ein maßstabgetreues Holz-Modell der Grabkapelle, gefertigt nach einem ersten Entwurf des italienischen Hofbaumeisters Giovanni Salucci.

Das Modell einer Dampflokomotive ME (HO-Maßstab), die sich 1847 auf der ersten Eisenbahnstrecke von Württemberg zwischen Cannstatt und Untertürkheim bewegte

sowie das seltene Exemplar eines Gasbügeleisens aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.

Eine weitere Besonderheit stellt eine Plakette dar. Sie erinnert an die legendäre Luftschiffkatastrophe von 1937 in Lakehurst, bei der u.a. ein Untertürkheimer als Bordmonteur in einer der Motorgondeln der >Hindenburg< ums Leben kam.

SchulhausORTSMUSEUM
UNTERTÜRKHEIM / ROTENBERG

Bürgerverein Untertürkheim e.V.

mit der heimatgeschichtlichen Ausstellung

Altes Schulhaus Rotenberg
Württembergstraße 312
70327 Stuttgart - Rotenberg

Anfragen über
Telefon: (0711) 338689
email:

Öffnungszeiten:
von Mai bis September an jedem ersten Sonntag
von 14 bis 16 Uhr

oder für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung
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Gut zu erreichen mit der VVS-Buslinie 61
ab Ober-/ Untertürkheim / Karl-Benz-Platz
bis Endhaltestelle Rotenberg

Kulturamt
Gefördert von Kulturamt STUTTGART

Wussten sie, dass...

  • ...der Ursprung von Untertürkheim vermutlich bis in die Alemannen-Zeit zurück geht?
  • ...die Kapelle der Stammburg Wirtemberg am 7. Februar 1083 geweiht wurde?
  • ...König Wilhelm I. 1819 die Burg Wirtemberg abbrechen und an ihrer Stelle die Grabkapelle errichten ließ?
  • ...am 3. Oktober 1845 zwischen Cannstatt und Untertürkheim der erste Zug der Königlich-Württembergischen Eisenbahnen-Gesellschaft durchs Neckartal dampfte?
  • ...Untertürkheim 1905 zusammen mit den Nachbargemeinden Cannstatt und Wangen mit Stuttgart vereinigt wurde?
  • ...im Oktober 1904 die Daimler-Motoren-Gesellschaft ihre Produktion auf hiesiger Markung aufnahm?
  • ...seit 1945 es den Stadtbezirk Untertürkheim mit den Stadtteilen Untertürkheim/Rotenberg/Luginsland gibt?
  • ...1958 der Stuttgarter Neckarhafen seiner Bestimmung übergeben wurde?

  • Zum Gedenktagekalender für Untertürkheim
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