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Spendenaktion für den Wiederaufbau
der Schutzhütte am Gögelbach

3.3.2016 - Damit die Schutzhütte in Untertürkheim im Gehrenwald nach alten Plänen wiedererrichtet werden kann, werden hier Spenden gesammelt. Alles Geld wird ausschließlich für den Neubau der Schutzhütte verwendet. Der Kontoauszug gilt als Spendenbescheinigung fürs Finanzamt. Bei Spenden ab 25 Euro werden - auf Wunsch - die Spender namentlich auf einer Tafel in der neuen Hütte erwähnt. - Aktueller Spendenstand:   0,00 EURO

Spendenkonto
Bürgerverein Untertürkheim e.V.
Kennwort: „Schutzhütte“

IBAN DE30 6006 0396 0014 8000 12

Hier den Flyer für die Spendenaktion downloaden

Email: schutzhuette@bv-untertuerkheim.de

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Schutzhütte am Gögelbach

UZ - 04.03.2016 - Aktionen für die Schutzhütte

UNTERTüRKHEIM: Vereine fordern Wiederaufbau des Unterstands im Gehrenwald

(mk) - Ende Dezember wurde in einer Nacht- und Nebelaktion die Schutzhütte am Gehrenwald abgerissen. Der Ärger über die Entscheidung ebbt nicht ab. Mehrere Vereine verurteilten den Abbau. Mit Aktionen, politischer Einflussnahme und eventuell einer Spendensammlung wollen Bezirksbeirat, Vereine und Privatpersonen einen Wiederaufbau erreichen.

Auch während der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine war die Schutzhütte ein beherrschendes Thema. Alois Herb vom Schwäbischen Albverein und andere Vereinsvertreter machten ihrem Ärger über den Abriss des Unterstands Luft und forderten die Stadtverwaltung auf, für Ersatz zu sorgen. AGUV-Vorsitzender Werner Feinauer nahm die Anregung auf. Als Bezirksbeirat und als Seniorenrat sei er beim Garten-, Friedhofs- und Forstamt vorstellig geworden. Mehrere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger hätten ihn angesprochen, dass ihnen nun ein Platz fehle, an dem sie sich während des Spaziergangs kurz ausruhen können. Der Bezirksbeirat als Gremium und er als Vertreter der Senioren habe nun nochmals auf die Bedeutung des Unterstands aufmerksam gemacht.

Im Vorfeld hatte das Gremium keine Chance. Völlig überraschend für die Untertürkheimer wurde die Holzkonstruktion „zurückgebaut“, wie es in einem Brief des Gartenbauamts hieß. Die Standsicherheit sei nicht mehr gewährleistet gewesen, so die Begründung. Im Sommer hatten sich die Bezirksbeiräte für eine Sanierung stark gemacht. Auf der Wunschliste der Bürger zu den Haushaltsberatungen sammelte der Unterstand Stimmen ein. Zudem lag ein Antrag über 45 000 Euro für den Bau einer neuen Schutzhütte vor. Die Gemeinderatsmehrheit lehnte ihn jedoch ab. Wenige Tage später stand die Holzkonstruktion nicht mehr. Nur noch zwei alte Sitzbänke füllen den Platz an der Wegkreuzung.

„Es fanden bereits Gespräche statt, um eine Lösung zu finden“, berichtete Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. Offenbar wird versucht, Finanzmittel aus anderen Bereichen zu erhalten. Die Stadt komme aber, so deutete Wenzel an, gerne auf die Idee einiger Untertürkheimer Bürger und eines Vereins zurück, durch eine Spendenaktion den Wiederaufbau der Schutzhütte mitzufinanzieren.

UZ - 04.02.2016 - Harsche Kritik an „Nacht- und Nebelaktion“

UNTERTüRKHEIM: Bezirksbeirat über Abriss der Schutzhütte am Gögelbach erbost

(mk) - Der Unmut des Bezirksbeirats war einstimmig und laut: In einer „Nacht- und Nebelaktion“ ließ die Stadt im Dezember die Schutzhütte am Gögelbach abbauen, weil der Gemeinderat kein Geld für einen neuen Unterstand zur Verfügung stellte. „Unerhört. Es wurden einfach Fakten geschaffen“, ärgerte sich SPD-Bezirksbeirat und Stadtseniorenrat Werner Feinauer.

Schutzhuette
Archiv Kuhn

Die Untertürkheimer erlebten Ende 2015 eine böse Bescherung. Die Holzhütte, die Wanderern seit Jahrzehnten Schutz vor Regen bietet, war plötzlich verschwunden. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hatte sie kurzerhand abreißen lassen. Dabei hatten Bezirksbeiräte und Bürger im Vorfeld für den Erhalt gekämpft. Der Unterstand war in die Jahre gekommen, das Dach hatte einige undichte Stellen. Die Bezirksbeiräte baten, diese Mängel auszumerzen. Daraufhin hatte das Gartenamt festgestellt, dass der Holzbau nur bedingt verkehrssicher ist. Teile der Holzkonstruktion waren morsch. Noch, so vor einem Jahr die Aussage, sei die Konstruktion zwei bis drei Jahre standsicher, mittelfristig drohe sie aber zu kippen. Die Fachleute bezifferten die Sanierungskosten auf rund 30 000 Euro. Die Experten plädierten deswegen dafür, einen neuen Unterstand aufzustellen. Die Kosten wurden auf 45 000 Euro beziffert. Aus dem regulären Etat für den Unterhalt der Schutzhütten konnte der Neubau nicht finanziert werden, zumal die Experten einige historische Wengerterhäuschen rund um den Württemberg für erhaltenswerter halten.

Deswegen stand die Sanierung oder der Neubau der Schutzhütte auf der Finanzierungswunschliste der Bezirksbeiräte und tauchte auch im Bürgerhaushalt unter den Wünschen der Stuttgarter an vorderer Stelle auf. Zudem gab es noch einen Antrag einer Gemeinderatsfraktion, die 45 000 Euro zu bewilligen. Als dieser abgelehnt wurde, waren die Tage der Hütte gezählt. „Wir mussten den Unterstand aus Sicherheitsgründen rückbauen“, antwortete Gartenbauamtschef Volker Schirner auf die Anfrage von Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. „Das ist purer Hohn“, ärgerten sich die Bezirksbeiräte. „Der Ärger unter den Bürgern ist groß. Es wurden ungefragt Fakten geschaffen. Uns wurde nicht einmal eine Alternative zum Neubau gelassen“, ärgert sich Andrea Mathiasch (CDU). Einige Bürger hätten nämlich Geld für die Sanierung gespendet.

UZ - 16.01.2016 - Sitzbänke ersetzen Schutzhütte

UNTERTüRKHEIM: Gemeinderat verweigert Mittel für Sanierung des Unterstands im Gehrenwald

(mk) - Die Tage der Schutzhütte im Gehrenwald gehören der Vergangenheit an. Der Bezirksbeirat setzte sich mehrfach für die Sanierung des ins Alter gekommenen Unterstands ein, in den Haushaltsberatungen wurden noch Sanierungsmittel beantragt, aber dann doch von der Gemeinderatsmehrheit abgelehnt. „Die Schutzhütte wird nun durch Sitzbänke ersetzt“, sagt Volker Schirner, der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts.

Schutzhuette
Die Schutzhütte am Gögelbach war bei Spaziergängern beliebt. Ende Dezember wurde sie abgebaut.
Nur die Bänke blieben stehen..Archiv Kuhn

Für Spaziergänger, Wanderer und Hundebesitzer war die Schutzhütte im Gehrenwald ein wichtiger Anlaufpunkt. Wenn es regnete oder stürmte, bot die Holzhütte nahe des Gögelbachs ihnen eine Unterstehmöglichkeit. Teilweise trafen sich auch Jugendliche. Probleme mit Ruhestörungen oder Beschädigungen gab es allerdings keine, betonten die Bezirksbeiräte. Der Unterstand liegt den Lokalpolitikern am Herzen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hatte nämlich festgestellt, dass der Holzbau nicht mehr verkehrssicher ist. Das Dach hatte einige undichte Stellen, zudem stellten Experten fest, dass einige Teile der Holzkonstruktion morsch waren. Mittelfristig drohte die Holzkonstruktion umzukippen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt bezifferte die Sanierungskosten auf rund 30 000 Euro.

Lohnt sich das, fragten die Verantwortlichen des Garten-, Friedhof- und Forstamts. Für die Sanierung von Schutzbauten in Garten- und Weinberggebieten steht dem Amt nämlich nur ein begrenzter Etat zur Verfügung. Statt Geld in die Sanierung des Unterstands am Gögelbach zu stecken, würden sie aus ihrer Sicht „schutzwürdigere“, Unterstände in den Weinbergen in Schuss halten. Dem Bezirksbeirat legten sie eine Liste mit teilweise historischen Weinberg-Schutzhütten vor, die ebenfalls sanierungsbedürftig sind.

Dennoch plädierten die Bezirksbeiräte für den Erhalt. Da die Sanierung laut Gartenbauamt unwirtschaftlich wäre, schlugen die Experten den Abriss und Neuaufbau eines Unterstands in Knüppelarchitektur vor. Bei den Haushaltsberatungen für den aktuellen Doppelhaushalt gab es einen Antrag, 45 000 Euro für den Neubau zur Verfügung zu stellen. Auch im Bürgerhaushalt befürworteten 124 Stuttgarter, die Schutzhütte in historischem Stil neu aufzubauen. Letztendlich entschied sich die Mehrheit der Stadträte dagegen. Ende des Dezember baute das Garten-, Friedhofs- und Forstamt daraufhin den Holzbau ab und ließ bislang nur die alten, besudelten Holzbänke stehen.

UZ - 23.05.2015 - Dringende Sanierung der Schutzhütte

UNTERTüRKHEIM: Forderung des Bezirksbeirats durch Bürgerhaushalt bestärkt

(mk) - Der Bezirksbeirat fühlt sich in seiner Forderung, die Schutzhütte im Gehrenwald zu erhalten und zu sanieren durch die Bürger bestärkt. Im Bürgerhaushalt bekam der Wunsch, die Gögelbach-Hütte zu retten 124 Stimmen. Die Kosten für eine Sanierung werden auf 30 000 Euro geschätzt. Der Bezirksbeirat will, dass diese Mittel im kommenden Haushalt eingestellt werden.

Schutzhuette
Die Schutzhütte im Gehrenwald droht nach hinten abzusacken. Zudem ist das Dach nicht mehr ganz dicht. Der Bezirksbeirat hat die Sanierung des beliebten Unterstands auf die Wunschliste für den Etat 2016/17 gesetzt.Kuhn

Bei Spaziergängen im Gehrenwald, Radtouren oder auf dem Nachhauseweg vom Sportplatz oder vom Besuch der Besenwirtschaft kommen die Passanten an der Schutzhütte am Gögelbach vorbei. Auch wenn der Unterstand sichtbar in die Jahre gekommen ist, würde er offenbar dem einen oder anderen Passanten fehlen, wenn er abgerissen würde. Schließlich befürworteten 124 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerhaushalts den Vorschlag, die Schutzhütte in historischem Stil neu aufzubauen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt haben bereits vor Jahren festgestellt, dass sich der Unterstand aus Holz nach hinten absenkt. Zudem tropft es an einigen Stellen durchs Dach.

Der Bezirksbeirat hatte sich mehrfach für die Sanierung der Gögelbach-Hütte ausgesprochen. Die Stadtverwaltung hatte dies auch zugesagt und einen Kostenvoranschlag erstellt. Die Sanierung würde nach ersten Schätzungen bei 30 000 Euro liegen. Das Dach müsste gerichtet werden. Zudem sind Teile der Holzkonstruktions morsch.

Eigentlich würde das Garten-, Friedhofs- und Forstamt aber auf den hölzernen Unterstand im Gehrenwald und auch auf das „Zuckerhäusle“ unterhalb der Grabkapelle lieber komplett verzichten wollen und mit dem eingesparten Geld die aus ihrer Sicht „schutzwürdigeren“ Schutzhütten in den Weinbergen sanieren. Da die Untertürkheimer aber auf die Gögelbach-Hütte bestehen, würden die Planer statt der 30 000 Euro teuren Sanierung einen Neubau für sinnvoller erachten. Die alte Holzhütte würde abgebrochen und ein Unterstand in Knüppelarchitektur neu errichtet. Benötigt würde eine neue Bodenplatte. Die Kosten für den Neubau würden bei 45 000 Euro liegen. In der vergangenen Sitzung haben die Bezirksbeiräte deswegen die Finanzierung des Vorhabens - bevorzugt die Sanierung - auf die Wunschliste für den kommenden Doppelhaushalt gesetzt.

UZ - 20.01.2015 - Schutzhütten sollen erhalten bleiben

UNTERTüRKHEIM: Unterstand im Gehrenwald muss für 30 000 Euro saniert werden

Von Mathias Kuhn

Sie bewahren Wanderer und Wengerter vor Regen, Sturm und Blitz, sind Rastplätze für Spaziergänger, romantische Treffpunkte für Jugendliche und Schmuckstücke in der Landschaft - wenn sie nicht verschmiert oder zerstört sind: die Schutzhütten in den Weinbergen. In Untertürkheim stehen noch acht. Die Bezirksbeiräte kämpfen für ihren Erhalt und fordern die Sanierung des Unterstands im Gehrenwald.

Schutz
Die beliebte Schutzhütte am Gögelbach müsste in den kommenden drei bis fünf Jahren saniert oder
abgerissen und neu aufgebaut werden. Die Stadt will sie aufgeben, die Bezirksbeiräte forderten einstimmig
den Erhalt. Kuhn

Die Bezirksbeiräte, die durch die Weinberge joggen, walken oder wandern, kennen die acht Schutzhütten, die ihnen Kilian Bezold per Foto präsentierte, aus eigener Erfahrung. Die anderen staunten über die Kleinode inmitten der Weinberglandschaft. „Wir betrachten sie als Kulturdenkmale und wollen sie auch erhalten“, sagt der Experte vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt. Allerdings sei der zeitliche und finanzielle Aufwand relativ hoch. „Immer wieder werden Unterstände beschädigt, das Kupfer auf dem Dach geklaut, Blitzableiter abgerissen, die Holzverkleidung wird zum Grillen verwendet oder direkt auf dem Holztisch im Innern ein Feuer entzündet“, so Bezold. Kleinere Schäden werden aus dem Etat für Unterhaltungsmaßnahmen behoben. „Für größere Sanierungsmaßnahmen fehlt uns allerdings das Geld“, so Bezold. Deswegen machte das Garten-, Friedhofs- und Forstamt nun eine Bestandsaufnahme: Das „Zuckerhäusle“ unterhalb der Grabkapelle wurde mehrfach demoliert, der Unterstand auf dem Mönchberg weist Brandspuren auf, ein anderes Häusle nahe der Rotenberger Kelter war mit Graffiti besudelt, das Dach abgedeckt, weitere weisen leichte Schäden auf.

Bezolds Vorschlag: Fünf der acht Schutzhütten stehen mitten in den Weinbergen und besitzen auch ihre Schutzfunktion noch. Sie gelte es weiter zu bewahren. In den Erhalt des „Zuckerhäusles“, des Unterstands auf dem Mönchberg und der Schutzhütte am Gögelbach würde das Garten-, Friedhofs- und Forstamt aber keine Mittel mehr stecken wollen. Während die Bezirksbeiräte beim „Zuckerhäusle“ und dem Unterstand auf dem Mönchberg der Argumentation folgten, erntete die Stadtverwaltung bei der Schutzhütte am Gögelbach erheblichen Gegenwind. „Der Unterstand muss erhalten bleiben. Dort ist ein wichtiger Kreuzungspunkt vieler Spazierwege, ein Kinderspielplatz und der Weinwanderweg kommt vorbei“, sagt CDU-Bezirksbeirat Matthias Madeya. Werner Feinauer (SPD) erinnerte daran, dass der Bezirksbeirat vor mehr als einem Jahr einstimmig die Sanierung der Schutzhütte beschlossen habe. „Schließlich wird das Gebiet von vielen älteren Menschen genutzt, die dort relativ eben spazieren gehen können“, so Feinauer. Die Freien Wähler und die Grünen reihten sich in die Reihe der Schutzhütten-Retter ein.

Die Sanierung würde nach ersten Berechnungen circa 30 000 Euro verschlingen. „Das Dach ist bereits undicht und einige Holzkonstruktionsteile sind morsch“, so Bezold. Die Planer würden es deswegen für sinnvoller erachten, die alte Schutzhütte komplett abzubrechen und eine Hütte in der sogenannten Knüppelarchitektur neu zu errichten. „Wir benötigen eine neue Bodenplatte und Stahlzargen für Pfosten. Die Kosten für den Neubau würden deswegen circa 45 000 Euro betragen“, so Bezold. Einige Bezirksbeiräte regten eine Patenschaft oder eine Spendenaktion für die Schutzhütte im Gehrenwald an. Alle elf berechtigten Bezirksbeiräte votierten abschließend einstimmig für die Sanierung oder den Neubau. Das Projekt soll auf die Wunschliste für den nächsten Doppelhaushalt.

UZ - 09.07.2014 - Rangliste maroder Schutzhütten ermittelt

UNTERTüRKHEIM: Renovierung des Unterstands im Gögelbach verzögert sich - Geldmittel fehlen

(mk) - Der Bezirksbeirat hat schon vor Monaten die Renovierung der Schutzhütte im Gehrenwald gefordert. Der bei Wanderern beliebte Unterstand am Gögelbach ist marode. Eigentlich wollte das Garten-, Friedhofs- und Forstamt das Gebäude aus Holz bereits abreißen und neu bebauen. „Im Rahmen einer Umfahrt haben Experten alle Schutzhäuschen im Stadtbezirk angeschaut. Nun wollen sie eine Rangliste der renovierungswürdigen Hütten aufstellen“, berichtet die stellvertretende Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel.

Der Pfad entlang des Gögelbachs in Richtung der Vereins- und Waldheime gehört für die Untertürkheimer und Luginsländer zu einem der beliebtesten Spazierwege. Hundebesitzern, die dort Gassi gehen, Jugendlichen auf dem Weg zum Training, Senioren, die einen Spaziergang machen oder die nahe Besenwirtschaft besuchen und Wanderern ist die Schutzhütte ein Begriff. Vielleicht hat sie dem einen oder anderen als Unterstand bei Regen und Schnee bereits gute Dienste geleistet. Allerdings mit dem Schutz ist es so eine Sache. Die Fachleute vom Garten-, Friedhof- und Forstamt haben vor zwei Jahren festgestellt, dass sich das aus Holz errichtete, einfache Gebäude nach hinten absenkt. Zudem gehört das Dach endlich gerichtet, es regnet herein. Der Kostenvoranschlag für die Sanierung liegt bei knapp 30 000 Euro. Die Mittel waren bereits fest eingeplant und bewilligt. Mit den Bauarbeiten sollte zunächst im Herbst vergangenen Jahres und dann im Frühjahr begonnen werden. Noch hat kein Handwerker etwas zum Erhalt des Häuschens getan. Stattdessen hat sich eine Expertenkommission nochmals ein Bild gemacht. „Und zwar nicht nur von dieser Schutzhütte. Im Zuge einer Rundfahrt in unserem Stadtbezirk haben wir uns etwa ein Dutzend Unterstände und Schutzhäuschen angeschaut“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert.

Auch unterhalb der Rotenberger Kelter und im Bereich der Egelseer Heide stünden einige, die in einem ähnlich renovierungsbedürftigen Zustand wie das Exemplar am Gögelbach seien. Die Mängel jedes einzelnen seien notiert worden. „Weil die Mittel knapp sind, wollen die Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts nun eine Rangliste erstellen. Bei der Feststellung der Prioritäten wird die Bedeutung des Unterstands eine Rolle spielen“, so Eggert. Er lässt keinen Zweifel daran, welche Schutzhütte nach seiner Meinung an oberster Stelle stehen sollte. Auch im Namen des Bezirksbeirats habe er die Wichtigkeit der Gögelbach-Schutzhütte nochmals hervorgehoben. „Sie liegt zwar ortsnah, erfüllt aber dennoch die Schutzfunktion, da viele Spaziergänger und Wanderer in ihr Unterschlupf oder eine Rastmöglichkeit finden.“ Zudem spreche für den Standort, dass es keine Klagen von den Nachbarn gebe.

UZ-08.02.2014 - Neues Gesamtkonzept für Schutzhütte und Hundewiese

UNTERTüRKHEIM: Garten-, Forst- und Friedhofsamt will Neubau des Unterstands am Gögelbach im Bezirksbeirat diskutieren

(mk) - Der Weg entlang des Gögelbachs, zu den Vereinsheimen im Gehrenwald, in Richtung Rotenberger Kelter oder nach Luginsland sind bei Spaziergängern, Hundebesitzern und Jugendlichen beliebt. Ein zentraler Punkt ist die Schutzhütte am Gögelbach. Der Unterstand ist marode. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt will im Frühjahr mit dem Bezirksbeirat über ein Gesamtkonzept beraten. Inbegriffen ist der SPD-Vorschlag, auf dem gegenüberliegenden Grundstück eine Hundewiese einzurichten.

Ob Wanderer, Spaziergänger, Jugendliche auf dem Weg von oder zum Training, Besucher der nahen Besenwirtschaft, Hundebesitzer oder Heranwachsende, die sich abends verabredet haben - für jeden ist die hölzerne Schutzhütte am Gögelbach ein Begriff. Deswegen war es für die Untertürkheimer Bezirksbeiräte keine Frage, dass der Unterstand erhalten bleiben beziehungsweise saniert werden muss. Denn die Hütte ist in die Jahre gekommen. Wind und Wetter haben an ihr genagt. Das Holzgebäude senkt sich nach hinten ab, durchs Dach tröpfelt es und das Gebälk ist beschädigt. Schmierereien und mutwillige Zerstörungen halten sich in Grenzen, stellten die Bezirksbeiräte fest. Deswegen sprachen sich die Lokalpolitiker für eine Sanierung aus. 30 000 Euro sind für das Herrichten eingeplant. Eigentlich sollte mit der Sanierung im Herbst begonnen werden.

„Wir wollen jetzt jedoch nochmals mit den Bezirksbeiräten über den Sinn der Baumaßnahme und über ein Gesamtkonzept diskutieren“, sagt Volker Schirner, der Leiter des Garten-, Friedhof- und Forstamts. Zum Einen handele es sich nicht um eine historische Schutzhütte wie beispielsweise in Hedelfingen, zum Zweiten müsse man auch an die Anwohner in der Nachbarschaft denken. Diese gelte auch im Falle einer Hundewiese.

Die SPD-Bezirksbeiratsfraktion hat in der Februar-Sitzung einen Antrag eingereicht, auf der gegenüberliegenden Grünanlage - offensichtlich ein ehemaliger Kinderspielplatz - eine eingezäunte Hundewiese anzulegen. „Die Wiese neben der Schutzhütte ist eine ungenutzte städtische Grünfläche, die gut erschlossen ist“, meinte Fraktionssprecher Werner Feinauer. Da viele Hundebesitzer in dem Gewann ihre Runden drehen, böte sich ein durch einen hohen Zaun gesicherter Bereich an, in dem die Vierbeiner ohne Leinenzwang herumtoben können, während die Besitzer in der Schutzhütte Schatten oder ein trockenes Plätzchen finden können, so die Argumentation der SPD. Ein Hundetütenspender ist bereits montiert. Die anderen Fraktionen wollen darüber in der kommenden Sitzung debattieren. „Wir werden im Frühjahr ein Konzept vorstellen und das Votum der Politiker und Bürger vor Ort einholen“, meinte Schirner.

UZ - 17.09.2013 - 30 000 Euro für Schutzhütte am Gögelbach

UNTERTüRKHEIM: Sanierungsarbeiten an beliebtem Unterstand beginnen im Herbst

(ts) - Der beliebte Treffpunkt für Wanderer und Jugendliche, die Schutzhütte am Gögelbach, wird in den nächsten Wochen saniert. Dies sei beschlossene Sache, sichert Walter Wagner vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt zu. „Die Finanzierung ist gesichert, der Auftrag an das Hochbauamt erteilt“. Für das Herrichten des baufälligen Unterstands seien 30 000 Euro eingeplant.

Huette
Die Schutzhütte am Gögelbach ist in die Jahre gekommen, das Dach ist undicht, die Balken morsch.
In den nächsten Wochen soll der Unterstand wieder hergerichtet werden. Simoncev

Seit längerem ist bekannt, dass die Schutzhütte im Gehrenwald reparaturbedürftig ist, sie sei schlichtweg auf natürliche Weise in die Jahre gekommen, hatte das Gartenamt bereits vor einem Jahr verkündet. „Der Holzunterstand senkt sich nach hinten ab, außerdem ist das Dach undicht und das Gebälk beschädigt“, erklärt Wagner. Im Juli letzten Jahres hatte man deshalb überlegt den baufälligen Unterstand möglicherweise abreißen zu lassen, doch die Untertürkheimer Bezirksbeiräte waren dagegen: „Die Schützhütte muss unbedingt erhalten werden“, so der Tenor. Schließlich sei sie Wanderern ein wichtiger Unterstand bei Regen beziehungsweise ein beliebter Treffpunkt bei Verabredungen. Man hatte sich im Juli 2012 auch für den Erhalt der Hütte ausgesprochen, da von dem Unterstand keine Ruhestörung oder Vandalismus ausgehen würden.

Doch da weiß Familie Zaiß vom Weingut Zaiß aus der direkten Nachbarschaft anderes zu berichten. Immer wieder würde man in der Nacht Jugendliche hören, die unter anderem mit Motorrädern angefahren kämen und Saufgelage im Unterstand veranstalten. Erst vor kurzem hätten einige von ihnen 20 bis 30 Steine aus dem Boden der Schutzhütte herausgegraben und diese auf der Wiese und unter den Sitzbänken verteilt. Oft müsse man am nächsten Morgen außerdem Scherben zusammenkehren. Man wolle dies auch nicht länger mit ansehen, ärgert sich die Familie. Schließlich werde oft genug vermutet die Gäste aus dem Besen seien die Randalierer. Dabei achte Familie Zaiß penibel darauf, um 23 Uhr zu schließen, um die Nachtruhe der Nachbarn zu gewährleisten. Andere Nachbarn hatten bereits angedeutet, sich beim nächsten Vorfall an das Jugenddezernat zu wenden, schließlich würde der Vandalismus auch vor dem benachbarten Spielplatz nicht mehr Halt machen. Dort wurden ebenso wie in der Schutzhütte Schmierereien und Beschädigungen bemerkt.

Dem Gartenamt sei davon bis heute nichts bekannt. „Jede Woche wird der Unterstand einmal gründlich gesäubert, möglicherweise hatte man im Zuge der Reinigungsarbeiten die Steine an ihre ursprüngliche Stelle gebracht“, berichtet Wagner. Ansonsten seien keine auffälligen Vorkommnisse dokumentiert worden. Man konzentriere sich beim Gartenamt nun vielmehr auf die anstehende Sanierung der Hütte. Denn im Zuge der Reparaturmaßnahmen werde außerdem, genauso wie am Schützenhäusle in den Hedelfinger Weinbergen, ein Blitzschutz samt Beton-Fundament eingebaut.

UZ - 19.7.2012 - Schutzhütte am Gögelbach soll erhalten bleiben

Beliebte Unterstehmöglichkeit im Gehrenwald ist baufällig

(mk) - Sie dient als Treffpunkt bei Wanderungen, als Sitzmöglichkeit zur Verschnauf- oder Vesperpause oder als Schutz vor Regen, Sonne und Wind - die hölzerne Hütte am Gögelbach. Die Schutzhütte ist allerdings in die Jahre gekommen und „langsam baufällig“, wie Georg Schiel vom Garten-, Forst- und Friedhofsamt feststellte. Was tun? Die Untertürkheimer Bezirksbeiräte sprachen sich einstimmig dafür aus, dass das Bauwerk „unbedingt erhalten werden muss.“

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Foto: Enslin

Wer einen Spaziergang zu den Waldheimen im Gehrenwald, zum TBU oder in die Besenwirtschaft im Weingut Zaiß unternimmt, kennt den hölzernen Unterstand am Gögelbach sicherlich. Er bietet schon seit Jahrzehnten Generationen von Wanderern, Hundebesitzern oder Jugendlichen Sitz- und Unterstehmöglichkeit. Auf dem Dach haben sich Moose und Pflanzen angesiedelt, bis auf einige Farbschmierereien ist die Hütte allerdings von der Zerstörungswut verschont geblieben. „Auch von den Anwohnern habe ich keine Klagen vernommen. Mir ist kein Fall von Ruhestörung oder wilder Müllablagerung bekannt“, meinte Bezirksvorsteher Klaus Eggert.

Allerdings ist das Holzhaus auf natürliche Art in die Jahre gekommen. Georg Schiel vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt hatte Eggert deswegen darauf aufmerksam gemacht, dass die Hütte baufällig sei. Einige Pfosten sind morsch. Für den Experten des Gartenbauamts stellte sich die Frage, ob die Hütte abgerissen oder saniert werden sollte. Er bat um ein Meinungsbild von den politischen Vertretern im Stadtbezirk. „Was soll mit der Schutzhütte geschehen?“, gab Eggert die Frage an die Bezirksbeiräte weiter. Die Meinung der Bezirksbeiräte war einhellig. „Sie dient vielen Spaziergängern und Hundebesitzern immer wieder als Unterstand oder als ein Gebäude, an dem man sich verabredet und aufeinander wartet“, meinte Iris Hanstein von der CDU. Da von der Schutzhütte offensichtlich auch keine Unruhestörungen oder Vandalismus ausgehen würden, sprach sich auch Gesine Wiegers-Rößler (SPD) für den Erhalt des Gebäudes aus. Auch die anderen Fraktionen waren einstimmig dafür, das Gebäude nicht abzureißen. In welcher Weise die Schutzhütte gerettet werden kann, oder ob es sinnvoller wäre eine neue Hütte zu errichten und auch die jeweiligen Kosten, soll nun das Gartenbauamt ermitteln


Haushaltsantrag vom 13.10.2015
Nr. 880/2015

AfD-Gemeinderatsfraktion Stuttgart

Betreff: Abriss und Neubau der Schutzhütte am Gögelbach, Stuttgart-Untertürkheim

Im Bereich der Untertürkheimer Weinberge und nahe des Wohngebietes Gehrenwald befindet sich die Schutzhütte am Gögelbach, eine alte, bauhistorisch wertvolle, im sogenannten "Schweizer Baustil" errichtete Wengerterhütte. Sie ist Kreuzungspunkt vieler Spazierwege und liegt am Untertürkheimer Rundwanderweg.
Sowohl von den Spaziergängern wie auch von der ortsansässigen Bevölkerung wird die Hütte gern als Treffpunkt genutzt. Nachdem eine Sanierung des hölzernen Bauwerks immer wieder verschoben wurde, ist die Hütte nun so baufällig geworden, dass sie nur durch Abriss und Neubau wieder hergestellt werden kann.
Der Bezirksbeirat Untertürkheim hat sich bereits einstimmig für den Neubau ausgesprochen.

Wir beantragen:
Die Schutzhütte am Gögelbach wird in ihrer historischen Gestalt und nach den Original-Bauplänen des Verschönerungsvereins neu errichtet.
Zu diesem Zweck werden die ursprünglich vorgesehen 45.000 € in den Haushalt des Jahres 2016 ("Rote Liste", Amtsbereich Nr. 670) wieder eingestellt.

Eberhard Brett Bernd Klingler Dr. Heinrich Fiechtner Prof. Dr. Lothar Maier


Bürgerhaushalt 2016/2017

Nr. 11105 - Neubau der Schutzhütte am Gögelbach im Gewann Gehrenwald im historischen Stil

Platz: 2816

Der Standort der hölzernen Schutzhütte am Gögelbach ist ein wichtiger Kreuzungspunkt vieler Spazierwege, nahe eines Kinderspielplatzes und liegt am Untertürkheimer Rundwanderweg. Nach Aussage des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes Stuttgart ist nur ein Neubau der historischen Schutzhütte sinnvoll. Das Dach ist bereits undicht und einige Holzkonstruktionsteile sind morsch.

Der Gemeinderat soll die Finanzierung beschließen, um die Schutzhütte nach Originalbauplänen des Verschönerungsvereins neu zu erstellen. Der Bezirksbeirat hat sich einstimmig für den Neubau ausgesprochen.

Verwaltung prüft: nein

positive Wertungen: 124
negative Wertungen: 91