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Herzlich willkommen beim
Bürgerverein Untertürkheim e.V.
pro Untertürkheim - der Bürgerverein
AKTUELLES

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Plakat 2017

So 2.7.2017 - 14-16 Uhr Ortsmuseum Rotenberg offen

Weinkellerführung am Fr . 14.7.2017   16:00 - 18:30 Uhr
Führung durch einen historischen Weinkeller und
Kelterführungim
Fleckensteinbruch mit  kleiner
Weinprobe - Kosten: 5 EUR - Start 16 Uhr an der
Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 45

Gesund
Gesundheitswegweiser

Fr 9. Juni 2017
16:00 – 18:00 Uhr

Ortsführung durch Untertürkheim zum ESZET-Steg
bis zur Wallmersiedlung
– gratis

Start um 16 Uhr an der Weinpresse am  Bahnhof, Arlbergstraße 

==> Bericht und Fotos zu: KREATIVER WAHNSINN IN DER SÄNGERHALLE

Sa 13.05.2017 13 Uhr Untertürkheimer Neubürgerrundgang in Deutsch und Farsi

NeuB

Der nächste Untertürkheimer Neubürgerrundgang findet am Samstag dem 13.05.2017  von 13 bis 15 Uhr statt.


Alle Untertürkheimer Neubürger und Farsi sprechende afghanische Flüchtlinge sind dazu eingeladen.


Start ist um 13 Uhr im Saal der Stadtteilbibliothek Untertürkheim im 2. Stock, Strümpfelbacher Straße 45.

Es gibt Infos zur Geschichte Untertürkheims, zur Bibliothek, zum Rathaus und städtischen Einrichtungen, zu den  VVS-Bahnen und Bussen, zu Banken usw. als Bildvortrag.


Ab 14 Uhr folgt dann ein kleiner Ortsrundgang zu Fuß durch Untertürkheim bis ca. 15 Uhr mit Klaus Enslin.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Najia Ahmad wird alles auch auf Farsi übersetzen.
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Veranstalter: Bürgerverein Untertürkheim e.V. mit der Stadtteilbibliothek Untertürkheim

>> Plakat downloaden <<

 

Eröffnung des Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg 9. April 2017

Plakat

Es ist wieder so weit: Am Sonntag 9. April von 11-16 Uhr öffnet das Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg im Haus Württembergstraße 312 wieder seine Pforte. Bis Oktober soll die Ausstellung bei freiem Eintritt dann jeweils am
1. Sonntag des Monats von 14.00 – 16.00 Uhr Besucher anlocken. Sonderführungen sind auf Nachfrage möglich.

Zu der traditionellen heimatgeschichtlichen Dauerausstel-lung, die die Entwicklung des Stadtbezirks von seiner Urgeschichte bis in die Gegenwart zeigt, kommen neu zwei Sonderausstellungen:

LusserDer erste Schwerpunkt widmet sich auf 10 Schautafeln dem Wirken des Ortsbaumeister Julius Lusser.
Er prägte Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinem typischen Baustil – einer Kombination aus Ziegelstein und Fachwerk – bis heute Teile Untertürkheims. Neben zahlreichen Wohnhäusern ragt das von ihm gebaute, denkmalgeschützte Kraftwerk, das bis heute arbeitet, als markantes Statement seiner Bautätigkeit heraus. Es stellt zugleich eine Verbindung her zum zweiten Schwerpunkt der Sonderausstellung.

Fiechtner

Denn aus der Reihe der hier präsentierten 26 Ortsvorsteher von 1546 bis heute tritt besonders Eduard Fiechtner hervor, der das heutige Bild Untertürkheims entscheidend beeinflusst hat. Als letzter Schultheiß der selbstständigen Gemeinde bot er Gottlieb Daimler Grundfläche für dessen Gründung einer neuen Produktionsstätte in Untertürkheim. Und die arbeitete dann mit dem Strom aus Lussers Kraftwerk. Doch auch unter den anderen Ortsvorstehern finden sich einige bedeutende Persönlichkeiten, die detailliert in der Sonderausstellung präsentiert sind.

Lusser
Fotos: Enslin
Link zur Tagesfahrt am 22.04.2017 zur Trossinger Eisenbahn

Trauer
Eir trauern um unseren Ehrenvorsitzenden

EMIL ZIEGLER
5.11.1921 - 7.3.2017

Emil Ziegler war Gründungsmitglied und von 1974 bis 1998 Vorsitzender des Bürgervereins Untertürkheim.

Die Urnenbeisetzung findet am Fr 24.3.2017
um 14 Uhr im Friedhof Untertürkheim statt.

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2017  

Bei der  Jahreshauptversammlung 2017 des Bürgervereins Untertürkheim  konnte der Erste Vorsitzende Klaus Enslin über fünfzig Mitglieder im Saal des Katholischen Gemeindezentrums begrüßen. Zu Beginn wurde an den kürzlich verstorbenen Ehrenvorsitzenden Emil Ziegler gedacht.
In seinem Rückblick ging Enslin auf die verschiedenen Aktivitäten ein, welche der Vorstand und Ausschuss im vergangenen Jahr für die Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatte.

Im Februar hielt Dr. Bonenschäfer in der Bibliothek einen Vortrag über „Untertürkheimer Mühlen und Wasserkräfte in der Geschichte“. Das Ortsmuseum in Rotenberg war wieder sehr gut besucht, besonders am „Tag der Heimatgeschichte“ im Frühjahr und Herbst. Die Sonderausstellung über die Sammlungen von Untertürkheimer Bürgern mit dem Thema „Kumpfe und Matrjoschkas“ lockte über 500 Besucher an. Der Führung im April durch das Lindenschulviertel schloss sich der Besuch des EnBW-Wasserkraftwerks an und im Juni organisierte der BVU eine Hafenrundfahrt Natürlich gab es wieder die traditionelle Kellerbesichtigung im Juli.

Unsere Russlandexperten Regine und Roland Haug berichteten im ausverkauften Vortragsraum der Stadtteilbibliothek in einer szenischen Lesung zum aktuellen Thema „Wahrheit und Mythos der Königin Katharina von Württemberg“.
Eine wiederum gelungene Veranstaltung war der bereits zum 33.mal stattgefundene Fackel- und Lampionumzug mit über 500 Kindern, Eltern und Großeltern durch  Untertürkheim. Das Ziel war der Alte Friedhof im Zentrum, wo das Abschlussfeuerwerk abgebrannt wurde. Etwas Besonderes war die Live-Übertragung dieser Veranstaltung in der Landesschau des SDR. Ein Dank an die Jugendfeuerwehr als Fackelträger und an den Musikverein für die begleitende Musik und den Ausschank des Kinderpunsches.
Am 2. Dezember gab es im Kulturtreff die erste Verleihung des vom BVU und dem Kulturhausverein geschaffenen „Albert-Dulk-Preises“, der zum 200. Geburtstag dieses Untertürkheimer Originals 2019 wieder ausgeschrieben wird.  Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU das kulturelle Programm auf der ansprechend dekorierten Bühne.

Klaus Enslin kam dann auf die Programmpunkte im laufenden Jahr 2017 zu sprechen:
Es werden verschiedene Ortsführungen angeboten und im Heimatmuseum ist neben den ständigen Exponaten eine Sonderausstellung „Untertürkheimer Ortsvorsteher von 1676 bis heute und Ortsbaumeister Julius Lusser“. Das Ortsmuseum im Alten Schulhaus in Rotenberg ist ab 9. April an jedem 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Die traditionelle Busausfahrt am 11. Mai mit Herrn Medek geht diesmal über Umwege zum Kloster Maulbronn .Bei unserer diesjährigen Kellerführung am 14. Juli erforschen wir den tiefen Keller unter den Heylandschen Häusern und die riesige Weinkelter vom Collegium Wirtemberg im Fleckensteinbruch.

Der halbtägige Museumsausflug am 9. September führt uns nach Schwäbisch Gmünd in die Silbermanufaktur.
Kassier Stefan Taschke verlas den Finanzbericht.  Kassenprüfer Walter Söhnle bestätigte die übersichtliche und transparente Buchführung und schlug die Entlastung des Vorstandes und Ausschusses vor, die einstimmig erteilt wurde.

Turnusgemäß musste der gesamte Vorstand und alle Mitarbeiter neu gewählt werden. Werner Feinauer fungierte als Wahlleiter. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt und so ist der BVU nun aufgestellt:

KAntorei
Erster Vorsitzenden  Klaus Enslin
1. Stellvertreter  Gerhard Kreidler
2. Stellvertreterin  Susanne Taschke
Kassier  Stefan Taschke
Schriftführer  Peter Vetter
Stellvertreterin  Beate Vetter
Pressereferent  Klaus-Ulrich Blumenstock
Beisitzer  Ernst Schroth
Beisitzerin  Marlene Blumenstock
Kassenrevisoren  Walter Söhnle und Peter Rothenbacher

Bedingt durch das bisher schwache Zinsniveau konnte erstmals wieder seit 2012 ein Geldbetrag aus den Erträgnissen der Heimatbuchstiftung vergeben werden. Der Verleihungsausschuss bedachte heuer den sehr rührigen Gospelchor „GO4GOSPEL“ der Untertürkheimer Kantorei. Eine stattliche Anzahl der Sänger und Sängerinnen bedankte sich mit einem lebhaften Vortrag zur Freude der begeisterten Zuhörer.

Peter Vetter - Foto:Stefan Taschke -

Einladung
zu unserer diesjährigen
Hauptversammlung
am Montag 13. März 2017 um 19.00 Uhr

im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim - Warthstraße 16 - 70327 Stuttgart -

Punkte zur Tagesordnung:

    1. Begrüßung und Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
    2. Bericht des Kassiers
    3. Bericht der Kassenprüfer
    4. Aussprache zu Punkte 1-3
    5. Entlastung von Vorstand und Beirat
    6. Neuwahl des gesamten Vorstands und Beirats
    7. Allgemeines und Anregungen

Nach der Pause

    • Darbietung des Preisträgers 2017 der „Heimatbuch-Stiftung Untertürkheim und Rotenberg“

Anträge zur Hauptversammlung bitte bis Mo, 6. März 2017
an den 1. Vorsitzenden.

Wir freuen uns auf Ihen Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Enslin,
1. Vorsitzender

Jahresprogramm 2017

Datum/Dauer

Ziel - Kosten

Treffpunkt- Startplatz

Anmeldung

7.  März 2017 bis
27. März 2017

Stuttgarter Bürgerhaushalt 2018/2019
Vorschläge bewerten, kommentieren

Im Bezirksrathaus oder im Internet:
www.buergerhaushalt-stuttgart.de

  

Mo 13. März 2017
19:00 – 21:00 Uhr

44. Hauptversammlung des
Bürgervereins Untertürkheim e.V.

19:00 Uhr im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim, Warthstr. 16

 

Fr 7. April 2017
18:30 -21:30 Uhr

Masterplan Untertürkheim
Abschlussveranstaltung mit den Ergebnissen

18:30 Uhr im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim, Warthstr. 16

 

So 9. April 2017
11:00 – 16:00 Uhr

„Tag der Heimatgeschichte“ im Ortsmuseum in Rotenberg, Württembergstraße 312 

11 -16 Uhr  Ortsmuseum geöffnet mit Führungen um 11 und 14 Uhr

 

So 7. Mai 2017
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstr. 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet
Untertürkheim/Rotenberg

 

Do 11. Mai 2017
14:00 – 20:00 Uhr

Fahrt zum Kloster Maulbronn mit H. Medek Busfahrt mit Klosterführung: 25 Euro - Abendessen in Schützingen

14:00 Uhr Abfahrt Gartenstadtkirche
14:15 Hallenbad Untertürkheim

Anmeldung
bis 5.5.2017
erforderlich

So 4. Juni 2017
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstr. 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

Fr 9. Juni 2017
16:00 – 18:00 Uhr

Ortsführung durch Untertürkheim zum ESZET-Steg bis zur Wallmersiedlung – gratis

Start um 16 Uhr an der Weinpresse am  Bahnhof, Arlbergstraße

 

So 2. Juli 2017
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstr. 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

Fr 14. Juli 2017
16:00 – 18:30 Uhr

Führung durch einen historischen Weinkeller und Kelterführung Fleckensteinbruch mit  kleiner Weinprobe - Kosten: 5 EUR

Start um 16:00 Uhr am Kelterplatz vor der Stadt-teilbibliothek-Festes Schuhwerk erforderlich

 

So 6. Aug. 2017
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstr. 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

So 3. Sept. 2017
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstr. 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

Sa 9. Sept. 2017
13:00 - 20 :00 Uhr

Museumsfahrt nach Schwäbisch Gmünd Führung durch Silbermanufaktur - Buskosten mit Führung: 16 EUR – Abendessen in Zimmern

13 Uhr Busabfahrt an der Weinpresse  am  Bahnhof, Arlbergstraße
Rückkehr ca. 20 Uhr

Anmeldung
bis 2.9.2017
erforderlich

So 8. Okt. 2017
11:00 – 16:00 Uhr

Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum in Rotenberg, Württembergstraße 312

11 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet mit Führungen um 11 und 14 Uhr

 

Do 9. Nov. 2017
18:00 - 19:00 Uhr

34. Kinder-Lampionumzug mit dem Musikverein Jugendfeuerwehr,
Feuerwerk und Früchtepunsch

Start 18 Uhr in der Widdersteinstraße/  Fußgängerzone bis zum Alten Friedhof

 

Sa 9. Dez. 2017
10:00 – 19:00 Uhr

43. Untertürkheimer Weihnachtsmarkt mit Kulturprogramm

Weihnachtsmarkt 10-19 Uhr Fußgängerzone/Arlbergstraße

 
Anmeldung bitte an Susanne Taschke - Telefon: 0711 - 33 79 57 - Gögelbachstraße 31, 70327 Stuttgart 

Seit 2 Jahren: Bücherzelle in der Widdersteinstraße

2 JahreBZ
Seit 2 Jahren: Bücherzelle in der Widdersteinstraße - Fotos: Enslin

BAumNeue Bäume in der Oberstdorfer Straße

Am 27. Juli 2015 lud die Stadtspitze in Untertürkheim zu einer Bürgerversammlung in die Sängerhalle ein. Der Bürgerverein Untertürkheim hatte dazu mehrere Fragen im Vorfeld eingebracht.

Die Frage Nr. 11 wurde damals folgendermaßen beantwortet und ist jetzt im Dezember 2016 erledigt – es wurden 4 neue Bäume gepflanzt. Ein kleiner Beitrag, Untertürkheim etwas schöner zu machen.

Neue Bäume - Foto Enslin

In der Oberstdorfer Straße wurden vor einigen Jahren mehrere Bauminseln angelegt. Die ursprünglichen Bäume in den Bauminseln sind in den letzten Jahren abgestorben, entfernt und nicht wieder ersetzt worden. Die mit Unkraut bewachsenen Inseln dienen meist nur noch als Abfallsammler. Wann werden dort wieder neue Bäume gepflanzt und die Rabatte neu bepflanzt?

  • Frage Nr. 11
  • 06.07.2015, 12:39 Uhr
  • Bürgerverein
  • 2 Kommentare
  • 6 Zustimmungen
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    ElGeWi
    Leider erlebt man diese Situation häufiger im Stadtteil, z.B. beim Bahnhofsbistro in der Arlbergstraße. Hier steht eine Mülltonne und Sperrmüll im Blumenrabatt.
    11.07.15 10:00, 0 Zustimmungen , 0 Kommentare
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Moderationsteam
    In der Straße wurden in der Vergangenheit Weißdorn Bäume gepflanzt. Diese sind leider sehr anfällig und nicht sehr vital. Es fallen in letzter Zeit regelmäßig einzelne Bäume aus.
    Es ist vorgesehen die Straße mit einer neuen Baumart auszustatten. Es ist jedoch nicht ökonomisch einzelne Bäume zu ersetzen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt wartet deshalb ab, bis für Nachpflanzungen eine gewisse Mindestanzahl an Bäumen im Stadtteil zusammenkommt, sodass die Baumlieferung und auch das Pflegen und Gießen der Bäume wirtschaftlich angeboten werden kann. Auch das Straßenbild ist schöner, wenn mehrere Bäume im gleichen Zuge gepflanzt werden (Allee-Effekt).
    Der Ersatz ist für Herbst 2016 vorgesehen. Die Unterpflanzung der Beete wird in diesem Zuge herausgenommen und als Rasenfläche angelegt.
 

33.Untertürkheimer Lampionumzug mit Feuerwerk am Do 10.11.2016

 Hier der SWR-Live-Videoclip vom 10.11.2016 

Lampions2016

Das SWR-Fernsehen bringt am10.11.216 eine Live-Schalte in die Landesschau von 18.48 Uhr für 4:30 min vom Einmarsch der Kinder mit den Lampions am Eingang der Wallmerstraße zum Alten Friedhof – begleitet von den Fackelträgern und Musik des Musikvereins.

Bereits zum 33. Mal findet der Kinderlam-pionumzug des Bürgervereins Untertürkheim am Donnerstag, dem 10. November 2016 statt. Alle Kinder der Kindergärten und Grundschulen sowie die Erzieherinnen, Erzieher und Eltern sind ganz herzlich eingeladen. Der Umzug endet beim Abschluss-Feuerwerk im Spielplatz Alter Friedhof.
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Treffpunkt ist am Donnerstag 10.11. um 18:00 Uhr in der Untertürkheimer Fußgängerzone Widdersteinstraße am Aufgang zum Storchenmarkt. Der Musikverein Untertürkheim wird dort die Veranstaltung musikalisch eröffnen und anschließend den Lampionumzug durch die Straßen Untertürkheims begleiten. Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr beleuchten den Musikern mit Fackeln den Weg. Zum Umzug werden circa. 500 Personen erwartet.

Zum Abschluss findet dann wieder das traditionelle Kleinfeuerwerk statt im Spielplatz Alter Friedhof. Dort erhält jeder Teilnehmer einen Becher mit heißem Früchtepunsch zum Aufwärmen, die von den Mitgliedern des Musikvereins kostenlos verteilt werden.

Der Bürgerverein und der Musikverein freuen sich über zahlreichen Besuch und viele phantasievolle selbstgemachte Lampions.
www.bv-untertuerkheim.de - Foto: Enslin - Flyer als pdf downloaden

11. Tag der Stadtgeschichte am Samstag, den 12. November 2016,
von 13.30 bis 17 Uhr im Stadtarchiv in Bad Cannstatt, Bellingweg 21
11. Tag

Thema: Heimat in der Fremde. Ein- und Auswanderungen in den Stadtbezirken seit dem 19. Jahrhundert

Seit 2006 veranstaltet die ARGE Netzwerk in Stuttgart jährlich einen „Tag der Stadtgeschichte“, der die Möglichkeit des Austausches über stadtgeschichtliche Themen in den einzelnen Stadtteilen bietet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen die Ein- und Auswanderungen in die Stadtbezirke. Angesichts der hohen Mobilität heutiger Menschen scheint uns die Bevölkerung in früheren Zeiten stabiler und ruhiger gewesen zu sein. Bei genauerem Hinsehen aber werden über Jahrhunderte hinweg immer wieder erhebliche Wanderungsbewegungen sichtbar, von der in der Mitte des 19. Jahrhunderts stark anwachsenden Auswanderung aus Württemberg bis zur Landflucht in die Städte, vom massenhaften Zuzug wegen Krieg und Vertreibung bis zur organisierten Anwerbeaktion von „Gastarbeitern“ für die Industrie. Der diesjährige Tag der Stadtgeschichte will Spuren dieser Ein- und Auswanderung sichtbar machen.

Unter dem Titel „Lauter Ausländer? Südwestdeutschland als Aus- und Einwanderungsregion (18.-20.Jh.)“ hält Dr. Mathias Beer (Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde) den Eröffnungsvortrag. Es folgen Fallbeispiele aus den Stadtbezirken. Der Eintritt ist frei.

Eine Kooperation der ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IG Stadtgeschichte mit dem Stadtarchiv und dem Planungsstab Stadtmuseum Stuttgart

Neubürger Neubürgerrundgang am Sa 19.11.2016 

Start um 13 Uhr in der
Stadtteilbibliothek Untertürkheim
Strümpfelbacher Str. 45


Alle Untertürkheimer Neubürger und arabisch sprechende Flüchtlinge sind dazu eingeladen. . Ashraf El Agha wird alles auch auf Arabisch übersetzen.

Es gibt dort Infos: zur Geschichte Untertürkheims, zur Bibliothek, zum Rathaus und städtischen Einrichtungen, zu den VVS-Bahnen und Bussen, zu Banken usw. als Bildvortrag.
Ab 14 Uhr folgt dann ein kleiner Ortsrundgang durch Untertürkheim bis
ca. 15 Uhr mit Klaus Enslin.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bürgerverein Untertürkheim

==> PDF-Plakat in deutsch downloaden
==> PDF-Plakat in arabisch downloaden

Mi 19.10.2016 - 19 Uhr - Wahrheit und Mythos der Ekaterina Pawlowna,
Königin von Württemberg - Die Auswanderung der Schwaben nach Russland

KAtha

Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Mi, 19.10.16 | 19.00 Uhr
Strümpfelbacher Str. 45, 70327 Stuttgart

Stadtteilbibliothek Untertürkheim | Strümpfelbacher Str. 45 | 70327 Stuttgart | Tel.: 0711 / 216-57723 - stadtteilbibliothek.untertuerkheim@stuttgart.de

Königin Katharina war vielleicht die erste emanzipierte Frau, die im etwas schmalbrüstig geratenen Königreich Württemberg Großes bewirkt hat. Im elenden Schreiberstaat Württemberg redete sie den Reichen und den Schönen, den Hochwohlgeborenen und den betriebsblind gewordenen Bürokraten ins Gewissen.

Im Jahre 1815 wurde die Auswanderung aus Württemberg wieder freigegeben. Das wirkte wie ein Befreiungsschlag. Tausende saßen auf gepackten Koffern. Die langen Kriegsjahre, die wirtschaftliche Misere und die Gängelung durch die politische und kirchliche Obrigkeit, lösten einen Massenexodus aus.

Eine szenische Lesung mit historischen Bilddokumenten mit Regine und Roland Haug.

Eintritt: EUR 6 | Mitglieder EUR 5 | Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich: in der Stadtteilbibliothek und bei Buch Roth in der Augsburger Str. 360 Eine Veranstaltung des Bürgervereins Untertürkheim e.V. In Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Untertürkheim -

Ekaterina Palowna, die Schwaben und Russland -
Szenische Lesung von Roland  und Regine Haug

Voll gefüllt auch diesmal die Stadtteilbibliothek für Roland Haug und seine Frau Regine. Unter den Gästen auch viele Auswärtige und Prominente wie Frau Ursula Schleicher-Fahrion als Ex-Zuständige für regionale Kulturförderung der umliegenden Stadtteile, Kabarettistin und Sängerin für Benefiz Veranstaltungen bei Unicef Yvonne Marli- Schramm sowie Untertürkheims Maler und Bildhauer Siegfried Berner..

In ihrem Vortrag mit historischen Bilddokumenten über Württembergs Königin und der russischen Zarentochter von Zar Paul konnten Haug und seine Frau eindrucksvoll die engen Verknüpfungen Schwaben und Russlands dokumentieren. Schon länger bestehen enge Beziehungen zwischen Russland und Russland. Das asymmetrische Bündnis mit Russland hat Württemberg beim Wiener Kongress 1813/14 geschützt. Und   während viele Menschen heute, getrieben oder freiwillig ein neues Zuhause in Württemberg suchen, verlief die Entwicklung vor 200 Jahren genau umgekehrt. In den Hungerjahren 1770/1772 und mit der durch den Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora ausgelösten Klimakatastrophe 1816/17 mit gewaltigen Missernten entstanden umfangreiche Wanderungen nach Osteuropa. 20000 Württemberger zog es ab 1816/17 in die Ukraine, nach Bessarabien, auf die Krim und in den Kaukasus. Bestens bekannt hierfür sich die von Roland Haug gezeigten Bilddokumente der sogenannten Ulmer Schachteln, Boote für den Schiffsverkehr über die Donau. Eindrucksvoll zeigte Haug den Vulkanausbruch anhand des Gemäldes Flint Castle des Malers William Turner. Mit Tambora entstand auch ein neuer Malstil in Dunkel bei vielen Künstlern.

KathDoch wer war nun diese in Württemberg so viel verändernde Ekaterina Palowna? Ein Bild des Malers Tischbein stellt sie als vollendete Schönheit dar. Sie war kein weltfremdes Luxusgeschöpf, sondern eine real denkende, durchsetzungsstarke und weltläufige Frau, aber auch eine komplizierte Persönlichkeit. Mit Charme Ausstrahlung, Bildung, Verstand und Geist führte sie eine scharfe Sprache mit starker Willenskraft. Ihre Verdienste um Württemberg verhalfen ihr zu einem bleibenden Mythos. Sie wurde eine der populärsten Figuren der Württembergischen Landesgeschichte. Es ist ihr nachhaltig wirkendes soziales Engagement, das bis heute nachwirkt. Symbolhaft hierfür war im August 1818 die Eröffnung des Katharinenstifts, in dem von gewissen Kreisen als revolutionär, aufrührerisch und mit dem Schimpfwort demokratisch bezeichnet auch bürgerliche Mädchen aufgenommen wurden. Ekaterina galt nicht als Kind von Traurigkeit und setzte ihre Reize bewusst ein, Beispiel hierfür ist eine Liebesaffäre mit dem russischen Fürsten Bagration. Am 9. Januar 1819 starb sie im Alter von nur von 30 Jahren nach einem Hirnschlag und einer Gesichtsrose. Ihr tragisches Ende trug zur Legendenbildung  aber auch zu ihrer Verklärung bei. Vieles was war oder nicht, könnte auch anders gewesen sein. Am bekanntesten hierfür ist wohl die  „Saga“, sie hätte sich bei der Verfolgung ihres Gatten ins Scharnhäuser Schlösschen zu Tode erkältet und sich eine Gesichtsrose zugezogen.

Das Fazit mit Regine Haugs Worten zu Ekaterina: Fährt man des Abends durch das Neckartal, sieht man nach oben auf dem Württemberg in magisches Licht getaucht die Grabkapelle. Man denkt unwillkürlich an eine große Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und noch heute ein Vorbild ist. Die Erkenntnis und die Beurteilung für die Besucher der Lesung: Erneut gelang es Roland Haug mit enormem historischen Wissen bis in Detail die Besucher der Lesung in einem kurzweiligen Dialog mit seiner Frau zu fesseln. Gespannt warten alle auf eine Fortsetzung, die Geschichte der Schwabenzüge nach Osteuropa.             Gerd Schumacher
Der Ausflug nach Ulm am 15.10.2016 wurde wegen zu geringen Anmeldungen abgesagt.

Do 16. Juni 2016 - 16 Uhr - Hafenrundfahrt mit dem Neckar Käpt'n

Boot Hafenrundfahrt für alle mit dem Neckar Käpt'n 

Herzliche Einladung
Exklusive Hafenrundfahrt mit dem Neckarkäpt’n und dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.
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Datum: Donnerstag  16. Juni 2016  
Strecke: Bad  Cannstatt – Untertürkheim - Neckarhafen-Bad Cannstatt
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Abfahrt am Do 16.6.2016:
Zustieg in Bad Cannstatt: an der Wilhelma: 15:00 Uhr – Steg 1 oder 4
* Tickets nur  bei  Peter Vetter (Bürgerverein) – 15 Minuten vor Abfahrt -
* Kosten ab Bad Cannstatt: Erwachsene 17,00 EURO - Kinder: 8,50 EURO

Zustieg in Untertürkheim um 16:00 Uhr - 16:10 Uhr
*  Anlegestelle Lindenschulstraße Untertürkheim
*  Kosten ab Untertürkheim: Erwachsene 12,00 EUR - Kinder: 6,00 EUR
*  Tickets bei Buch Roth am Bahnhof Untertürkheim oder ab 15:30 Uhr am Ufer bei Stefan Taschke (Bürgerverein)

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16:10 Uhr - Hafenrundfahrt – zwei Mal Schleusen bis nach Bad Cannstatt – Anlegestelle Wilhelma
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17:10 -17:30 Uhr - Ankunft – (Rückfahrt mit U13 ab Rosensteinbrücke (VVS 1 Zone))

Weitere Informationen unter www.bv-untertuerkheim.de ----------- Anlegestelle am Neckar in Untertürkheim Foto: Enslin

22.4.2016 - Führung durch das Lindenschulviertel  

KraftwerkFührung durch das Lindenschulviertel mit Kraftwerksbesuch
Am Freitag, den 22. April um 16 Uhr führt der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim durch das Lindenschulviertel. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Weinpresse neben der Buchhandlung Roth am Bahnhof Untertürkheim (Arlbergstraße).

Er berichtet über Personen, Firmen, Gebäude und die Geschichte dieses Stadtteils, der bis zur Neckarregulierung 1924 auf der anderen Seite des Flusses lag. Auch die genaue Lage des zukünftigen Bahntunnels für Stuttgart 21 im Lindenschulviertel wird betrachtet.

Im Anschluss folgt eine Führung durch das EnBW-Wasserkraftwerk Untertürkheim.
Dauer ca. zweieinhalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Teilnahme ab 14 Jahren - für Rollstuhlfahrer und für Träger  von Herzschrittmachern nicht geeignet.


Das Wasserkraftwerk von 1902 -   Foto: Enslin

Ab 10. April - neue Sonderausstellung im Ortsmuseum in Rotenberg

Untertürkheimer Sammler zeigen im Ortsmuseum - Matrjoschkas und Kumpfe ab 10. April2016

Ab Sonntag 10. April von 11-16 Uhr ist die neue Sonderausstellung des Bürgervereins Untertürkheim im Ortsmuseum in Rotenberg geöffnet. Sie zeigt dieses Jahr zwei besondere Sammlungen von Untertürkheimer Bürgern.

Zum einen Matrjoschkas - die russischen Schachtelpuppen - eine hochwertige Auswahl von seltenen Originalen in vielen Formen und Farben aus Russland.
Zum anderen Kumpfe - das sind Wetzsteinköcher zum Schärfen von Sensen - in zahlreichen Varianten von Form, Farbe und Material aus mehreren Ländern.

In vier großen Glasvitrinen werden die Sammlungsstücke präsentiert. Dazu gibt es auf Begleittafeln passende Erläuterungen zur Herkunft und Geschichte der Objekte.

Die Dauerausstellung zur Heimatgeschichte ist weiterhin im Ortsmuseum zu sehen. Darüber hinaus wird anhand von 15 Untertürkheimer Firmen - wie Reisser, Pfisterer, Bison, Eszet sowie Daimler -  die lokale Wirtschaftsgeschichte am Anfang des 20.Jahrhunderts gezeigt.

Das Ortsmuseum in der Württembergstr. 312 in Rotenberg ist geöffnet am
Danach ist es an jedem ersten Sonntag bis September von 14-16 Uhr
geöffnet.  + So 9.10.2016 von 11-16 Uhr mit zwei Führungen um 11 und 14 Uhr.

Der Eintritt ist frei - Sonderführungen auf Anfrage sind möglich.
Mehr Infos unter www.bv-untertuerkheim.de

FlyerBürgerverein Untertürkheim startet Spendenaktion
für den Wiederaufbau der Schutzhütte am Gögelbach

3:3:2016 - Damit die Schutzhütte in Untertürkheim im Gehrenwald nach alten Plänen wiedererrichtet werden kann, werden vom Bürgerverein Untertürkheim ab sofort Spenden gesammelt. Alles Geld wird ausschließlich für den Neubau der Schutzhütte verwendet. Der Kontoauszug gilt als Spendenbescheini-gung fürs Finanzamt. Bei Spenden ab 25 Euro werden - auf Wunsch - die Spender namentlich auf einer Tafel in der neuen Hütte erwähnt. - Aktueller Spendenstand:   0,00 EURO

Spendenkonto
Bürgerverein Untertürkheim e.V.
Kennwort: „Schutzhütte“

IBAN DE52 6006 0396 0014 8000 12

BÜRGERVEREIN UNTERTÜRKHEIM E.V. -
Bericht von der Jahreshauptversammlung 2016  

18.4.2016 - Bei der Jahreshauptversammlung 2016 des Bürgervereins Untertürkheim  konnte der Erste Vorsitzende Klaus Enslin im Katholischen Gemeindezent­rum über sechzig Mitglieder begrüßen. In seinem Rückblick ging Enslin auf die verschiedenen Aktivitäten ein, die der Vorstand und der Ausschuss im vergangenen Jahr für die Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatten.
Das Ortsmuseum in Rotenberg war wieder sehr gut besucht, besonders am „Tag der Heimatgeschichte“ im Frühjahr und Herbst. Die Sonderausstellung über die „Untertürkheimer Künstler des 20. Jahrhunderts“, die danach über mehrere Wochen auch in der Stadtteilbibliothek mit 75 Originalexponaten der acht verstorbenen Maler gezeigt wurde, lockte über 800 Besucher an. Eine Präsentation, wie es sie in dieser Art in Untertürkheim noch nie gab.

Im März organisierte der BVU eine Führung durch den alten Rosenstein -Tunnel für seine Mitglieder. Ein weiterer Ortsrundgang nahm die Interessierten mit durch Luginsland über den Gehrenwald zum neuen und alten Friedhof.
Die Busfahrt mit Herrn Medek und seinen launigen Erklärungen zur Landesgeschichte führte in den Schwäbischen Wald, zum Kloster Lorch mit dem sehenswerten Stauferrundbild, ergänzt von einem Spaziergang zu den Wasserradmodellen in der Schelmenklinge.
Unsere Russlandexperten Regine und Roland Haug berichteten im vollbesetzten Vortragsraum der Stadtteilbibliothek in einer szenischen Lesung zum aktuellen Thema „Wenn der Rubel abwärts rollt“ über die Wirtschaftskrise Russlands.
Natürlich gab es wieder die traditionelle Kellerbesichtigung im Juli.

Die alljährliche Museumsausfahrt führte ins Waldenbucher Schloss zur interessanten Ausstellung über die Alltagskultur, zum Schwärzlocher Hof und zum Museum Ritter.  

Eine wiederum gelungene Veranstaltung war der Fackel- und Lampionumzug mit fast 500 Kindern, Eltern und Großeltern durch Untertürkheim, der zum 32.mal stattfand. Das Ziel war der Alte Friedhof mit dem Abschlussfeuerwerk. Ein Dank geht an die Fackelträger der Jugendfeuerwehr und an den Musikverein für die begleitende Musik und den Ausschank des Früchtepunsches.
Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU das kulturelle Programm auf der ansprechend dekorierten Bühne.
Seit einem Jahr gibt es am oberen Ende der Fußgängerzone eine „Bücherzelle“. Trotz anfänglicher Skepsis gibt es einen regen Bücheraustausch und auch von Vandalismus blieb man bisher verschont.

BootKlaus Enslin kam dann auf die Programmpunkte im laufenden Jahr zu sprechen:
Es wird am 22. April eine Ortsführung mit Besuch des Wasserkraftwerks angeboten und im Ortsmuseum ist neben den ständigen Exponaten eine Sonderausstellung in der Reihe „Untertürkheimer Sammler zeigen ihre verborgenen Schätze“ aufgebaut.
In vier neuen Vitrinen kann man kostbare Matrjoschkas, russische Schachtelpuppen und Kumpfe, Wetzsteinköcher aus dem Alpenraum bewundern. Das Ortsmuseum im Alten Schulhaus in Rotenberg ist an jedem 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet.
Am 16. Juni gibt es für die Mitglieder und Gäste des Bürgervereins eine spezielle Hafenrundfahrt mit dem Neckar Käpt’n.
In unserer diesjährigen Kellerführung am15. Juli erforschen wir den tiefen Keller unter dem Café Wahnsinn und die Weinkeller von Markus Schwarz mit kleiner Weinprobe. Der ganztägige Museumsausflug am 15. Oktober führt uns nach Ulm ins Fischerviertel und zum Brotmuseum. Dafür gibt es eine Anmeldeliste.

Der im März wegen Krankheit ausgefallene Vortrag von Regine und Roland Haug über „Wahrheit und Mythos der Ekatarina Pawlowa, Königin von Württemberg“ wird am 19. Oktober in der Stadtteilbibliothek nachgeholt.
Die Termine für den Lampionumzug am 10. November und den Weihnachtsmarkt am 10. Dezember stehen fest.
Eine ziemliche Anstrengung in diesem Jahr wird die Erstellung und Herausgabe eines neuen Architekturführers Untertürkheim-Luginsland-Rotenberg sein. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange.

In ihrem Grußwort erklärte die stellvertretende Bezirksvorsteherin Yvonne Hummel den aktuellen Stand zu den einzelnen Inhalten des „Masterplans“ für den Stadtbezirk. Sie bedankte sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Bürgervereins.
Kassier Stefan Taschke verlas den Finanzbericht. Kassenprüfer Walter Söhnle bestätigte die übersichtliche und transparente Buchführung und schlug die Entlastung des Vorstandes und Ausschusses vor, die einstimmig erteilt wurde.

LogoWeil in diesem Jahr turnusgemäß keine Wahlen anstanden, waren die Regularien schnell abgehakt.
Bei den Punkten Aussprache und Verschiedenes gab es von mehreren Seiten Lob für das neue Logo des Bürgervereins. Zum Wiederaufbau der Schutzhütte am Gögelbach wird eine Spendenaktion gestartet.

Nachdem wegen der kleinen Zinsen seit drei Jahren keine Erträge der Heimatbuchstiftung ausgeschüttet werden konnten, ist im Jahr 2017 wieder eine Verteilung vorgesehen.

Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung zeigten Ernst Schroth, Gerhard Kreidler und Dieter Widmer ihre profihaft hergestellten Videofilme über Untertürkheim, Rothenburg und den Odenwald.
- Peter Vetter -  

Rundwanderweg I
Rundwanderweg II
Weg3
Plan3
Untertürkheimer
Rundwanderweg I
Untertürkheimer
Rundwanderweg II
Untertürkheimer
Wanderweg III
“Weintour am Mönchberg”
Ortsrundgang
Zentrum
Untertürkheim
 

Di 16.2.2016 - Untertürkheimer Mühlen und Wasserkräfte in der Geschichte

Bildvortrag von Dr. Achim Bonenschäfer zu seiner Dissertation

Das Untertürkheimer Elektrizitätswerk, das seit nun mehr als 100 Jahren auf der Insel Wasserkraft in Strom wandelt, bündelt die Wasserkraft des Neckars. Bereits seit 1120 existierten mehrere Mühlen an verschiedenen Standorten in Untertürkheim, die zugunsten des 1902 gebauten Elektrizitätswerkes verschwanden. Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtteilbibliothek mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.

Dr. Achim Bonenschäfers Doktorarbeit ist veröffentlicht als sechster Band der Serie „Mühlenatlas Baden-Württemberg“ über Mühlen im Stadtkreis Stuttgart. Erschienen sind die beiden Bände (Teil1 und 2) im Verlag Manfred Hennecke in Remshalden (je 20 Euro).

Eintritt: EUR 6 | Mitglieder und ermäßigt EUR 5 - Abendkasse
Di, 16.02. | 19 Uhr - Stadtteilbibliothek Untertürkheim
Strümpfelbacher Str. 45, 70327 Stuttgart
stadtteilbibliothek.untertuerkheim@stuttgart.de

1910
Das Kraftwerk 1910 - Archiv Enslin

PRESSETEXT: Wenn die älteste Überlieferung schon für das Jahr 1120 eine Mühle in Untertürkheim wahrscheinlich macht, so handelt es sich hierbei um die  Vorläuferin des großen Elektrizitätswerks,
das seit nun mehr als 100 Jahren auf der Insel Wasserkraft in Strom wandelt. Dazwischen liegt eine in der Zeit der Industrialisierung plötzlich einsetzende Verdichtung der Mühlen und Industrieansiedlungen, die Untertürkheim mindestens zu einem der Unterzentren der Wasserkraftnutzung am Neckar werden ließ. In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen sind auch die riesigen Gipsvorkommen der Weinlagen des Neckartals, die den Rohstoff für kleinbetriebliche wie auch industrielle Baustofffertigung in zahlreichen pferd- oder dampfbetriebenen Untertürkheimer Gipsmühlen lieferten.


Energie am Neckar - Erster Mühlenatlas fürs Stadtgebiet

StN 2.1.2015 - Von Dirk Herrmann - 145 Mühlen gab es einst in der Landeshauptstadt. Der Historiker Achim Bonenschäfer aus Ludwigsburg hat sie alle im ersten Stuttgarter Mühlenatlas aufgelistet. Dazu liefert er Einblicke, wie die Wasserkraft die Basis bildete für die Industrialisierung des Raums Stuttgart.

Stuttgart/Ludwigsburg - Nein, nein, wehrt Achim Bonenschäfer lachend ab: „Ich bin kein Handwerker, kein Müller, habe auch keine Müller in der Verwandtschaft.“ Ja, selbst eine große Leidenschaft für die Müllerei könne er nicht vorweisen, schiebt er entsprechenden Vermutungen einen Riegel vor. Denn: Der Mann aus dem Ludwigsburger Stadtteil Ossweil ist Wissenschaftler, genauer: Historiker. Und dass er sich so intensiv mit den Mühlen im Stadtkreis Stuttgart beschäftigt hat, sei eine simple Auftragsarbeit gewesen. Entstand die zweibändige Arbeit doch als Dissertation am Historischen Institut der Universität Stuttgart.

Der Neckar lieferte einst die Energie für die Residenzstadt Stuttgart. Auch wenn mit der Dampfkraft eine neue Energiequelle zur Verfügung stand, setzten die Stuttgarter auf die Wasserkraft, um die Industrialisierung voranzubringen, heißt es auch im Vorwort der Mühlenatlas-Herausgeber, der Professoren Franz Quarthal und Gerhard Fritz.

Bonenschäfer beleuchtet jedoch auch bereits die Zeit davor, als die Müller einen schlechten Ruf hatten und immer wieder Klagen ausgesetzt waren. In den Stuttgarter Quellen, so der Autor, finden sich zahlreiche Hinweise auf Verstöße der Müller gegen wasserrechtliche Vorschriften. Auch wechselseitig machten sich die Müller das Leben schwer, bezichtigten den Konkurrenten der Trunksucht. „Der Vorwurf des Alkoholismus ist offenbar zeitlos: Bei den Recherchen zum Mühlenatlas Stuttgart sagten Zeugen wiederholt aus, dass konkurrierende Müller, die bis vor einigen Jahrzehnten gearbeitet haben, Alkoholiker gewesen seien“, so Bonenschäfers Erkenntnis.

Unternehmen wurden an Bächen und Flüssen angesiedelt

In der Zeit vor der Einführung der Dampfkraft in Württemberg, also bis um 1840, waren die größten existierenden Maschinen Einrichtungen, die durch Wasser getrieben wurden. Wasser war die Antriebskraft der vorindustriellen Phase. Unternehmen wurden vorzugsweise an Bächen und Flüssen angesiedelt, um diese traditionelle Energiequelle zu nutzen. Dies auch, weil der Kohlentransport auf dem Neckar nicht möglich und somit eine andere Energiegewinnung schwierig war. Auf die Beförderung mit der Eisenbahn vom Mannheimer Hafen aus in Richtung Stuttgart wurde zumeist verzichtet, da dies den Brennstoff Kohle doppelt so teuer wie im Ruhrgebiet oder im Saarland machte. „Daher blieb die Wasserkraft die Hauptenergiequelle in Württemberg“, urteilt Bonenschäfer.

Der Historiker beleuchtet im Atlas nahezu sämtliche Aspekte des Müllerwesens, geht auf die Entwicklung wie auf Schwierigkeiten ein. Mussten die Unternehmer doch auf Schifffahrt und Flößerei Rücksicht nehmen. An den Bächen blieb den Wasserwerkbetreibern die uralte natürliche Feindschaft zu den Besitzern der oberhalb gelegenen Wiesen, die das Wasser zur Bewirtschaftung ihres eigenen Besitzes brauchten. „Um den Oberlieger nicht durch Hinterwasser zu schädigen und um angrenzende Grundstücke nicht versumpfen zu lassen, wurde die zulässige Maximalstauhöhe der Mühle äußerst genau festgelegt, gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging es um Millimeter.“

Bonenschäfer listet die verschiedenen Mühlentypen auf – etwa Getreidemühlen, Sägmühlen, Ölmühlen, Walkmühlen, Gipsmühlen, Tabakmühlen, Pudermühlen. Er erläutert akribisch die Wassertechnik, berichtet von Wehren, Mühlkanälen und Schwellseen, beschreibt Wasserräder und Turbinen. Den größten Raum in seiner Expertise nehmen die Einzeldarstellungen der vielen Mühlen vor allem am Neckar mit den Stadtteilen Cannstatt, Untertürkheim, Obertürkheim, Berg oder Mühlhausen ein – sei’s die Schleifmühle Schimpf in Berg, die später zur Tuchfabrik Klotz und nochmals zur Maschinenfabrik Koch wurde. 1839 wurde die am Sauerbrunnengraben unmittelbar neben seinem Industriebetrieb eingerichtete Badeanstalt 1851 vom neuen Besitzer Ludwig Friedrich Karl Leuze ausgebaut. 1860 erfolgten der Einbau von zwei Badkabinen und zwei Bassins im Sauerbrunnengraben. Der Vorläufer des späteren Leuze-Bads.

Landkarten zeigen den ursprünglichen Verlauf des Neckars

Während der erste, 288 Seiten starke Band des Mühlenatlas zahlreiche Texte und Beschreibungen in petto hat, bietet der zweite, 168 Seiten starke Band mehr fürs Auge. Dort werden auf Karten der ursprüngliche mäandernde Verlauf des Neckars und die spätere schnurgerade Lösung zur neuen Energiegewinnung dargestellt. Ebenso viel Freude bereiten dem Betrachter die Fotografien – etwa vom Untertürkheimer Mühlkanal Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Vogelperspektive oder die Abbildung des alten Berger Mühlenviertels. Ein Stich aus dem Jahr 1624 von Matthäus Merian wiederum geht weiter zurück in die Vergangenheit und zeigt die Hintere und Vordere Mühle in Berg.

Für seine Arbeit wühlte Bonenschäfer nicht nur jahrelang in abgedunkelten Sälen und stöberte durch Akten und Archive. Der Forscher unternahm auch viele Ortsbegehungen und legte dabei zu Fuß sowie mit den Stadtbahnen sicher Hunderte von Kilometern zurück – etwa um zu prüfen,. ob der in den Karten eingezeichnete Nebenbach tatsächlich mal dort geflossen sein könnte. „Das ist ja, gerade im Vergleich zum Rems-Murr-Kreis, ein sehr eng gefasstes Gebiet, da kommt man mit der U-Bahn oder Bus überall hin“, so der ÖPNV-Fan – sei’s ins Körschtal, in den Wald bei Hedelfingen, ins Feuerbachtal oder zu den Seen im Wildpark.

Hintergrund

Fünf Bände der Reihe „Mühlenatlas Baden-Württemberg“ gibt es bereits – und zwar für die Stadt Ulm, den Rems-Murr-Kreis, den Landkreis Ludwigsburg, den Stadt- und Landkreis Heilbronn und den Landkreis Schwäbisch Hall. Dahinter steht der Landesverband der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung.

Der sechste Atlas ist nun jener von Achim Bonenschäfer über den Stadtkreis Stuttgart. Erschienen sind die beiden Bände über Stuttgart im Verlag Manfred Hennecke in Remshalden (je 20 Euro). Anders als seine Vorgänger geht Bonenschäfer auch auf historische Kontexte ein, analysiert die Bedingungen für die Müller, die Schwierigkeiten und auch ihre oft kärgliche Existenz.

Bonenschäfer selbst ist 1972 in Bochum geboren. Er wuchs in Waiblingen auf, studierte später an der Universität Stuttgart unter anderem Anglistik und Geschichte und war Lehrer für private Nachhilfeschulen in Schorndorf und Waiblingen. An seinem Wohnort Ludwigsburg-Ossweil betreibt er unter dem Titel „Wort und Sinn“ eine Privatschule für Sprachen und Literatur.


Mi 3.2.2016 - Fachtagung der Stuttgarter Gesundheitskonferenz
Gesund älter werden in Untertürkheim

Einladung für Mittwoch, 3. Februar 2016 - 14.30 bis 19.00 Uhr im
Katholischen Gemeindezentrum St. Johannes, Warthstraße 16, Untertürkheim

Fachtagung „Gesund älter werden in Untertürkheim“
Die Zahl der älteren Menschen in Deutschland nimmt stetig zu, gleichzeitig steigt die Lebenserwartung seit vielen Jahren an. Dieser Trend ist auch in Stuttgart spürbar. Allein in Untertürkheim leben inzwischen mehr als 1.200 Menschen über 65 Jahre – Tendenz steigend.

Das Projekt „Gesund älter werden in Untertürkheim“ wurde vom Gesundheitsamt Stuttgart initiiert und hat das Ziel, einen Eindruck über die Lebenssituation und die gesundheitliche Lage von Menschen über 65 Jahre im Stadtteil zu erhalten.

Was brauchen die Menschen vor Ort, um gesund älter zu werden? Mithilfe von Interviews und Befragungen ist eine stadtteilspezifische Bestandsaufnahme zu den Themen „Leben und Wohnen“, „Soziale Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten“ und „Gesundheitsversorgung und Prävention“ entstanden. Sie zeigt, auf welche Ressourcen Untertürkheim als gesundheitsfördernder Stadtteil bauen kann und wo die Herausforderungen liegen. Gibt es Angebote der Begegnung und Bewegung? Kann man sich trotz Einschränkungen selbst versorgen und wer unterstützt dabei? Gibt es Barrieren, die beseitigt werden können? Wie erreicht man diejenigen, die eher zurückgezogen leben? Wie kommen die Betroffenen an Information? Gibt es eine intakte Nachbarschaft? Wo gibt es Handlungsbedarf und wie kann man Abhilfe schaffen?

Diese und weitere Fragen werden bei der Fachtagung aufgegriffen, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Untertürkheim diskutiert und weiter bearbeitet. Bei Bedarf soll die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen nach der Tagung fortgeführt werden.

Wichtig: Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie richtet sich an Vertreter von Organisationen und Vereinen, die sich um die Belange von Älteren kümmern, und an interessierte Einwohnerinnen und Einwohner aus Untertürkheim.

Programm Mittwoch, 3. Februar 2016

14.30 Uhr - Ankommen mit Begrüßungskaffee und Kuchen
15.00 Uhr - Begrüßung Dagmar Wenzel Bezirksvorsteherin Untertürkheim
   Grußwort Dr. Dr. Hans-Otto Tropp Leiter des Gesundheitsamts der Landeshauptstadt    Stuttgart
15.20  Uhr - Vortrag Alter werden in Stuttgart. Die Generation 50_plus zwischen Selbstbetimmung und Unterstützungsbedarf. Ergebnisse    des Alterssirvey 2012. Catrin    Hanke Sozialamt, Altenhilfeplanung
16.00 Uhr - Vortrag Was wünschen sich ältere Untertürkheimerinnen und Untertürkheimer für's "Gesund älter werden"? Vorstellung der    bisherigen Projektergebnisse Vanessa    Geyer und Lina Wallus Gesundheitsamt Stuttgart
16.45 Uhr - Pause und Aufteilung in Arbeitsgruppen
17.15 Uhr - Thematische Arbeitsgruppen
18.30 Uhr - Vorstellung der Arbeitsgruppenergebnisse
19.00 Uhr - Ausklang mit einem kleinen Imbiss

Thematische Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1 - Leben und Wohnen in Untertürkheim
Was sollte im Stadtteil für Ältere getan werden?
Arbeitsgruppe 2 - Soziale Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten
Was gibt es und wie erreicht man diejenigen, die eher zurückgezogen leben?
Arbeitsgruppe 3 - Bewegungsförderung im Quartier
Was gibt es und was braucht es?
Arbeitsgruppe 4 - Richtig informieren in Untertürkheim
Angebote verbreiten und Informationsdefizite abbauen!

Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 26.1.2016 mit dem Anmeldebogen, per Post, per Fax 0711 216-59420 oder E-Mail: gesundheitsfoerderung@stuttgart.de an.
Kreuzen Sie bitte an, bei welcher Arbeitsgruppe Sie mitmachen möchten.


Jahresprogramm 2016

BV-UT-Termine 2016 als pdf-Datei - Plakat als PDF - Flyer als PDF

Datum/Dauer

Ziel - Kosten

Treffpunkt- Startplatz

Anmeldung

Mi 3. Februar 2016
14.30 bis 19.00 Uhr

Für Interessierte: Fachtagung „Gesund älter werden in Untertürkheim“, Katholisches Gemeindezentrum St. Johannes, Warthstraße 16 – siehe Flyer -

Veranstalter : Gesundheitsamt Stuttgart - im Katholischen Gemeindezentrum, Warthstraße 16 - Anmeldung erforderlich – siehe Flyer –

Anmeldung bis
Di. 26.1.2016

Di 16. Februar 2016
19:00 – 21:00 Uhr

Untertürkheimer Mühlen und Wasserkräfte in der Geschichte -  Bildvortrag von Dr. Bonenschäfer
Eintritt 6.- €  / Mitglieder 5.- €

Beginn: 19:00 Uhr Stadtteilbibliothek
 Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45 Eintrittskarten an  der Abendkasse

Eintrittskarten
an der
Abendkasse

Mo 14. März 2016
19:00 – 21:00 Uhr

43. Hauptversammlung des
Bürgervereins Untertürkheim e.V.

19:00 Uhr im Kath. Gemeinde­zentrum Untertürkheim, Warthstraße 16

 

So 10. April 2016
11:00 – 16:00 Uhr

„Tag der Heimatgeschichte“ im Ortsmuseum  in Rotenberg, Württembergstraße 312 
„Bunt und rund – Matrjoschkas und Kumpfe

11 -16 Uhr  Ortsmuseum geöffnet
Untertürkheim/Rotenberg
mit zwei  Führungen um 11 und 14 Uhr

 

Fr 22. April 2016
16:00 – 18:30 Uhr

Ortsrundgang durchs Lindenschulviertel mit Führung durch das EnBW-Wasserkraftwerk – Kosten: gratis

16:00 Uhr Start an der Weinpresse
Arlbergstraße – am Bahnhof -
nicht für Herzschrittmacherträger

Nicht
Rollstuhl-
geeignet

So 1. Mai 2016
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet
Untertürkheim/Rotenberg

 

So 5. Juni 2016
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

Do 16. Juni 2016
16:00 -17:30 Uhr

Hafenrundfahrt mit dem Neckar Käptn
Beginn an der Schiffsanlegestelle Untertürkheim. Fahrtende: Anlegestelle Wilhelma Bad Cannstatt

Start:  16:00 Uhr Schiffsanlegestelle Untertürkheim, Lindenschulstraße.
Tickets zu 12 Euro an Bord erhältlich

Tickets an Bord
erhältlich
Kinder ermäßigt

So 3. Juli 2016
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
 
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

Fr 15. Juli 2016
16:00 – 18:15 Uhr

Führung durch einen historischen Weinkeller in der Großglocknerstraße und Kellerführung im Weingut Markus Schwarz mit kleiner Weinprobe - Kosten: 5 EUR

Start um 16:00 Uhr am Kelterplatz
 Untertürkheim vor der Stadtteilbibliothek
 Festes Schuhwerk erforderlich

 

So 7. August 2016
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

So 4. Sept. 2016
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
 
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet Untertürkheim/Rotenberg

 

So 9. Okt. 2016
11:00 – 16:00 Uhr

Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum
 in Rotenberg, Württembergstraße 312
„Bunt und rund – Matrjoschkas und Kumpfe

11 – 16 Uhr Ortsmuseum geöffnet
Untertürkheim/Rotenberg,
mit zwei Führungen um 11 und 14 Uhr

 

Abgesagt
Sa 15. Okt. 2016
Abfahrt 9:00 Uhr
bis ca. 20 Uhr

Busfahrt nach Ulm an der Donau. Führung im  Brotmuseum - danach freie Zeit – kleiner Stadtrundgang durchs Fischerviertel.
Abendessen in Weilheim. Buskosten mit Führungen und Eintritt: ca.  35 EUR

Abgesagt
Samstag 15.10.2016  Busabfahrt: 9:00 Uhr

an der Weinpresse am  Bahnhof Untertürk-heim, Arlbergstraße, Rückkehr ca. 20 Uhr

ABGESAGT

Mi 19. Oktober 2016
19:00 – 21:00 Uhr

ACHTUNG - neuer Termin
Roland und Regine Haug: Wahrheit und Mythos der Ekaterina Pawlowna, Königin von Württemberg- Die Auswanderung der Schwaben nach Russland

Beginn: 19:00 Uhr, Eintrittskarten nur
 im Vorverkauf zu  6.- €  / Mitglieder 5.- € in der Stadtteilbibliothek und bei Buchhandlung Roth

Neuer Termin
19.10.2016
19 Uhr

Do 10. Nov. 2016
18:00 - 19:00 Uhr

33. Kinder-Lampionumzug mit dem Musikverein Untertürkheim, Jugendfeuerwehr und Feuerwerk - mit Früchtepunschausschank bis 19:00 Uhr

Start 18.00 Uhr in der Widdersteinstraße - Fußgängerzone – Umzug durch die Stubaier Str.- Wallmerstraße bis zum Alten Friedhof

 

Sa 10. Dez. 2016
10:00 – 19:00 Uhr

42. Untertürkheimer Weihnachtsmarkt

mit Kulturprogramm

10-19 Uhr
Fußgängerzone/Arlbergstraße

 

 

 

 

 

Anmeldungen, Änderungen und Absagen an Susanne Taschke, Telefon: 0711 - 33 79 57
 Gögelbachstraße 31, 70327 Stuttgart,  eMail: info@bv-untertuerkheim.de   -   www.bv-untertuerkheim.de

- Änderungen vorbehalten -

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Tankstelle für Bücherwürmer

1 Jahr
UZ 19.12.2015 - UNTERTüRKHEIM:
Erstes Geburtstagsfest an der Bücherzelle in der Widdersteinstraße

(mk) - Die Fußgänger in der Widdersteinstraße waren verdutzt: Eine große, rote Schleife ziert die Bücherzelle am oberen Ende der Fußgängerzone. Heute vor einem Jahr wurde die Anlaufstelle für Lesehungrige eingeweiht. Seitdem floriert der Büchertausch und die Zelle blieb - entgegen mancher Befürchtungen - auch unverwüstet. Grund, den ersten Geburtstag zu feiern.

Nur noch selten verirren sich Fußgänger in die gelbe Zelle, weil sie dort nach einem Telefon suchen. Seit einem Jahr ist das ehemalige Telefonhäuschen beliebte Anlaufstelle für Bücherwürmer. Sie können dort ihren Lesehunger stillen. Bis zu hundert Bücher sind auf engstem Raum fein säuberlich aufgereiht - Krimis, Comics, Sach- und Kinderbücher, Romane jeder Art, Fantasie sowie Literaturklassiker. „Das Sortiment ist gut gemischt und wechselt sich auch schnell“, sagen Andrea Nicht-Roth und Marlene Blumenstock, die sich um den Bestand kümmern.

Die Bücherzelle geht auf ein gemeinsames Projekt der Aktion „Bunt statt grau“ mit dem Bürgerverein und dem Kulturhausverein zurück. „Wir wollten den Untertürkheimern ein bisschen Farbe in die Widdersteinstraße bringen“, sagt Blumenstock. Bürgervereinvorsitzender Klaus Enslin ersteigerte die Telefonzelle. In etlichen Gesprächen mit der Stadtverwaltung erhielten die engagierten Bürgerinnen und Bürger die Erlaubnis, die Zelle in Eigenleistung am heutigen Standort aufzustellen.

„Er hat sich bewährt“, meint Andrea Nicht-Roth. Immer wieder stehe ein Passant in der Zelle und suche nach einem passenden Buch. Denn bei manchen Titeln muss man schnell sein. „Ich habe am Sonntagmittag ein paar Bände von Herr der Ringe eingestellt. Als ich am Montagmorgen vorbeikam, stand keiner mehr im Regal“, erzählt eine Buchspenderin. Die Zelle hat sich zu einem Treffpunkt von Bücherfreunden entpuppt. „Im Sommer saßen die Besucher der nahen Begegnungsstätte unter dem Baum um die Zelle und ließen sich etwas aus den Büchern vorlesen“, sagt Blumenstock. Das Erfreulichste: Entgegen mancher Unkenrufe ist der gelbe Bücherschrank bislang weder verwüstet noch verschmutzt worden. „An heiklen Tagen wie Silvester, Halloween oder rund um den 1. Mai riegeln wir ihn vorsichtshalber mit einer Kette hermetisch ab, aber sonst ist er 24 Stunden geöffnet“, sagt Peter Vetter vom Bürgerverein. Für die stellvertretende Bezirksvorsteherin Yvonne Hummel war dies ein Grund, zum Erfolg zu gratulieren. Immerhin haben sich bereits vier Kommunen aus ganz Deutschland gemeldet, die die Idee bei sich umsetzen wollen. „Auf viele weitere Jahre“, wünschte sie den Organisatoren. - Foto: Enslin

Untertürkheimer Künstler im 20.Jahrhundert

Der Bürgerverein Untertürkheim eröffnet mit der Vernissage am Dienstag, 24. Nov. 2015 um 19 Uhr in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45, seine Sonderausstellung "Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert” aus dem Ortsmuseum Untertürkheim/ Rotenberg. Die Ausstellung im 2. Obergeschoss ist bis Sa 19.12.2015 geöffnet.

Die Biografien und 100 Originale folgender Künstler werden hier präsentiert:

Karl Ellsässer, Katharina Eßlinger, Emil Glücker, Eugen Häfele, Käte Schaller-Härlin, Carl Schmauk, Getrud Stecher und Leonhardt Schmidt.

NEUE Öffnungszeiten der Ausstellung: Di bis Fr 16-18 Uhr (2.Stock)
Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45,

Sonderöffnung am Sa 19.12.2015 von 12-14 Uhr - der Kurator Peter Vetter ist anwesend

Meisterwerke verstorbener Künstler

UZ - 30.11.2015 - UNTERTüRKHEIM: Bürgerverein zeigt in der Stadtteilbücherei die vielfältige Schaffenskraft lokaler Kunstgrößen
(mk) - Untertürkheim ist nicht nur durch das Automobil und seine Wein bekannt. Kunstkenner schätzen den Stadtbezirk auch dank der Künstler, die dort im 20. Jahrhundert gelebt und gewirkt haben: Karl Elsässer, Katharina Esslinger, Emil Glücker, Eugen Häfele, Käte Schaller-Härlin, Carl Schmauck, Gertrud Stecher und Leonhard Schmidt stehen für die Vielfalt der Schaffenskraft. Einen in dieser Fülle wohl einmaligen Einblick in die Lebenswerke der verstorbenen Kunstgrößen gibt die Ausstellung, die der Bürgerverein Untertürkheim in der Stadtteilbücherei aufgebaut hat. Peter Vetter ist es gelungen, 70 Originale von Leihgebern loszueisen und in einer Werkschau zusammenzufassen.

„Eine Sammlung, die es in dieser Gesamtheit nicht mehr so schnell geben wird“, waren Besucher der Vernissage von der Zusammenstellung begeistert. Für viele Gäste war der Abend ein Rendezvous mit den Malerinnen und Malern - und manchmal auch mit sich selbst. „Der eine oder andere Senior von heute wurde damals als Kind von einem der Kunstschaffenden porträtiert und hat uns dieses Bildnis zur Verfügung gestellt“, berichten Vetter und Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin mit Stolz.

Fasziniert begutachteten die Ausstellungsgäste die Blumenbilder und Porträts von Schaller-Härlin, ließen die Gemälde von Leonhard Schmidt, dem wichtigen Vertreter der Neuen Sachlichkeit, auf sich wirken, verweilten vor der Schnitzkunst und den Zeichnungen von Eugen Häfele und den Werken der anderen Ausgestellten, debattierten und tauschten Erinnerungen aus. Ein besonderes Schmuckstück stand - aber nur am Vernissage-Abend - neben der Eingangstür: die Originalfahne der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim aus dem Jahr 1903 von Carl Schmauk.

„Das ist eine Ausstellung, die man mehrmals in Ruhe anschauen muss“, waren sich die Besucher einig. Gelegenheit besteht dazu noch bis Samstag, 19. Dezember, dienstags bis freitags, jeweils von 16 bis 18 Uhr. Ein Vertreter des Bürgervereins wird in der Stadtteilbücherei, in der Strümpfelbacher Straße 45, dann immer anwesend sein und auch Erläuterungen geben.

Ausstellung
Blick in die Ausstellung - Foto: Enslin

Wie eine üppig bestückte, barocke Bilderkammer

StZ 4.12.20145 - Untertürkheim - Von Georg Linsenmann
Eine faszinierende Hommage an Künstler des Ortes ist in der Stadtteilbibliothek zu sehen.

Fast scheint die vom Bürgerverein auf die Beine gestellte Ausstellung „Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert“ den Raum im Obergeschoss der Stadtteilbücherei zu sprengen. Derzeit jedenfalls gleicht sie ein wenig einer üppig bestückten, barocken Bilderkammer: mit rund hundert, nicht nur in der Reihe dicht gehängten Originalen. Ein Fülle, die Peter Vetter als Kurator nie und nimmer erwartet hatte. Denn als die Idee zur Überblicksschau keimte, hatte er dies im Ortsmuseum in Rotenberg plakatiert. Hoffend, dass zu bereits Verfügbarem noch „das eine oder andere Stück“ beigesteuert würde. Dann aber war die Resonanz so stark, dass durch private Leihgaben nun eine Hommage entstanden ist, die auch einen größeren Rahmen füllen würde.

Auch sonst geht der Horizont über Heimatliches im engen Sinne weit hinaus: Das ist keine sympathische Hobby-Malerei, hier sind reife Arbeiten zu sehen, die auch andere Zusammenhänge nicht scheuen müssten. Peter Vetter, der den Werkkomplexen überaus sorgfältige Begleittexte beigestellt hat, vergleicht „die Untertürkheimer“, die teils als Gruppe verbunden waren, mit der legendären Worpsweder Künstlerkolonie. Sicher jedenfalls sei: „Etwas Vergleichbares gibt es nicht in den Neckarvororten.“

Zum Beispiel das Trio selbstbewusster Malerinnen: Katharina Eßlinger mit feinnervigen Zeichnungen, duftigen Landschaften und Stillleben.
Dann Käte Schaller-Härlin mit ihren malerisch delikaten, im Ausdruck ungemein sensiblen Porträts. Kein Wunder, dass sie Theodor Heuss samt Familie porträtieren durfte! Und in der Rotenberger Dorfkirche kündet ein Glasfenster von ihrer Meisterschaft.

Schließlich gehört Gertrud Stecher dazu, die Spätberufene, mit ihrer farbkräftig-magischen Fantasiewelt. Wenn jedes dieser Werkkomplexe eigenen Charakter und spezifische Qualitäten hat, dann gilt das auch für die Männer der „Gruppe“.

Auch für den Jüngsten, den 2008 verstorbenen Eugen Häfele, der als Maler wie als Holzschnitzer ein eminent fleißiger Poträtist seiner Heimat und deren Menschen war.

Ganz eigen ist der Stil von Leonhard Schmidt, dem „Maler der Stille“. Er war offensichtlich der Neuen Sachlichkeit zugeneigt. Seine Arbeiten wurden von den Nazis als „entartet“ diskriminiert.

Karl Ellsässer wiederum hatte bei Paul Bonatz und Paul Fischer studiert, sein Onkel Carl Schmauk diente dem früh verwaisten Knaben als Vorbild. Ellsässer, Architekt von Beruf, wovon etwa die Stuttgarter Markthalle und manches Gebäude in Luginsland und Untertürkheim zeugt, hat nebenbei traumhaft sichere, auch atmosphärisch starke Skizzen von Bauwerken und Landschaften hinterlassen.

Emil Glücker, Schöpfer des Stuttgarter Stadtwappens, gefällt mit großartig souveräner Malerei, die in der Malweise teils an Vincent van Gogh gemahnt.

Und nicht zuletzt dann Carl Schmauk, den Peter Vetter den „Urvater der Untertürkheimer Künstler“ nennt. Schon mit 17 Jahren studierte er an der Stuttgarter Kunstschule, in dieser Schau zeigt er sich nicht zuletzt als Porträtmaler von bezwingender Reife.

Ausstellung Die Schau ist in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 45, bis zum 19. Dezember 2015 zu sehen und zwar dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr. Außerdem sind die Räume zum Weihnachtsmarkt am Samstag, 12. Dezember, von 12 bis 14 Uhr geöffnet. In der Zeit ist der Kurator Peter Vetter anwesend und beantwortet Fragen.

Stuttgarter Zeitung 4.12.2015

 41.Untertürkheimer Weihnachtsmarkt am Samstag, den 12.12.2015 

Am 14. Dezember 1974 fand der erste Untertürkheimer Weihnachtsmarkt statt. Seit genau 41 Jahren veranstaltet der Bürgerverein Untertürkheim diesen Markt immer am zweiten Samstag im Dezember. Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein Untertürkheim beteiligte sich ab dem 2. Jahr an der Organisation des stets gut besuchten Weihnachtsmarktes.

Bühne
Bühne - Foto:Enslin

Dieses Jahr findet der Weihnachtsmarkt am Samstag, den 12. Dezember 2015 von 10 bis 19 Uhr statt. An diesem Tag wird der Ortskern wieder in eine Budenstadt verwandelt. Die Stände der Vereine und Aussteller werden in der Widderstein- und Augsburger Straße aufgebaut. Die Evang. Stadtkirche ist ganztags als Wärmstube mit Bewirtung geöffnet. Das Kulturprogramm auf der Bühne vor dem Bahnhof wird traditionell vom Bürgerverein Untertürkheim zusammengestellt.

 Kulturelles Programm -  41.Untertürkheimer Weihnachtsmarkt 
 Samstag, den 12. Dezember 2015 

11.00 Uhr                    Klassen 5 des Wirtemberg-Gymnasiums Untertürkheim
                                      Leitung: Katrin Lauxmann und Michael Speth

12.00 Uhr                    Chor und Schüler der
                                      Lindenrealschule Untertürkheim
                                      Leitungen: Frau Bender, Frau Oesterle, Frau Vetter

12.45 Uhr                    Schulchor der
                                      Luginslandschule Untertürkheim
                                      Leitung: Irene Ziegler

14.00 Uhr                    Schulchor der
                                      Wilhelmsschule Untertürkheim
                                      Leitung: Kerstin Ottmar

15.00 Uhr                    Gymnastik-Treff Sportkultur Stuttgart
                                      Leitung: Andrea Mathiasch

16.00 Uhr                    Gospelchor go4gospel
                                      Leitung: Irene Ziegler

16.30 – 16.55 Uhr      Musikverein Untertürkheim
                                      Leitung: Annika Ruf

17.00 – 17.25 Uhr      Chorgemeinschaft Untertürkheim
                                      Leitung: Kai Müller

17.30 – 17.50 Uhr      Posaunenchor des CVJM Untertürkheim
                                      Leitung: Martin Ströbel

18.00 Uhr                    Ökumenischer Gottesdienst in der
                                      Stadtkirche Untertürkheim mit
                                      musikalischer Umrahmung durch
                                      die Chorgemeinschaft Untertürkheim

Programmzusammenstellung: Bürgerverein Untertürkheim e.V. - Stand 12.10.2015

32.Untertürkheimer Lampionumzug mit Feuerwerk am Do 12.11.2015 Lampions

Bereits zum 32. Mal findet der Kinderlampionumzug des Bürgervereins Untertürkheim am Donnerstag, dem 12. November 2015 statt. Alle Kinder der Kindergärten und Grundschulen sowie die Erzieherinnen, Erzieher und Eltern sind ganz herzlich eingeladen. Der Umzug endet beim Abschluss-Feuerwerk im Spielplatz Alter Friedhof.

Treffpunkt ist am Donnerstag 12.11. um 18:00 Uhr in der Untertürkheimer Fußgängerzone Widdersteinstraße am Aufgang zum Storchenmarkt. Der Musikverein Untertürkheim wird dort die Veranstaltung musikalisch eröffnen und anschließend den Lampionumzug durch die Straßen Untertürkheims begleiten. Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr beleuchten den Musikern mit Fackeln den Weg. Zum Umzug werden circa. 500 Personen erwartet.

Zum Abschluss findet dann wieder das traditionelle Kleinfeuerwerk statt im Spielplatz Alter Friedhof. Dort erhält jeder Teilnehmer einen Becher mit heißem Früchtepunsch zum Aufwärmen, die von den Mitgliedern des Musikvereins kostenlos verteilt werden.

Der Bürgerverein und der Musikverein freuen sich über zahlreichen Besuch und viele phantasievolle selbstgemachte Lampions.
www.bv-untertuerkheim.de

Foto: Enslin

Leuchtende Tiger und sprühende Vulkane

UZ - 132.11.2015 - UNTERTüRKHEIM: Mehrere hundert Kinder und Eltern beim 32 Lampionumzug mit Feuerwerk

(mk) - Jetzt laufen sie wieder, die Kinder mit selbst gebastelten Lampions. Zum 32. Mal organisierte der Bürgerverein Untertürkheim gestern Abend den Lampionumzug durch den Ortskern. Der Höhepunkt: das Abschlussfeuerwerk und die Verköstigung mit Kinderpunsch auf dem Alten Friedhof.

Im November hat es Tradition: In Untertürkheimer Kindertagesstätten und Grundschulklassen werden Lampions gebastelt. Schließlich will der Nachwuchs sein Licht beim Lampionumzug des Bürgervereins nicht unter den Scheffel stellen. Dementsprechend einfallsreich haben sich die Zweitklässler der Wilhelmsschule ans Werk gemacht. Das Grundgerüst, eine röhrenförmiges Lampion aus durchscheinendem Papier, war bei allen gleich, beim Verzieren konnte jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen. „Ich habe eine Schlange mit gefährlichen Vampirzähnen“, erzählt Nikola. Sein Klassenkamerad Marko hat sich für einen grimmigen Tiger, Migena und Nika für ein freundliches Menschgesicht entschieden.

Schon kurz vor 18 Uhr füllte sich die Widdersteinstraße mit mehreren hundert Lampions: eine leuchtende Biene Maja, ein flackernder Vampir, klassische Sonne-Mond-und-Sterne-Lampions mit Kerze oder Teelicht im Innern und moderne Laternen mit elektrischem Licht. Die Spannung war bei allen groß. Am Aufgang zum Storchenmarkt eröffnetet der Musikverein Untertürkheim die Veranstaltung musikalisch. Startsignal für den Umzug. Eskortiert von der Jugendfeuerwehr mit Fackeln führten die Musiker den leuchtenden Lindwurm an. „Wir haben alle Kindergärten und Grundschulen eingeladen, teilzunehmen“, sagt Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin. Rund 500 Teilnehmer marschierten über die Stubaier-, Oberstdorfer- und Wallmerstraße zum Alten Friedhof. Dort hatten Peter Vetter und Hans-Jörg Knecht vom Bürgerverein eine kleine Feuerwerksstation eingerichtet. Unter den begeisterten Aah- und Ooh-Rufen der jungen Zuschauer pfiffen kleine Raketen in den Nachthimmel, sprühten Vulkane glitzernde Funken und drehten sich Feuerräder. Die Mitglieder des Musikvereins schenkten zudem von Saft Mayer aus Uhlbach gespendeten Kinderpunsch aus - ein leckerer Guten-Abend-Trunk für durstig gewordene Lampionsträger.

1. Untertürkheimer Neubürger-Rundgang am Sa 10.10.2015

Am Samstag, den 10.Oktober 2015 findet zum ersten Mal für alle in Untertürkheim neu zugezogenen Bürger und Bürgerinnen eine Informationsveranstaltung statt. Beginn ist um 13 Uhr im Saal der Untertürkheimer Stadtteilbibliothek in der Strümpfelbacher Straße 45. Dort begrüßt die Untertürkheimer Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel die Neubürger und informiert über den Ort, die städtische Dienstleistungen und Ämter, Schulen, Kitas, Spielplätze und Kirchen.

Danach präsentiert Annette Hauser, die Leiterin der Stadtteilbibliothek, ihre Angebote für alle Untertürkheimer. Anschließend werden die zahlreichen Untertürkheimer Vereine und Organisationen kurz vorgestellt. Nach den Informationen zu Banken, Post, zum Verkehrsverbund, zur Müllabfuhr, zu Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten gibt es ausreichen Zeit, alles nachzufragen, was noch unklar ist.

Mit einer kurzen Einführung in die Ortsgeschichte beginnt um 14 Uhr ein kleiner Ortsrundgang mit dem Vorsitzenden des Bürgervereins, Klaus Enslin durch Untertürkheim bis an den Neckar. Beim Abschluss in einer Gaststätte können nochmals offene Fragen beantwortet werden. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Bitte informieren sie neu hinzugezogene Nachbarn über diese kostenlose Veranstaltung, eine offizielle Einladung vom Bezirksamt erfolgt leider aus Datenschutzgründen nicht. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer. Mehr Infos unter www.bv-untertuerkheim.de



„Kapellenzwerge“ ziehen im November ins alte Schulhaus Rotenberg

Eingang
UZ 15.9.2015 - ROTENBERG: Private Elterninitiative betreibt Kita unter Eigenregie weiter

(mk) - Mitte August schloss die Stadt die Kita in der Württembergstraße. Damit endete eine Rotenberger Tradition. Jahrzehntelang tummelte sich im Schulhaus gegenüber dem Kalebsbrunnen der Nachwuchs. Zuerst Schüler und dann Kita-Kinder. Eine Elterninitiative wird die Kinderbetreuung nun in Eigenbetrieb fortführen. Im November ziehen die „Kapellenzwerge“ ein.

Für die Rotenberger war es ein Schock. Anfang Juni erfuhren sie, dass die Kindertageseinrichtung im alten Schulgebäude in den Sommerferien geschlossen wird. Nachdem einige mittlerweile Sechsjährige in dieser Woche von der Kita als Erstklässler auf die Schulbank wechseln und sich nicht genügend Dreijährige gemeldet hatten, schmolz die verbliebene Kita-Gruppe auf ein kleines Häufchen zusammen. Zu wenig, um den Betrieb fortzuführen, beschloss das Jugendamt. Am 14. August war der letzte Kita-Tag im Alten Schulhaus. Vorerst.

In Windeseile hatten sich im Sommer nämlich einige Eltern zusammengeschlossen. Sie wollten die Betreuung ihrer Zöglinge vor Ort sichern und in die eigene Hand nehmen. Sie gründeten den gemeinnützigen Verein „Kapellenzwerge“ und trieben die Planungen für eine Kita in Eigenregie voran. „Wir haben beim Jugendamt eine Kita mit 15 Plätzen eingereicht. Im Vergleich zum ehemals städtischen Kindergarten wollen wir auch fünf Plätze für Kinder im Alten von einem bis drei Jahren anbieten“, erklärt Sarah Bauder-Trappmann. Das Jugendamt und die Stadt als Eigentümerin der Alten Schule hätten sich äußerst zuvorkommend gezeigt. Auch die Feuerwehr hat das Gebäude überprüft und keine brandschutzrechtlichen Vorbehalte geäußert.

„Unser Konzept steht. Wir konnten Pädagoginnen dafür gewinnen. Wir warten noch auf den Mietvertrag. Große Umbaumaßnahmen sind nicht notwendig. Die Kapellenzwerge können hoffentlich im November einziehen“, so Bauder-Trappmann. Der Verein lädt am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr alle Interessierten zu einem Infoabend ins Rotenberger Gemeindehaus, Im Graben 22. Dort werden Details vorgestellt.

Altes Schulhaus in Rotenberg steht zum Verkauf

Eingang

UZ 7.8.2015 - ROTENBERG: Privatinitiative will städtische Kita unter Eigenregie fortbetreiben -
Hohe Instandhaltungskosten

Die Stadt will das Alte Schulhaus in der Württembergstraße mittelfristig verkaufen. Die Instandhaltungskosten sind zu hoch. Foto: Enslin

Das alte Schulhaus in der Württembergstraße ist für die Rotenberger eine Institution. Viele drückten hier die Schulbank oder verbrachten drei Jahre im Kindergarten. Der Bürgerverein Untertürkheim hat zudem im Dachgeschoss ein Museum. In der nächsten Woche schließt der städtische Kindergarten. Eine Privatinitiative will die Kita mit neuem Konzept weiterbetreiben. Allerdings: Mittelfristig will die Stadt das Gebäude verkaufen.

Von Mathias Kuhn

Der Sperrmüllberg mit Utensilien der Kindertageseinrichtung, der vor dem Alten Schulhaus lagerte, stimmte manchen Rotenberger melancholisch. Die meisten haben im stattlichen Gebäude an der Württembergstraße entweder die Schulbank gedrückt oder in den Kindergartenräumen die Vorschuljahre verbracht. Insofern bestimmt das Schulhaus nicht nur das Ortsbild, sondern nimmt auch eine wichtige Rolle in den Biografien ein. Nächsten Freitag wird die Kita zum letzten Mal öffnen - zumindest unter städtischer Regie. Nachdem einige nun Sechsjährige von der Kita in die Schule wechseln und keine neuen Dreijährigen angemeldet wurden, schmolz die Kita-Gruppe auf drei Kinder. Zu wenig, um den Betrieb fortzuführen, erklärte Heinrich Korn, der stellvertretende Leiter des städtischen Jugendamts. Zumal das Jugendamt eine zweite Herausforderung bewältigen muss: Durch ihre ungünstige Anbindung gilt die Kita in Rotenberg bei Erzieherinnen nicht als erste Adresse. Es herrschte oft Personalmangel. „Schweren Herzens“ entschied das Jugendamt sich, die Einrichtung zum 14. August zu schließen. Am Montag beginnt also die letzte Kita-Woche. Und danach?

Das Liegenschaftsamt der Stadt und andere Ämter haben sich den Zustand des Gebäudes angeschaut. „Nach ersten Einschätzungen des Hochbauamtes besteht am Gebäude ein großer Instandhaltungsrückstand,“ sagt Thomas Zügel, der Leiter des Amts für Liegenschaften und Wohnen. Für die Stadt gehe es jetzt darum, den Instandhaltungsaufwand exakter zu quantifizieren, so Zügel. „Sie strebt mittelfristig den Verkauf des Gebäudes an, da ein privater Investor die Maßnahmen, wie zahlreiche Beispiele zeigen, kostengünstiger durchführen kann“, so Zügel. Sobald konkrete Daten vorliegen, werde der Vorgang nochmals verwaltungsintern geprüft. Wenn das Gebäude verkauft würde, bliebe eine Vorlaufzeit von mindestens einem Jahr.

Für den Bürgerverein Untertürkheim, der im Obergeschoss sein Ortsmuseum untergebracht hat, und für die Mieter der Wohnung bleibt eine Schonfrist. Und die Kita-Räume? Einige Eltern aus Rotenberg haben sich zum gemeinnützigen Verein „Kapellenzwerge“ zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Sie wollen die Kita-Versorgung am Ort weiterhin gewährleisten. Das Interesse sei immens. „Wir wollen eine Kita mit 15 Plätzen anbieten. Im Vergleich zum städtischen Angebot betreuen wir auch fünf Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren“, sagt Sarah Bauder-Trappmann. Zehn Plätze bleiben Drei- bis Sechsjährigen vorbehalten. „Die Anmeldungsliste ist überfüllt“, sagt Bauder-Trappmann. Zurzeit warten die Organisatoren noch auf die brandschutztechnische Freigabe. Die anderen Vorgaben für einen Betrieb seien soweit erfüllt. Einem Mietvertrag stünde nichts entgegen. „Verwaltungsintern wurde besprochen, dass die private Kita-Initiative das Gebäude mieten kann, sofern keine großen Investitionen erforderlich sind“, bestätigt Zügel. Wenn alles gut gehe, könnte die Kita im Oktober öffnen, so Bauder-Trappmann.

Mi 17.6.2015 - Wenn der Rubel abwärts rollt
Wirtschaftskrise in Russland – Wer erschoss Boris Nemzow?
Moskaus Abschied vom Westen – Wohin steuert die Ukraine?

Mittwoch 17.06 2015. | 19.30 Uhr
Stadtteilbibliothek Untertürkheim | Strümpfelbacher Str. 45 | 70327 Stuttgart | Tel.: 0711 / 216-57723

Vortrag und Diskussion mit Roland Haug und szenische Lesung mit Regine Haug, Filmszenen und aktuellem Bildmaterial

Eintritt: EUR 6 | Mitglieder EUR 5 | Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich: in der Stadtteilbibliothek und bei Buch Roth in der Augsburger Str. 360
Eine Veranstaltung des Bürgervereins Untertürkheim e.V. In Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Foto: Enslin

Szenische Lesung mit Roland und Regine Haug in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim
zum Thema „Wenn der Rubel abwärts rollt“ am 17.06.2015

Stets mit einem vollen Haus kann Klaus Enslin, der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim, rechnen, wenn er zu szenischen Lesungen des ehemaligen ARD Russland Korrespondenten Roland Haug und seiner Frau Regine einlädt. Auch diesmal war der Saal der Stadtteilbibliothek Untertürkheim bis auf den letzten Platz zum Thema Russland Krise, Ukraine und vor allem die politischen Beweggründe des politischen Handelns von Wladimir Putin gefüllt. Das Faszinierende an der Lesung: Es handelt sich nicht nur um die bloße Deutung des politischen Geschehens. Roland und Regine Haug wirken authentisch, da insbesondere Roland Haug zahlreiche Gespräche mit hohen Rangvertretern des Kreml aber auch mit einfachen Leuten aus der Bevölkerung in die Lesung einfließen lassen können.

Haugs

Rund ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer, so Roland Haug, ist der Glaube an ein friedliches Europa verloren gegangen. Vordergründig stellt Russland mit der Annexion der Krim und dem von Russland unterstützten Ukrainekrieg alle internationalen Regeln in Frage. Doch, so Putin 2012, hat die heutige Staatlichkeit Russlands ihre Wurzeln in der Ukraine. Nach dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion seien Amerika und die Nato in expansionistischer Art – auch mit den Geschehnissen rund um den Maidan – immer näher an die Grenzen Russlands gerückt. Die jüngsten Truppenbewegungen an der Ostgrenze der Nato erhärten diese Ansicht. Russland fühlt sich gekränkt und in seinem imperialen Anspruch immer mehr bedroht. Und vielleicht hätte der Westen einmal  an Otto von Bismarcks diplomatische Verhaltensregeln denken sollen, den Standpunkt des anderen zu verstehen.

Regine und Roland Haug - Foto: Enslin

So ließe sich eventuell auch die Frage beantworten „ wer sind Sie Dr. Putin“, was bewegt ihn zu seinem Handeln. Ist er großer Stratege oder nur Taktiker. Man kann es vielleicht so erklären:Putin ist eine zutiefst gespaltene Person, die in ihrem Handeln dem russischen Großmachtstreben alles unterordnet. Die Rechte des Kollektivs stehen für ihn über den Menschenrechten. Die Ermordung des russischen Regimekritikers Boris Nemzow, den Roland Haug 1996 persönlich in Moskau kennenlernte, war die Drohung an alle, die Machtverhältnisse in Russland nicht anzuzweifeln.  Doch das russische Volk ist bereit, sanktionsbedingte Entbehrungen bis hin zum eingetretenen Sinkflug der russischen Wirtschaft vorerst dem imperialen Anspruch Russlands unterzuordnen.

Wer Putin verurteilt sollte sich an den amerikanischen Präsidenten Georg W. Bush erinnern, dessen Politik die Amerikaner inzwischen selbst als Pitbull-Politik – Politik mit gefletschten Zähnen aber ohne Hirn -  bezeichnen.   Der setzte mit seiner aggressiven Auslandspolitik zu Beginn des neuen Jahrtausends zerstörende Maßstäbe. Die weitere Entwicklung in der Ukraine und Putins Pläne sind unklar. Doch so Roland Haug in seinem Fazit, nichts wäre zerstörerischer als ein Konflikt, der kein Ende nimmt. In der anschließenden Diskussion über den Vortrag dann der klare Wunsch: Man sollte im Sinne von Bismarck versuchen, Russland durch die Wiederaufnahme in die G8 wieder einzufangen.

Gerd Schumacher 23.6.2015

Am Mittwoch, 6.Mai 2015 ist die traditionelle Halbtagesfahrt mit Herbert Medek

Es gibt noch einige freie Plätze für die Busfahrt über Welzheim nach Lorch, den Spaziergang zur Schelmenklinge und abschließender Klosterführung mit dem Staufer-Rundbild. Es gibt eine Kaffeepause in Welzheim.

Die Fahrtkosten mit Führung und Eintritt: betragen 20 EURO. Busabfahrt ist um 13:00 Uhr ab Luginsland an der Gartenstadtkirche und um 13:15 Uhr ab Hallenbad Untertürkheim - Rückkehr ca. 19 Uhr.

Eine Anmeldung ist erforderlich bei Susanne Taschke, Telefon 0711-33 79 57 oder über FEEDBACK HIER

Hommage an acht kreative Köpfe aus Untertürkheim

UZ 10.4.2015 - ROTENBERG: Bürgerverein eröffnet am Sonntag neue Ausstellung über Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert

Vetter
Peter Vetter zeigt mit der Bürgervereins-Ausstellung „Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert“,
welch künstlerisches Potenzial der Stadtbezirk hervorgebracht hat. Die Hommage an acht Künstler
wird am Sonntag eröffnet. Foto: Kuhn
(mk) - Worpswede oder Murnau sind unter Kulturfreunden als Künstlerorte bekannt. Der Bürgerverein Untertürkheim zeigt nun die kreativen Potenziale, die Untertürkheim hervorgebracht hat. Peter Vetter stellt acht über die Region hinaus bekannte Künstler vor, die mindestens eines gemein haben: Sie haben in Untertürkheim im 20. Jahrhundert gelebt und gewirkt. Die Ausstellung wird am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr eröffnet.

Es ist zum Jammern: Das Heimatmuseum in Dachgeschoss der alten Schule in Rotenberg ist einfach zu klein, um den acht großen Untertürkheimer Künstlern den entsprechenden Platz zu bieten. „Wir können hier aus Platz-, aber auch aus versicherungstechnischen Gründen keine Original-Werke ausstellen“, bedauern Ausstellungsmacher Peter Vetter und Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin. Zu umfangreich und zu wertvoll sind die Werke der acht kreativen Köpfe aus Untertürkheim. Karl Ellsässer, Katharina Esslinger, Emil Glücker, Eugen Häfele, Käte Schaller-Härlin, Carl Schmauck, Leonhard Schmidt und Gertrud Stecher - jeder oder jede für sich hätte als Persönlichkeit eine Einzelausstellung verdient und die Ausstellungsmacher könnten diese auch problemlos mit deren Werken füllen. Carl Schmauck ist dabei so etwas wie der „Vater“ der Untertürkheimer Künstlerkolonie. Seine Gemälde mit religiösen Motiven, darunter die Bergpredigt, sind bundesweit bekannt. Kate Schaller-Härlin, die Bundespräsident Heuss porträtiert hat, aber auch durch ihre Fresken und Hinterglasmalereien bekannt wurde, Karl Ellsässer und Emil Glücker standen mit Schmauck familiär in Verbindung. Das Stuttgarter Wappen mit dem „Rössle“ hat Glücker 1938 im Auftrag der Stadt geschaffen.

Leonhard Schmidt ist sogar als der „Maler vom Roten Berg“ als der bedeutende Vertreter der Neuen Sachlichkeit in die Kunstgeschichte eingegangen. Eugen Häfeles Werke hängen nicht nur im Weinbaumuseum. Seine Gemälde und vor allem seine geschnitzten Szenen verdeutlichen den Weinbau und Alltag im Wengerterdorf von einst. Auch Katharina Esslinger, Gemahlin des Untertürkheimer Stadtpfarrers, hielt in ihren Gemälden Untertürkheim und die Weinberge in Federzeichnungen und naturgetreuen Aquarellen fest. Gertrud Stecher hat sich dagegen einem Stil verschrieben, der an Hundertwasser erinnert. „Wir haben hier eine große Bandbreite an Stilen, aber auch Gemeinsamkeiten,“ sagt Vetter. Auf je einer Stellwand hat er mithilfe von Gestalter Klaus Zieher Werke des jeweiligen Künstlers und biografische Daten zusammengestellt. Das Ganze ist eine Hommage an die Kunstschaffenden im Stadtbezirk. Bewusst konzentrieren sich die Ausstellungsmacher dieses Mal auf verstorbene Künstler. „Aber der künstlerische Geist lebt weiter. Etliche Künstlerinnen und Künstler wirken noch im Stadtbezirk“, sagt Enslin.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 12. April, 2015 um 11 Uhr, im Ortsmuseum in der Württembergstraße 312 eröffnet. Vetter lädt um 11 und 14 Uhr zu einer kleinen Führung ein. Zusätzlich hat der Verein eine Ausstellung über die Geschichte der Straßenbahn neu aufgebaut. Das Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

So 12.4.2015 von 11-16 Uhr - Untertürkheimer Künstler im 20.Jahrhundert

Plakat 2015

Untertürkheimer Künstler im 20.Jahrhundert

Der Bürgerverein Untertürkheim öffnet am Sonntag, 12. April 2015, am Tag der Heimatgeschichte, von 11 bis 16 Uhr das Ortsmuseum Untertürkheim/ Rotenberg. Es gibt zwei kostenlose Führungen um 11 und 14 Uhr durch die neue Sonderausstellung "Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert”.

Die typischen Arbeiten folgender Künstler werden präsentiert: Karl Ellsässer, Katharina Eßlinger, Emil Glücker, Eugen Häfele, Käte Schaller-Härlin, Carl Schmauk, Getrud Stecher und Leonhardt Schmidt. Zusätzlich gezeigt wird dieses Jahr eine Präsentation vom Jahr 2000 zum Thema „90 Jahre Straßenbahn in Untertürkheim“.

Die heimatgeschichtliche Ausstellung im Alten Schulhaus in Rotenberg, Württembergstraße 312, ist am 12. April erstmals in diesem Jahr geöffnet, danach von Mai bis September an jedem ersten Sonntag von 14 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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12930 13048 13119 13129
13209 13211 13216 13281
13285 13287 13295 13302
Ergebnisse der Abstimmung des Bürgerhaushalts jetzt online
Mit 3732 Vorschlägen für die Haushaltsberatungen im Herbst haben die Stuttgarterinnen und Stuttgarter die erste Phase des Bürgerhaushalts gemeistert und einen riesigen Ideenpool aufgebaut. Von Dienstag, 10., bis Montag, 30. März, geht es nun ans Bewerten.

Ziel dabei ist es, die Top 100 der Bürgerwünsche sowie die beiden höchstbewerteten Vorschläge jedes Stadtbezirks zu ermitteln. Diese werden dann von der Verwaltung geprüft, mit Stellungnahmen versehen und zusammen dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt. Am einfachsten geht das Bewerten auf der Bürgerhaushaltsseite im Internet www.buergerhaushalt-stuttgart.de
Wer keinen eigenen Zugang besitzt, kann dafür auch gerne die PC-Plätze der Stadtbibliothek und ihrer Außenstellen nutzen. Alle, die ihr Votum dennoch schriftlich abgeben möchten, müssen dafür unbedingt die Muster für Formulare und Bewertungslisten der Stadtkämmerei beachten. Diese liegen in den Bezirksrathäusern, städtischen Bibliotheken, an der Infothek im Rathaus und in der Stadtkämmerei aus.
Außerdem stehen sie ab 10. März auf der Homepage des Bürgerhaushalts zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung.

Bewerten mit "gut" oder "weniger gut"

HaushaltAbgabeschluss für schriftliche Bewertungen war am Donnerstag, 26. März, bei der Stadtkämmerei. Nur so können diese nämlich rechtzeitig in Handarbeit auf die hinter dem Internetauftritt stehende Datenbank übernommen werden. Grundsätzlich gilt, dass jeder Vorschlag nur einmal bewertet werden kann und zwar entweder mit "gut für unsere Stadt" oder "weniger gut für unsere Stadt". Bei der anschließenden Bewertung werden allerdings nur die positiven Stimmen berücksichtigt, um mögliche Manipulationen zu verhindern. Um Betrachtern dennoch ein unvoreingenommenes Urteil zu ermöglichen, werden Negativbewertungen aber im Internet angegeben. Obwohl der diesjährige Bürgerhaushalt hervorragend angenommen wird und hinsichtlich der Zahl der Vorschläge, seine beiden "Vorgänger" übertrifft, freut sich die Stadt immer über zusätzliche Werbung. Bürgerinnen und Bürger, die gerne mitmachen oder 2011 beziehungsweise 2013 schon den ein oder anderen Erfolg verbuchen konnten, sollten ihre Begeisterung unbedingt mit anderen teilen. Möglichkeiten gibt es viele, zum Beispiel durch Hinweise in den sozialen Medien, einen Link auf der eigenen Homepage oder eine Einladung zum Mitmachen per E-Mail an Freunde.

Daten und Fakten

Insgesamt 5041 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen aktuell aktiv beim Bürgerhaushalt mit. Während der Vorschlagsphase haben sie 3732 Ideen in das Verfahren eingespeist. Außerdem sind bereits 3472 Kommentare abgegeben worden. Das Bürgerhaushaltsteam der Stadtkämmerei hat die Vorschlagsliste inzwischen gemeinsam mit der Firma buergerwissen um Themen-Doppelungen und Wünsche, die nicht direkt mit dem Stadthaushalt in Verbindung stehen, bereinigt. Damit stehen jetzt noch rund 2800 Vorschläge für die Bewertungsphase zur Verfügung.

Topthemen Verkehr

Absolutes Topthema ist der Verkehr. Die meisten Vorschläge gelten dem Straßenverkehr, gefolgt von ÖPNV und Radfahren. Ebenfalls wichtig: Stadtplanung, Grünflächen, sowie Kinder, Jugend und Familie.

Kontakt und Information

Für den Bürgerhaushalt zuständig ist die Stadtkämmerei, Schmale Straße 9-13, 70173 Stuttgart Für Fragen rund um den Bürgerhaushalt steht von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr eine Hotline unter der Nummer 216-91222 zur Verfügung. Die Beteiligungsplattform mit allen Vorschlägen und Informationen ist unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de zu finden.

Rechts oben sind alle Links zu allen Untertürkheimer Vorschlägen  
Für Personen ohne Internetzugang werden dann auch Formulare auf Papier bereit gestellt. Nur mit diesen Formularen dürfen Vorschläge auf Papier bewertet werden. Diese können auch von der Plattform heruntergeladen und gedruckt werden. -
https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de

BÜRGERVEREIN  UNTERTÜRKHEIM E.V.
Bericht von der Jahreshauptversammlung  2015  

Bei der  Jahreshauptversammlung 2015 des Bürgervereins Untertürkheim  konnte der Erste Vorsitzende Klaus Enslin fast sechzig Mitglieder begrüßen.  Die Versammlung war im Saal des Katholischen Gemeindezentrums. In seinem Rückblick ging Enslin auf die verschiedenen Aktivitäten ein, welche der Vorstand und Ausschuss im vergangenen Jahr für die Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatte.

Das Ortsmuseum in Rotenberg war wieder sehr gut besucht, besonders am „Tag der Heimatgeschichte“ im Frühjahr und Herbst. Die Sonderausstellung über die Neckarbrücken von Obertürkheim bis Bad Cannstatt begeisterte über 750 Besucher. Günter Eisele aus Uhlbach hatte eigens dafür ein Modell der geplanten Schickhardt-Brücke von 1622 erstellt, welches er dem Bürgerverein schenkte.

Veranstaltungen im März waren der Besuch der Kaffeerösterei Principe in Untertürkheim und zusammen mit dem Albverein und den Naturfreunden die Wanderung auf dem 12 Kilometer langen, neu ausgeschilderten Rundwanderweg.

Eine Führung zu den Cannstatter Brücken mit dem Historiker Olaf Schulz im April rundete das Thema „Neckarbrücken“ ab.
Bei einem Ortsrundgang wurde das Lindenschulviertel vorgestellt.

Die Busfahrt mit Herrn Medek und seinen launigen Erklärungen zur Landesgeschichte führte ins Heckengäu, nach Weil der Stadt und der Würm entlang von der Quelle bis zur Mündung. Der traditionelle Museumsausflug ging letztes Jahr nach Augsburg mit einer Stadtrundfahrt, dem Besuch der Fuggerei und der Augsburger Puppenkiste.

Der BVU beteiligte sich im November beim Tag der Stadtgeschichte im Stadtarchiv.
Eine wiederum gelungene Veranstaltung war der bereits zum 31.mal stattgefundene Fackel- und Lampionumzug mit fast 500 Kindern, Eltern und Großeltern durch Untertürkheim. Das Ziel war der Alte Friedhof im Zentrum, wo trotz der widrigen Platzverhältnisse, bedingt durch den Umbau, das Abschlussfeuerwerk abgebrannt wurde. Ein Dank an die Jugendfeuerwehr als Fackelträger und an den Musikverein für die begleitende Musik und den Ausschank des Kinderpunsches.

Unsere Russlandexperten Regine und Roland Haug berichteten im Frühjahr in einer szenischen Lesung in der jeweils ausverkauften Stadtteilbibliothek über „Sotchi im wilden Kaukasus“ und im Herbst über den Ukraine-Krieg und die Hintergründe.

Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU das kulturelle Programm auf der ansprechend dekorierten Bühne.

Von Juli bis Dezember gab es in der Gaststätte „Cassiopeia“ eine Bürgersprechstunde, die vom Bürgerverein ins Leben gerufen wurde. Das ist nicht mehr notwendig, denn seit dem Amtsantritt von Frau Wenzel ist dies nun ein Tagesordnungspunkt in den Bezirksbeiratssitzungen.

Seit Dezember gibt es am oberen Ende der Fußgängerzone eine „Bücherzelle“. In einer Feierstunde wurde dieses Projekt des BVU mit dem Kulturhausverein und der Initiative „Bunt statt grau“ eingeweiht.

Kassier Stefan Taschke verlas den Finanzbericht und Kassenprüfer Walter Söhnle bestätigte die übersichtliche und transparente Buchführung.
Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel schlug die Entlastung des Gremiums vor, welche einstimmig erteilt wurde. In ihrem Grußwort erklärte sie, dass sie gerne zu den Jahreshauptversammlungen der Untertürkheimer Vereine gehe und erfreut sei über das vielfältige und rege Vereinsleben. Insbesondere der Bürgerverein ist mit seinem Engagement im kommunalen Bereich eine Hilfe des Bezirksamtes. Sie bat um die Teilnahme beim „Bürgerhaushalt“ und verwies auf die nächste Bürgerversammlung am 27. Juli in der Sängerhalle.

Turnusgemäß standen der Kassier, der Schriftführer und die Beisitzer zur Wahl an. Kurt Ziegler stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Vorsitzender Klaus Enslin dankte ihm für seine langjährige und konstruktive Mitarbeit als Beisitzer. Bei der Suche nach einem Nachfolger erklärte sich Beate Vetter bereit.

Die Wahlen erfolgten einstimmig:  Schriftführer Peter Vetter, Kassier Stefan Taschke, Kassenprüfer Walter Söhnle und Peter Rothenbacher, Beisitzer Ernst Schroth und Beisitzerin Beate Vetter.

Klaus Enslin kam dann auf die Programmpunkte im laufenden Jahr zu sprechen:
Es werden verschiedene Ortsführungen angeboten und im Heimatmuseum ist neben den ständigen Exponaten eine neue Sonderausstellung über „Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert“, eine Hommage an acht Maler-Persönlichkeiten zu sehen. Die Ausstellung ist wieder an jedem ersten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Beim Tag der Heimatgeschichte am 12. April und am 11. Oktober gibt es zwei Führungen um 11 Uhr und um 14 Uhr.
Die Busrundfahrt am 6. Mai mit Herrn Medek vom Stadtplanungsamt führt in gewohnt unterhaltsamer Weise nach Welzheim, Kloster Lorch und die Schelmenklinge.

Roland und Regine Haug bringen einen Vortrag über das Thema „Wenn der Rubel rückwärts rollt“ am 17. Juni in der Stadtteilbibliothek.
Der traditionelle Museumsausflug geht am 26. September nach Waldenbuch und in den Schönbuch. Für die beiden Omnibusfahrten gibt es eine Anmeldeliste.

Die Termine für den Laternenumzug am 12. November und den Weihnachtsmarkt am 12. Dezember stehen fest.
Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung trat das neugegründete Musik-Ensemble Bric à brac unter der Leitung von Julia Vetter auf. Die Vier präsentierten einen musikalischen Streifzug über den Trödelmarkt vom traditionellen jüdischen Klezmer bis zum französischen Chanson.
Peter Vetter   
Plakat 2015

Bürgerverein Untertürkheim e.V.

Herzliche Einladung zur 42. Hauptversammlung

am Montag 9. März 2015 um 19.00 Uhr
im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim

Warthstraße 16,  70327 Stuttgart

Punkte zur Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
  2. Bericht des Kassiers
  3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Aussprache zu Punkte 1-3
  5. Entlastung von Vorstand und Beirat
  6. Neuwahl des Kassiers, Schriftführers, 2 Kassenprüfern und Beisitzern
  7. Allgemeines und Anregungen

Nach der Pause

  • Ensemble Bric à brac
    Ein Streifzug über den Trödelmarkt bringt ein musikalisches  Allerlei vom jüdischen Klezmer bis zum französischen Chanson

Anträge zur Hauptversammlung bitte bis
Montag, 2. März 2015 an den 1. Vorsitzenden

Wir freuen uns auf ihren Besuch!
Mit freundlichen Grüßen

Klaus Enslin
1. Vorsitzender

Jahresprogramm 2015

Datum/Dauer

Ziel - Kosten

Treffpunkt - Startplatz

Anmeldung

Mo 9. März 2015
19:00 – 21:00 Uhr

42. Hauptversammlung des
Bürgervereins Untertürkheim e.V.

19:00 Uhr im Kath. Gemeinde­zentrum Untertürkheim, Warthstraße 16

 

Fr 20. März 2015
16:00 -18:30 Uhr

Führung durch den Alten Rosensteintunnel in Bad Cannstatt, dem ersten Eisenbahntunnel Württembergs von 1846 -1914 mit Hermann Gökeler – Kosten: 5,00 EUR

Start um 16 Uhr vor dem Eingang vom Schloss Rosenstein, gute Taschenlampe und festes Schuhwerk erforderlich – nicht rollstuhlgeeignet

keine Plätze
mehr frei

So 12. April 2015
11:00 – 16:00 Uhr

„Tag der Heimatgeschichte“ im Ortsmuseum in Rotenberg, Württembergstraße 312  
„Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert“

11 -16 Uhr  Ortsmuseum
Untertürkheim/Rotenberg
mit zwei  Führungen um 11 und 14 Uhr

 

Fr 24. April 2015
16:00 – 18:00 Uhr

Ortsrundgang von Luginsland über den Gehrenwald
zum Neuen Friedhof und Alten Friedhof
– Kosten: gratis

16:00 Uhr Start an der Gaststätte Luginsland
Fellbacher Straße 143 – Ende Alter Friedhof

 

So 3. Mai 2015
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum
Untertürkheim/Rotenberg

 

Mi 6. Mai 2015
13:00 – 19:00 Uhr

Busfahrt mit Herbert Medek: Über Welzheim nach Lorch, Spaziergang zur Schelmenklinge und Klosterführung, Kaffeepause in Welzheim   
Kosten mit Führung und Eintritt: 20 EUR

Busabfahrt um 13:00 Uhr ab
Luginsland – Gartenstadtkirche
13:15 Uhr ab Hallenbad Untertürkheim
Rückkehr ca. 19 Uhr

Anmeldung
erforderlich
Nr. 2

So 7. Juni 2015
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

 

Mi 17. Juni 2015
19:30 -21:00 Uhr

Roland und Regine Haug: „Wenn der Rubel rückwärts rollt - Wirtschaftskrise in Russland  - Armes Russland, reiches Russland - Putins geheimes Milliardenvermögen",
Vortrag mit Bildern. Eintritt 6.- €  / Mitglieder 5.- €

19:30 Uhr Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45, Eintrittskarten in der Stadtteilbibliothek und
 bei Buchhandlung Roth erhältlich

Eintrittskarten nur im Vorverkauf erhältlich

So 5. Juli 2015
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
 
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

 

Fr 17. Juli 2015
16:00 – 18:15 Uhr

Führung durch einen historischen Weinkeller bei der Evangelischen Stadtkirche und Kellerführung in der Weinmanufaktur mit 1 Weinprobe - Kosten: 5 EUR

Start um 16:00 Uhr vor der Evangelischen Stadtkirche, Trettachstraße 3
 Festes Schuhwerk erforderlich

 

So 2. August 2015
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

 

So 6. Sept. 2015
14:00 – 16:00 Uhr

Heimatgeschichtliche Ausstellung
 
in Rotenberg, Württembergstraße 312

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

 

Sa 26. Sept. 2015
Abfahrt 9:00 Uhr
bis ca. 19 Uhr

Busfahrt nach Waldenbuch zum Museum der Alltags-kultur im Schloss - Mittagessen - Rittersport-Schokolade-museum – Kaffeepause - Kosten mit Eintritt ca. 15 EUR

Samstag 26.9.2015 - Busabfahrt: 9:00 Uhr
an der Weinpresse gegenüber Bahnhof Untertürkheim, Arlbergstraße, Rückkehr 19 Uhr

Anmeldung
erforderlich
Nr. 3

So 11. Okt. 2015
11:00 – 16:00 Uhr

Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum
 in Rotenberg, Württembergstraße 312
 „Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert“

11 – 16 Uhr Ortsmuseum
Untertürkheim/Rotenberg,
mit zwei Führungen um 11 und 14 Uhr

 

Do 12. Nov. 2015
18:00 - 19:00 Uhr

32. Kinder-Lampionumzug mit dem Musikverein Untertürkheim, Jugendfeuerwehr und Feuerwerk - mit Früchtepunschausschank bis 19:00 Uhr

Start 18.00 Uhr in der Widdersteinstraße - Fußgängerzone – Umzug durch die Stubaier Str.- Wallmerstraße bis zum Alten Friedhof

 

Di 17. Nov. 2015   19:30 Uhr

 Der Autor Gunter Haug präsentiert sein neuestes Buch: „Schwäbische Sternstunden - wie wir Weltspitze geworden sind“

19.30 Uhr  Stadtteilbibliothek Untertürkheim,  Strümpfelbacher Str. 45, Tickets im Vorverkauf
 in der Stadtteilbibliothek erhältlich

 

Di 24. Nov. 2015
bis
Sa 19. Dez. 2015

Ausstellung „Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert“
in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Eintritt frei

Stadtteilbibliothek Untertürkheim  Strümpfelbacher Str. 45 -   Geöffnet:
Di - Fr 16-18 | Sa 12–14 Uhr

 

Di 24. Nov. 2015
19:00 Uhr

19:00 Uhr Ausstellungseröffnung
 „
Untertürkheimer Künstler im 20. Jahrhundert
 in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim – Eintritt frei

Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Strümpfelbacher Str. 45

 

Sa 12. Dez. 2015
10:00 – 19:00 Uhr

41. Untertürkheimer Weihnachtsmarkt
mit Kulturprogramm

10-19 Uhr Fußgängerzone/Arlbergstraße

 

Anmeldungen, Änderungen und Absagen an Susanne Taschke, Telefon: 0711 - 33 79 57
 Gögelbachstraße 31, 70327 Stuttgart  - Änderungen vorbehalten -
 eMail: info@bv-untertuerkheim.de   -   www.bv-untertuerkheim.de

Schmökerecke in der Fußgängerzone eröffnet

UZ 20.12.2014- UNTERTüRKHEIM: Bücherzelle in der Widdersteinstraße feierlich eingeweiht

(mk) - Ein Hauch von Nostalgie wehte durch den Ortskern, als die Bürgervereinsaktiven Klaus Enslin und Peter Vetter das rote Tuch lüfteten und eine gelbe Zelle zum Vorschein kam: die neue Bücherzelle im alten Telefonhäuschen. „Sie ist ein Mosaikstein, um unseren grauen Ortskern bunter zu gestalten“, erklärte Andrea Nicht-Roth als Sprecherin der Gemeinschaftsinitiative.

ZelleNicht-Roth
Sekt zur Eröffnung - Andrea Nicht-Roth - Fotos: Enslin

Nicht nur wegen ihres frischen Gelbs ist sie ein Farbfleck am oberen Ende der Fußgängerzone: die Bücherzelle. Sie ist eine weitere Attraktion im Ortskern, im Wohnzimmer Untertürkheims. „Wir haben vor der Begegnungsstätte eine Sitzbank und eine Straßenlaterne, also ein Sofa mit Wohnzimmerleuchte, Bäume werfen Schatten und die Balkonpflanzen vom IHGV sorgen für Grün. Ein Bücherregal fehlte noch“,so Nicht-Roth. Deswegen kam Anfang des Jahres am Runden Tisch die Idee einer Bücherzelle auf. Bürgerinnen und Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, Bücher einzustellen und andere aus dem öffentlichen Regal mitzunehmen. Statt einen Schrank zu installieren, schauten sich die Initiatoren nach einer ausrangierten Telefonzelle um. Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin wurde fündig, ersteigerte ein Prachtexemplar. Gleichzeitig setzen viele Unterstützer alle Hebel in Gang, damit das Schmuckstück möglichst bald aufgestellt werden konnte. Vor Kurzem gaben die städtischen Ämter grünes Licht, das Tiefbauamt errichtete das Fundament und fleißige Helfer des Kulturhausvereins Untertürkheim, des Bürgervereins und der Initiative „Bunt statt Grau“ stellten die Zelle auf. „Der Innenausbau mit einem schmucken Holzregal wird noch dieses Jahr erfolgen und das Äußere der Zelle wird auch noch attraktiver gestaltet“, sagt Enslin. Gestern wurde nun das neuerliche Zeichen, dass der Untertürkheimer Ortskern bunt und keineswegs grau ist, offiziell eingeweiht.

ZelleJoe BauerRegal
Joe Bauer spricht zur Einweihung - Fotos: Enslin/Nichtroth

Natürlich mit Kultur. Als Überraschungsgast stieg die Untertürkheimer Sopranistin Renate Brosch aus der enthüllten Telefonzelle und bedauerte, dass sie „kein Schwein anruft“, Autor Hans Martin Thill führte ein fiktives Telefongespräch mit Literaten und Journalist Joe Bauer las Texte über Untertürkheim. Selbstverständlich schauten auch die ersten Passanten in die Zelle, griffen sich eines der einsortierten Bücher. „Nach der bunten Treppe im Bahnhof, den umstrickten Rohren auf dem Karl-Benz-Platz, den Blumen an den Laternen ist die Bücherzelle ein weiteres Stück, das den Ortskern wohnlicher macht“, meinte Nicht-Roth. Sie soll nicht das letzte Schmückstück sein.

Bürger machen grauen Ortskern bunter

BuntZelle
Foto: Blumenstock / Enslin
UNTERTüRKHEIM: UZ 18.11.2014
Grünes Licht für Bücherzelle am oberen Ende der Fußgängerzone - Bänke am Karl-Benz-Platz erhalten Farbe

Die Woche fing für Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel gut an: Sie konnte die Genehmigung für die Bücherzelle in der Fußgängerzone in den Händen halten. Aktive Bürgerinnen und Bürger haben sich für die Idee engagiert und mit Wenzels Unterstützung grünes Licht von den Ämtern erhalten. „Die Bücherzelle wird ein weiterer Mosaikstein zur Verschönerung des Ortskerns“, sagt Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin. Die Jugendräte wollen Farbe auf den Karl-Benz-Platz bringen: Die Bänke werden gestrichen. Zudem starten die Jugendlichen eine Häkelaktion. Von Mathias Kuhn

„Bunt statt Grau“, lautet das Motto, dem sich die Teilnehmer am Runden Tisch im Kulturtreff verschrieben haben. „Wir wollen Ideen entwickeln und umsetzen, damit mehr Farbe in den Ortskern kommt“, meinte Reiner Deiss, der Vorsitzende des Kulturhausvereins am Freitagabend. Die Besucher des gut besuchten „Runden Tisches“ können auf einige Lichtblicke verweisen: In der Bahnhofsunterführung verziert seit Sommer ein gespraytes Gemälde die vormals triste Wand und die Treppe zum historischen Bahnhofsgebäude erstrahlt in Regenbogenfarben. Mitglieder des Runden Tisches hatten die Sockel bunt gestrichen. Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein hat zudem 50 Lichtmasten im Ort mit Blumenkästen voller Geranien geschmückt und der Karl-Benz-Platz wurde mit Pflanzen verschönert. Auf diesen „Lorbeeren“ wollen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht ausruhen.

ZelleZelle
Fotos: Blumenstock

Zelle stehtEin Vorort-Termin mit städtischen Ämtern brachte vergangene Woche den Durchbruch: „Wir dürfen am oberen Ende der Fußgängerzone eine Bücherzelle aufstellen“, berichtete Enslin am Freitagabend. Am Montag hatte es die Bezirksvorsteherin Schwarz auf Weiß: Die neue Attraktion ist genehmigt. Eine ausrangierte Telefonzelle haben die aktiven Untertürkheimer bereits ersteigert, geputzt und renoviert. Als Bücherzelle umgebaut, sollen in ihr Schmöker, die zu schade sind im Altpapier zu landen, eingestellt werden. Jeder darf sich Exemplare herausgreifen und nach Hause mitnehmen zum Lesen. Zeitgleich dürfen Bürger, die ein Buch übrig haben, die Lücken wieder schließen. Als Standort haben die Ämter den Platz am oberen Ende der Fußgängerzone - unweit der Begegnungsstätte - frei gegeben. Die bereits stehenden Bänke laden zum Schmökern ein. „Auf die Wurzeln der Bäume wird geachtet, das Fundament wird vom Tiefbauamt gebaut. Der Bürgerverein wird die Verantwortung und Kosten für die Haftpflicht übernehmen “, sagt Enslin. Er hofft, dass die Zelle noch dieses Jahr aufgestellt werden kann.

--- Foto: Enslin ---

Die Projektgruppe des Jugendrats setzt sich für die Verschönerung des Karl-Benz-Platzes ein. „Von der Stadt und der SSB haben wir die Genehmigung, dass die Jugendlichen die maroden Sitzbänke vor dem Bahnhof streichen dürfen. Wir müssen zuerst einen Profi finden, der die Bänke sandstrahlt“, so Jugendhausleiterin Silvia Rehm. Eine zweite Aktion soll noch mehr Farbe auf den Platz bringen. Die Jugendlichen starten eine Strick- und Häkel-Aktion: Möglichst viele Bürger Bürger sollen quadratische Topflappen ohne Henkel stricken oder häkeln. „Die Farbe ist egal. Je bunter desto besser. Sie werden gesammelt und zusammengenäht. Damit können wir prima Geländer, die nicht funktionierende Uhr oder anderes verhüllen“, sagt Rehm. Topflappen können im Bezirksrathaus, im Jugendhaus Café Ratz oder im Mäulentreff abgegeben werden.

Zusätzlich zu den kurzfristigen Projekten, so ergab die rege Diskussion, wird sich ein Kreis des Runden Tisches auch mit dem historischen Bahnhofsgebäude beschäftigen. „Wir wollen signalisieren, dass uns das Aussehen des denkmalgeschützten Baus am Herzen liegt und wir benötigen ein Konzept für den Fall, dass die Stadt die Chance erhält, das Denkmal zurückzukaufen“, so Deiss.

Jubiläumsweihnachtsmarkt mit eigenem Flair

UZ 15.12.2014 - UNTERTüRKHEIM: Zahlreiche Besucher ließen es sich bei der 40. Auflage in der Widdersteinstraße und Augsburger Straße gut gehen

(vh) - Bereits zum 40. Mal wurde am vergangenen Samstag vom Industrie-, Handels- und Gewerbeverein Untertürkheim und dem Bürgerverein der Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Dabei verwandelten sich die Widdersteinstraße und die Augsburger Straße in eine kleine Budenstadt. Wie es sich für die vorweihnachtliche Zeit gehört, war sie fast sternenförmig angeordnet.

2014-Häfele
Auf der Bühne zeigten Kinder das Musical „Eine Stern-Reise durch Europa“. Foto: Häfele

Ein Besuchermagnet ist die Bühne am Untertürkheimer Bahnhof gewesen. Dort versammelte sich eine dicke Menschentraube, die den Worten der Kinder, die das Musical „Eine Stern-Reise durch Europa“ aufführen, lauschten. Es waren Schülerinnen der hiesigen Wilhelmsschule, die sich unter der Leitung von Kerstin Ottmar mächtig ins Zeug legten. Die Eltern, auch die ein oder anderen Großeltern blickten angerührt und mitunter Stolz auf ihren Nachwuchs. Jedem Land wurde dabei eine kleine Geschichte darüber gewidmet, wie dort Weihnachten gefeiert wird. Dazu hatten die Kinder Flaggen der jeweiligen Länder ausgewählt und charakteristische Lieder dazu gesungen. Die Kinder ernteten donnernden Applaus für ihre Vorführung.

Das Stück der Wilhelmsschüler feierte Premiere in Untertürkheim, der Weihnachtsmarkt an sich hat eine lange Tradition und ein ganz eigenes Flair - denn die meisten Buden sind im Gegensatz zur Innenstadt nicht oder nur wenig kommerziell ausgerichtet. Es dominieren die Stände, von Schulen, Vereinen, Privatpersonen oder karitativen Einrichtungen. Das schlägt sich auch in der Ware nieder, die dort feilgeboten wird - vorwiegend selbst gebastelt, selbst-gebacken oder eingekocht. Der Wengerter Dominik Lindl beispielsweise arbeitet gerne mit Holz. Nach Feierabend sägt er 36 Jahre alte Trollingerreben zurecht oder bearbeitet altes Holz. Daraus entstehen Kerzenhalter oder kleine Lampen. „Normalerweise landet das alte Holz im Ofen. Ich möchte ihnen ein zweites Leben einhauchen“, erklärte er an seinem kleinen Stand. Die zehnjährige Emma Redenius sägte derweil unter fachmännischer Anleitung von Robin Zürn einen Handyhalter am Stand der Möbelschreinerei in der Widdersteinstraße. Zusammen mit ihren Eltern hat sie einen Stand mit Imkereiprodukten. Dort wurden Kerzen aus Bienenwachs und Honig aus dem kompletten Honigjahr angeboten: Von der Frühjahrsblüte, über die Sommertracht bis hin zu Waldhonig und zum letzten Honig im Honigjahr, aus der Edelkastanie (Maronen) aus der Pfalz, wie Dagmar Redenius einer Kundin erklärte. „Mein Lieblinshonig“, sagte Emma lächelnd. Der Waldkindergarten „Astrid Lindgren“ bot hingegen selbst gemachtes Quitten-Gsälz aus dem Uhlbacher Garten, selbstgehäkelte bunte Mützen und Weihnachtskarten von den Eltern und den Erzieherinnen an. Die Kinder haben auf dem Waldgelände in Rotenberg „Steine aus dem Bach und verschiedene Zapfen aus dem Wald gesammelt und daraus eine Skulptur gemacht“, sagte eine Mutter. Die Siebtklässlerinnen der Lindenrealschule ein paar Stände weiter verfolgten mit ihrem Kuchenangebot ein handfestes Interesse, nämlich Geld fürs Schullandheim zu sammeln. Deshalb hatten Eltern und Kinder ein riesiges Angebot bereitgestellt. Vom Obstkuchen bis zur Torte war alles vertreten. Gegen Nachmittag trat die Untertürkheimer Kantorei auf die Bühne. Mit besinnlichen Weihnachtsliedern lockten sie im Gegensatz zu den Schülern zwar nur wenige Menschen an die Bühne, sie ließen jedoch beim einen oder anderen Besucher die Anmutung nach einem ruhigen und friedvollen Fest aufkommen.

Bürgerstammtisch des Bürgervereins in Untertürkheim

CassiopeiaAm Mittwoch 10.12.2014 von 18-20 Uhr findet die letzte
Bürgersprechstunde „von Bürgern für Bürger“ statt.

Treffpunkt ist ein großer Tisch in der Gaststätte „Cassiopeia“ in der
Inselstr. 147 in Untertürkheim - im Bootshaus am Neckar hinter dem Hallenbad Untertürkheim.


Dort kann man sich zwanglos über die Aktivitäten des Bürgervereins sowie über Einrichtungen
und Veranstaltungen in Untertürkheim informieren.
Anregungen und Verbesserungsmöglichkeiten für den Stadtbezirk Untertürkheim werden
gerne entgegengenommen und an die Zuständigen und/oder die Stadtverwaltung
weitergeleitet. Wir freuen uns auf ihre Ideen und ihren Besuch. 

Veranstalter: Klaus Enslin - Vorstand Bürgerverein Untertürkheim e.V  - Infos:  www.bv-untertuerkheim.de

40. Markt

40. Untertürkheimer Weihnachtsmarkt am Sa 13.12.2014

Am 14. Dezember 1974 fand der erste Untertürkheimer Weihnachtsmarkt statt. Seit genau 40 Jahren veranstaltet der Bürgerverein Untertürkheim diesen Markt immer am zweiten Samstag im Dezember. Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein Untertürkheim beteiligte sich ab dem 2. Jahr an der Organisation des stets gut besuchten Weihnachtsmarktes.

Dieses Jahr findet der Weihnachtsmarkt am Samstag, den 13. Dezember 2014 von 10 bis 19 Uhr statt. An diesem Tag wird der Ortskern wieder in eine Budenstadt verwandelt. Die Stände der Vereine und Aussteller werden in der Widderstein- und Augsburger Straße aufgebaut. Die Evang. Stadtkirche ist ganztags als Wärmstube mit Bewirtung geöffnet. Das Kulturprogramm auf der Bühne vor dem Bahnhof wird traditionell vom Bürgerverein Untertürkheim zusammengestellt.

KULTURPROGRAMM am Sa 13.12.2014

    • 11.00 Uhr: Klassen 5 des Wirtemberg-Gymnasiums
      Leitung: Simone-Elisabeth Herter und Michael Speth
    • 12.00 Uhr Chor und Schüler der Lindenrealschule Untertürkheim 
      Unter der Leitung des Musiklehrer Teams
       
    • 12.45 Uhr Schulchor der Luginslandschule Untertürkheim
       Leitung: Irene Ziegler
    •  14.00 Uhr Schulchor der Wilhelmsschule Untertürkheim   
       Leitung: Kerstin Ottmar
    • 15.00 Uhr Gymnastik-Treff Sportkultur Stuttgart    
       Leitung: Andrea Mathiasch
    • 16.00 Uhr Untertürkheimer Kantorei
      Leitung: Irene Ziegler
    • 16.30 Uhr Musikverein Untertürkheim
      Leitung: Annika Ruf
    • 17.15 Uhr Posaunenchor des CVJM Untertürkheim     
      Leitung: Martin Ströbel
    • 18.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtkirche Untertürkheim
      mit musikalischer Umrahmung durch die Chorgemeinschaft Untertürkheim

 Programmzusammenstellung: Bürgerverein Untertürkheim e.V.

 

Plakat-2014.pdf

"Brücken in und um Untertürkheim"
Bilder vom Brückenbau bis zur Sprengung -
    - von Obertürkheim bis Bad Cannstatt -
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Diese Sonderausstellung ist bis 14.11.2014 in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim -
  Mo, Mi 14-18 Uhr, Di, Do 10-18 Uhr,
Fr 14-19 Uhr zu sehen

Brücken

HIER - Plakat laden



HIER - Flyer laden




Fr 24.10.2014 - 19 Uhr - Bildvortrag zu den Neckarbrücken von Obertürkheim bis Bad Cannstatt im Saal der Stadtteilbibliothek Strümpfelbacher Straße 45 - Eintritt frei

Do 6. Nov. 2014
18:00 Uhr
bis ca. 20:00 Uhr

31. Kinder-Lampionumzug mit dem Musikverein Untertürkheim, Jugendfeuerwehr und Feuerwerk - Neu: Abschluss im Alten Friedhof mit Kinderpunschausschank bis 19:30 Uhr

Start 18.00 Uhr in der Widdersteinstraße/ Fußgängerzone – Umzug durch die Stubaier Str./ Wallmerstr, bis zum Alten Friedhof  - Früchtepunsch + Abschlussfeuerwerk

Funkelnde Laternen und Kinderaugen

UNTERTüRKHEIM: UZ 07-11-2014 : Traditioneller Lampionumzug mit Feuerwerk des Bürgervereins

(ale) - Funkelnde Kinderaugen gab es gestern jede Menge im Ortskern von Untertürkheim. Der Bürgerverein führte zum 31. Mal den traditionellen Lampionumzug durch. Mit Klängen des Musikvereins brachte der bunte Lindwurm von mehr als 500 Kindern für kurze Zeit Licht ins Dunkel der Straßen. Der Höhepunkt war wieder einmal das von Peter Vetter auf dem Spielplatz Alter Friedhof gezündete Feuerwerk. Dazu gab es Fruchtpunsch des Musikvereins.

LampionsBereits knapp eine halbe Stunde vor 18 Uhr sammelten sich die ersten Kinder in der Widdersteinstraße. Auch Jonas und Franka konnten es wie viele kaum erwarten. Schließlich hatten sie im Kindergarten eigens ihre eigenen Laternen gebastelt. „Es sind Luftballons mit bunten Streifen beklebt“, erklärt die Fünfjährige. Und natürlich „haben wir echte Kerzen“, ergänzt ihr ein Jahr jüngerer Bruder. Die Bandbreite der Laternen war wieder groß: Viele Sterne waren zu sehen, wilde Tiere, Prinzessinnen und sogar Autos und Lokomotiven.

Pünktlich um 18 Uhr ergriff Klaus Enslin, der Vorsitzende des Bürgervereins, das Mikrofon und begrüßte die zahlreichen Besucher, die sie in der Fußgängerzone drängten. Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr leuchtete den Weg über die Stubaier und Oberstdorfer Straße bis zum Alten Friedhof. „Zum Glück konnten wir das Feuerwerk trotz der Baustelle auf dem Spielplatz durchführen“, zeigte sich Enslin auch vor allem mit dem Besuch zufrieden.

Denn sicher wäre die Enttäuschung bei den Kindern groß gewesen, wenn das beliebte Feuerwerk nicht hätte stattfinden können. Und so wurden die beim Umzug bereits strahlenden Gesichter noch größer als die ersten Lichter aufgingen. Zahlreiche Jubelschreie aus unzähligen Kinderkehlen waren zu hören, als immer wieder eine Leuchtrakete nach der anderen in den Himmel stieg oder sich der Erdberg plötzlich in einen bunten Lichter speienden Vulkan verwandelte. Knapp 15 Minuten dauerte das Spektakel zur Freude der Kleinen, aber auch von vielen Erwachsenen, die sich wieder an ihre eigene Kindheit erinnert fühlten.

„Wir waren in diesem Jahr das erste Mal dabei. Das war ganz toll“, waren sich auch Franka und Jonas einig. Und angesichts der strahlenden Gesichter sicher nicht das letzte Mal.

20149.Tag der Stadtgeschichte (ohne Ausstellung)

im Stadtarchiv Stuttgart- Bellingweg 21 -
am Sa 8. November 2014 von 13:30 -17 Uhr
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zum Thema:

Die ortsgeschichtlichen Aktivitäten –

wichtiger Baustein der Stuttgarter Stadtgeschichte
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Programm

>> 12:00 geführter Rundgang durch das Depot des Stadtmuseums <<


13:30Begrüßung Helmut Doka (ARGE Netzwerk)
13:35Grußwort von Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Leiterin des Kulturamts)
13:50Berichte zum Stadtmuseum Dr. Wolfgang Müller (Beirat Stadtmuseum)
14:00Stadtgeschichtewer sammelt was? Bestände in Stuttgarter Archiven Dr. Jürgen Lotterer (Stadtarchiv)  Sammelgebiete Stuttgarter Museen Dr. Anja Dauschek (Planungsstab Stadtmuseum)
14:40 Kontinuität und neue Wege: Fünf Beispiele ortsgeschichtlicher Arbeit aus den Stadtbezirken Verein Schutzbauten; MUSE-O; Heimatmuseum Weilimdorf; Feuerbach Informationstafeln; Geschichtswerkstatt Süd (je 10 Min.)
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15:30 Pause
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16:00 Diskussion zu Problemen der Geschichtsvermittlung in den Stadtbezirken und über Lösungsansätze
17:00 Ende
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 >> PROGRAMM ALS PDF DOWNLOADEN <<

>> Plakat als PDF DOWNLOADEN <<

Di 11.11.2014 - 19.30 Uhr - Vortrag von Regine und Roland Haug

„Der Krieg der Lügen“ - Fakten statt Mythen - Spurensuche in Moskau und in der Ukraine

Vortrag von Regine und Roland Haug als szenische Lesung mit aktueller Bilddokumentation.

"25 Jahre nach dem Fall der Mauer zu Berlin leben wir wieder in einer Welt der großen Verunsicherung. Auch hierzulande, im scheinbar so friedlichen Deutschland, ist ein lange vergessenes Gefühl erneut greifbar: Die Angst vor einem neuen Krieg. Wladimir Putin ist für viele der Schurke im Stück, der vor keiner Lüge, keiner Verschlagenheit und vor keiner Heimtücke Halt macht. Doch so einfach ist das nicht. Die Lage in der Ukraine und in Russland ist komplexer als sich das mancher in seiner Schulweisheit vorstellen kann.

Das alte, ach so einfache Ost-West-Schema greift nicht mehr. In Washington, Brüssel und Berlin wusste man lange nicht, wie man mit dem Phantomschmerz und dem Frust der Russen über das verlorene eurasische Großreich umzugehen hatte. Die Ukraine ist ein zutiefst gespaltenes Land. Gerade in den Zeiten eines brüllend lauten Erregungs- und Empörungsjournalismus müssen auch die Widersprüche benannt werden. Roland und Regine Haug kommen gerade aus Moskau zurück, wo sie  auch mit regimekritischen und oppositionellen Kreisen über den Krieg in der Ukraine gesprochen haben. Das Ergebnis ihrer  Spurensuche im Osten Europas ist niederschmetternd."

am  Dienstag 11. November 2014 um 19:30 Uhr
im Saal der Stadtteilbibliothek Untertürkheim in der Strümpfelbacher Straße 45, 70327 Stuttgart

Der  Buchautor und Journalist Roland Haug war langjähriger Moskau-Korrespondent des ARD-Hörfunks und zuletzt SWR-Nachrichtenchef. Er hat mehrere Bücher über das moderne Russland geschrieben. Haug hat Bundeskanzler Helmut Schmidt und die Außenminister  Genscher und Kinkel sowie den EU-Kommissar Günther Oettinger auf ihren Osteuropa-Missionen begleitet. Seine Ehefrau Regine Haug ist gelernte Schauspielerin, Kunstkritikerin und ebenfalls Autorin."

Tickets nur im Vorverkauf erhältlich: 6,00 EURO / 5,00 EURO für Mitglieder - in der Bibiothek oder bei Buch Roth

Bericht im Stuttgarter Wochenblatt 19.11.2014
http://issuu.com/s-i-r/docs/20141119_neh_stw?e=7805005/10219759

Krieg der Lügen, Fakten statt Mythen –
Auf Spurensuche in Moskau und der Ukraine

Vortrag von Roland und Regine Haug in der Stadtteilbücherei Untertürkheim 13.11.2014 - Gerd Schumacher -

70 Gäste, darunter sogar eine Besucherin aus Langenau bei Ulm, konnte Klaus Enslin, Vorstand des Bürgervereins zu einer szenischen Lesung mit Bilddokumenten der Eheleute Haug im „rappelvollen“  Saal der Stadtteilbücherei begrüßen.

Haugs25 Jahre nach dem Fall der Mauer werden gespenstische Erinnerungen an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren wach. Verabschiedet sich Russland mit einem imperial ausgerichteten Präsidenten Wladimir Putin vom Westen und einer bisher auf gegenseitiges Respektieren ausgerichteten Politik von Ost und West? Was ist wahr an den gegenseitigen Schuldzuweisungen der großen Machtblöcke im Ukrainekonflikt? Wer sind Sie Doktor Putin und welches Spiel spielen Sie?
Mit kurzweilig wechselseitigem Wortspiel versuchten Roland und Regine Haug, auch dank ihrer auf vielen Russland und Ukraine Reisen bis hin in politische Einflusskreise entstandenen persönlichen Kontakte Antworten zu geben.

Das früher einfache Ost-West Schema greift heute nicht mehr. Nach der Auflösung der ehemaligen Sowjetunion und dem Abfall inzwischen eher westlich orientierter Teilrepubliken sieht sich Russland zunehmend von einer, wie es in Moskau heißt, „expansionistischen NATO bedroht. Mit der „Revolution auf dem Maidan“ und Hinwendung der Ukraine zum Westen sah Putin sein autoritäres System angegriffen und eine rote Linie überschritten. - Foto:Enslin -

Seine Antwort: Eine militärische Destabilisierung des Landes mit völkerrechtswidriger Annexion der Krim und Abspaltung zweier ostukrainischer Provinzen vom Kernland. Es begann eine unheilvolle, weltpolitisch gefährliche  Spirale kriegerischer Auseinandersetzungen mit massiver militärischer Unterstützung ukrainischer Separatisten durch russischen Geheimdienst, russisches Militär und prorussische Milizionäre. Und Kiew steuert mit Armee und „Freiwilligen“ dagegen. Das Handeln geriet außer Kontrolle, nicht zuletzt auch deshalb, weil die agierende Soldateska auf beiden Seiten inzwischen nahezu unkontrollierbar geworden ist. Der Westen sieht Russland als Aggressor und setzt Sanktionen dagegen. Sie schwächen Ost und West gleichermaßen.

Mit Bilddokumenten demonstrierten die Autoren die zum Teil tragischen, aberwitzigen Auswirkungen und Begleiterscheinungen des Konflikts, den bis heute nicht eindeutig geklärten Abschuss einer Passagiermaschine mit über 290 Toten, die irrwitzigen Bemühungen der russischen Behörden, den Tod von russischen Soldaten im Konflikt zu verschleiern, die gegenseitigen Schuldzuweisungen in den Medien.
Das Fazit: Putin lebt in der Tradition der Zaren. Alte Mythen von einem Groß-Russland werden wieder belebt. Eine inzwischen demokratisch legitimierte Rest-Ukraine ohne die abgespaltenen Ostprovinzen ist für Russland mit seinem Großmachtanspruch verloren. Das Verständnis von oder die Hinwendung zur Demokratie wird in Russland dem autoritären Streben nach Größe untergeordnet. Dieses Denken bestimmt Putins Handeln, wird aber auch von der Bevölkerung akzeptiert. Eine Gefahr für Putin von innen heraus könnte allenfalls dann entstehen, wenn Sanktionen dahin wirksam werden, dass der Kühlschrank in der Küche“, Mittelpunkt russischen Familienlebens leer bleiben muss.
Eindrucksvoll die Diskussion im Anschluss an den Vortrag: Beide Referenten berichteten von Eindrücken auf ihrer jüngsten Reise nach Moskau und von interessanten Gesprächen und Kontakten bis hin zu hochrangigen Funktionsträgern des Putinschen Systems. Roland und Regine Haug hatten sogar Zutritt zum Zimmer der ermordeten Journalistin Anna Politskaja und trafen anlässlich eines „Tages der Gefangenen“ Pusssy Riot. Aus all dem lässt sich die Schlussfolgerung ziehen:  „Demokratie ist in Russland und für viele Russen ein Schimpfwort.“ Das Land hat eine andere Geschichte als Europa, Es will stark sein und ist zufrieden, wenn es genug zum Essen gibt“

Virtueller Spaziergang durch den Stadtbezirk
360 Grad-Fotos von Untertürkheim und Rotenberg sind online
360 Grad

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 19.8.2014:
IHGV-Mitglied Dieter Munk erstellt eine interaktive Webseite mit 15 Sehenswürdigkeiten im 360-Grad-Panorama

(mk) - Untertürkheim hat eine Attraktion mehr: Dieter Munk, der Chef der Taktics GmbH, hat eine interaktive Webseite mit Sehenswürdigkeiten im Stadtbezirk erstellt. Surfende Internetnutzer können einen virtuellen Spaziergang durch Untertürkheim unternehmen und deren Sehenswürdigkeiten in verblüffenden 360-Grad-Panoramen entdecken. „Ein Blickfang, der hoffentlich vielen Internet-Besuchern Appetit macht, Untertürkheim real anzuschauen“, sagt IHGV-Chef Markus Krautter.

Ausgangspunkt der Idee für den virtuellen Spaziergang war eine Diskussion, in der Markus Krautter, der Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV), betonte, dass es im Stadtbezirk etliche Sehenswürdigkeiten und historisch interessante Gebäude sowie Standorte gäbe, diese jedoch leider oft im Verborgenen blieben. Schnell kam Munk, dessen Unternehmen sich unter anderem auf die Fotografie und Visualisierung von Immobilien spezialisiert hat, um diese zu vermarkten, der Gedanke, das Projekt „virtuelles Untertürkheim“ ins Leben zu rufen. „Wir wollten eine Webseite mit einer interaktiven Karte von Untertürkheim erstellen, auf der Internetsurfer einen virtuellen Spaziergang durch unseren Stadtbezirk machen können“, sagt Munk.

Seit Kurzem ist die Webseite unter der Adresse „untertuerkheim.taktics.de“ einsehbar. Sie ist eine Mischung aus erlebbarem Stadtführer, spielerischer Computerrecherche und PR-Plattform für den Stadtbezirk. Auf der Landkarte sind aktuell 15 blaue Standorte für Sehenswürdigkeiten und weitere 20 Punkte für Firmen- und Vereinssitze gekennzeichnet.

Der Webseiten-Besucher kann jede einzelne Sehenswürdigkeit oder Firma anklicken. Dann erhält er eine Information über den Standort und kann dazu das 360-Grad-Fotopanorama bestaunen - bei manchen Sehenswürdigkeiten sogar mehrere. So ist die Grabkapelle natürlich von außen, aber auch das Innere und sogar die Gruft in Rundumfotografie zu erleben. Ähnlich viel Perspektiven gibt es in der Stadtkirche, der Kelter der Weinmanufaktur, aber auch im Autohaus Krautter als einem der Untertürkheimer Dienstleister zu entdecken. Auch einige Vereine sind angelegt. „Ein Anfang ist gemacht“, so Munk. Er hofft, dass weitere Untertürkheimer Unternehmen sich auf der Webseite präsentieren wollen. Der Menüpunkt Veranstaltungen wird zudem Sequenzen von beliebten Vereinsfesten zeigen. „Wir stellen den Link auch jedem Verein oder Gewerbetreibenden zur Einbindung in deren Webseite zur Verfügung. „Eine tolle Visitenkarte für unseren Stadtbezirk“, dankte Dagmar Wenzel, die gewählte Bezirksvorsteherin Untertürkheims, für die zeitraubende Erstellung der Webseite. - Sie ist unter untertuerkheim.taktics.de erlebbar.

 
Fr 11. Juli 2014
16 Uhr – 18 Uhr
Führung durch einen historischen Weinkeller am Kelterplatz und moderne Weinkellerführung im Fleckensteinbruch mit 1 Glas Wein -
Kosten: 3 EUR
Start um 16 Uhr am Kelterplatz Untertürkheim vor der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Festes Schuhwerk erforderlich

Ohne Anmeldung

Führung durch zwei Untertürkheimer Weinkeller am Fr 11.7.2014

Am Freitag, den 11.Juli 2014 bietet der Bürgerverein Untertürkheim wieder seine Weinkellerführung in Untertürkheim an. Start ist um 16:00 Uhr am Kelterplatz vor der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Dauer bis ca. 18:00 Uhr.

Die Führung beginnt mit dem Besuch eines historischen Weinkellers direkt am Kelterplatz aus dem 17.Jahrhundert und führt anschließend zur modernen Kelter „Fleckensteinbruch“ des Collegium Wirtemberg in die Württembergstraße 6 . Hier wird die moderne Kelterarbeit erklärt und besichtigen auch den klassischen, weitläufigen Holzfasskeller, der vom symbolbeladenen Brunnen-Kunstwerk „Fließende Kräfte“ befeuchtet wird. Die Führung endet dort mit einem Glas Wein vom Collegium Wirtemberg - Kosten insgesamt: 3 Euro pro Person.

Treffpunkt ist um 16:00 Uhr am Haupteingang vor der Stadtteilbibliothek Untertürkheim, am Kelterplatz- festes Schuhwerk wird empfohlen - keine Anmeldung erforderlich. - Weitere Infos: www.bv-untertuerkheim.de

Führung durch das Lindenschulviertel am Fr 23.5.2014 um 16 Uhr Kraftwerk

Am Freitag, den 23. Mai um 16 Uhr führt der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim durch das Lindenschulviertel.

Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Weinpresse neben der Buchhandlung Roth am Bahnhof Untertürkheim (Ortsseite, Arlbergstraße).

Er berichtet über Personen, Firmen, Gebäude und die Geschichte dieses Stadtteils, der bis zur Neckarregulierung 1924 auf der anderen Seite des Flusses lag. Auch die genaue Lage des zukünftigen Bahntunnels für Stuttgart21 im Lindenschulviertel wird betrachtet. Dauer ca. zwei Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich.         Foto: Enslin
Weitere Informationen unter www.bv-untertuerkheim.de

Fotobericht im Stuttgarter Wochenblatt vom 28.5.2014

http://issuu.com/s-i-r/docs/20140528_neh_stw/2?e=7805005/8046895

Freie Plätze: „Über sieben Brücken wirst Du gehen...“ am Sa 26.4.2014Cannstatter Brücken

Der Bürgerverein Untertürkheim veranstaltet am Samstag, dem 26.4.2014 von 14 bis 16 Uhr einen Spaziergang zu den Cannstatter Brücken. Es gibt noch freie Plätze für diese Führung mit dem Historiker Olaf Schulze.
Viele Jahrhunderte gab es in Cannstatt nur einen einzigen gesicherten Brückenübergang. Am 27. September 1838 wurde die erste steinerne Brücke feierlich unter Anwesenheit des Königs eingeweiht und erhielt zugleich den Namen „Wilhelmsbrücke“.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr in Bad Cannstatt am Thaddäus-Troll-Platz beim Klösterle/Wilhelmsbrücke.
Es gibt einen bequemen Spaziergang zu Fuß mit Geschichten vom Historiker Olaf Schulze über die Cannstatter Brücken -

Kosten: 5 Euro pro Person.
Anmeldung ist erforderlich per Telefon:  Tel. 0711-33 79 57 oder oben über "Feedback"
auf www.bv-untertuerkheim.de

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Cannstatter Ansichtskarte von 1915 /Archiv Enslin

Führung in Bad Cannstatt   Wenn Züge gehen, sollen Menschen kommen

Stuttgarter Zeitung - Benjamin Schieler, 02.05.2014

Bad Cannstatt/Untertürkheim - Wer etwas über den Neckar lernen möchte, dem empfiehlt sich seit Anfang April der Gang ins Ortsmuseum Rotenberg. In einer Ausstellung zeigt der Bürgerverein Untertürkheim dort anhand von Fotos, Zeichnungen und Postkarten die Geschichte Stuttgarter Neckarbrücken. Weil es sich aber lohnt, Dinge mit eigenen Augen zu sehen, lud der Verein nun zu einem Spaziergang mit dem Historiker Olaf Schulze über die Bad Cannstatter Brücken. Es wurde ein Marsch zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Die DDR-Rocker von „Karat“ hätten vermutlich ihre Freude daran gehabt, doch der Titel, den der Bürgerverein Untertürkheim um seinen Vorsitzenden Klaus Enslin für die Führung gewählt hatte, war trügerisch. „Über sieben Brücken wirst du gehen“, versprach der und konnte es doch nicht halten. Lediglich fünf waren es tatsächlich, weil die Baumaßnahmen rund um Stuttgart 21 das Erscheinungsbild auch am Neckar verändern. Einige Brücken sind schon nicht mehr zugänglich, andere werden bald folgen. Der Elefantensteg und die Holzbrücke, die 1977 zur Bundesgartenschau entstanden und die Verbindung zwischen dem Rosensteinpark und dem Seilerwasen bilden, stehen vor dem Abbruch, was der Historiker Olaf Schulze vor allem im Bezug auf den 158 Meter langen Holzsteg bedauert, bei seiner Eröffnung die neuntlängste Holzbrücke der Welt.

Die Wilhelmsbrücke war die erste Brücke über den NeckarTafel

Doch Schulze begann seine Ausführung an historischerer Stätte. Denn die am 27. September 1838, am Geburtstag des Königs, Initiators und Namensgebers, eingeweihte Wilhelmsbrücke war die erste und bis Mitte des 19. Jahrhunderts einzige Brücke über den Neckar, heute sind es zwischen Villingen-Schwenningen und Mannheim 220. An selber Stelle hatte sie bereits Vorgänger, vermutlich schon in der Römerzeit, und im Sommer des Jahres 1796 standen auf ihr Soldaten im Auftrag Napoleons dem habsburgischen Heer gegenüber.

König Wilhelm I. grübelte von 1821 an fast eineinhalb Jahrzehnte über die Neukonstruktion der Cannstatter Brücke, in seinem Auftrag schuf Gottlieb Christian Eberhard von Etzel „eine schöne, elegante Steinbrücke“, wie Schulze berichtete, von der die Cannstatter noch lange nach ihrer Sprengung im Jahr 1929 schwärmten. Als die Stadt Stuttgart den Neubau plante und einen nur vier Meter breiten Steg vorsah, begehrte der Cannstatter Bürgerverein auf, kämpfte fünf Jahre – und setzte sich durch.
Tafel des Bürgervereins von 1930 - Fotos:Enslin

Die König-Karls-Brücke wurde 1893 freigegeben

BVSchulzes Spaziergang führte weiter über die 1929 im Zuge der zunehmenden Industrialisierung der Pragstraße fertiggestellte Rosensteinbrücke und endete auf der König-Karls-Brücke, die 1893 ebenfalls an einem 27. September, dem Volksfesteröffnungstag, freigegeben wurde. Bis zu 400 Arbeiter waren am Bau beteiligt gewesen, einige von ihnen bewerkstelligten mit Helmtauchgerät die besonders komplizierte und fortschrittliche Verankerung von vier Brückenpfeilern per Druckluftverfahren im Neckargrund.

Einen längeren Blick warfen die Spaziergänger auf die Eisenbahnbrücke, deren Zukunft offen ist. Für Stuttgart 21 wird sie nicht gebraucht, ein Abriss ist aber nicht vorgesehen. Schulze sieht darin die Chance, sie in eine Parklandschaft umzuwandeln und Platz für Flohmärkte und Kulturveranstaltungen im Tunnelmund zu schaffen. Dem bei der Führung anwesenden Sprecher der Grünen im Bezirksbeirat Bad Cannstatt, Peter Mielert, gefällt das. Er hat einen ähnlichen Antrag schon 1998 gestellt.

Fr 11. April 2014 - Besuch der Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe

  • Fr 11. April 2014  von 16 Uhr – 18 Uhr Besuch der Kaffee-Rösterei von Guiseppe Principe in Untertürkheim in der Lindenfelsstraße 39a -
  • ==>> 16 Uhr Treffpunkt an der Lindenfelsstraße 39a in Untertürkheim gegenüber der Wallmerkirche - ohne Anmeldung - Kosten: gratis
Bericht im Stuttgarter Wochenblatt vom 16.4.2014


http://issuu.com/s-i-r/docs/20140416_neh_stw/3?e=3

Plakat-2014.pdfBrückengeschichten im Heimatmuseum

UZ 2.4.2014 -ROTENBERG: Bürgerverein eröffnet neue Sonderausstellung über ortsverbindende Bauwerke im Neckartal

(mk) - Sie überbrücken den Neckar, Zugstrecken und Bundesstraßen, werden täglich von Tausenden Bürgern genutzt und sind ortsbildprägend: Brücken. Der Bürgerverein Untertürkheim nimmt sich in seiner jüngsten Sonderausstellung den „Brücken in und um Untertürkheim“ an. Im Ortsmuseum im Alten Schulhaus Rotenberg erfahren die Besucher interessante Geschichten über Bau, Zerstörung und Wiederaufbau der imposanten Bauwerke.

Was wären die Bürgerinnen und Bürger der Neckarvororte ohne die vielen Brücken? Ältere Bewohner, die kurz vor Kriegsende die Zerstörung der wichtigsten Brücken über den Neckar erlebten, wissen, welche Vorteile die Bauwerke mit sich bringen: Sie ersparen Umwege, schaffen Direktverbindungen.

Deswegen haben sich Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin und seine Mitstreiter die Mühe gemacht, die Geschichte und Geschichten der Brücken in und um Untertürkheim zu erforschen. Anhand von Fotos, Zeichnungen und Postkartenmotiven werden sämtliche Neckarbrücken von Obertürkheim bis Bad Cannstatt sowohl auf Schautafeln als auch in digitaler Form - ein Angebot an die jüngere Generation - auf dem neuen Flachbildschirm präsentiert. „Ich habe mich dabei nicht nur auf die Neckarbrücken beschränkt, sondern auch die Straßenbrücken, den Eszetsteg und beispielsweise auch den König-Wilhelm-Viadukt in Bad Cannstatt beschrieben“, erzählt Enslin.

Ein besonderer Augenschmaus ist das maßstäbliche Modell der steinernen Neckarbrücke, die Heinrich Schickhardt 1622 für Untertürkheim geplant hatte, die der Wengerterort aus Geldgründen aber nie bauen ließ. Der Uhlbacher Modellbauer Günter Eisele hat die Brücke mit sieben Bogen anhand den Plänen originalgetreu im Maßstab 1 zu 100 nachgebaut. Mindestens so faszinierend wie das Modell ist aber auch die Historie der einzelnen Brücken. So ließen unverbesserliche Wehrmachtsverantwortliche zehn der zwölf Neckarbrücken am 21. April 1945 sprengen - um die vorrückenden, amerikanischen und französischen Truppen zu stoppen. Historische Fotos belegen den Unsinn. „Die Berger Brücke und den Voltasteg haben sie verschont, weil Stuttgarts Wasserversorgung über sie gewährleistet wurde“, erzählt Enslin eine von vielen spannenden Brückengeschichten.

 

Brücke 1622
Brückenmodell im Maßstab 1:100 von Günter Eisele - Foto:Enslin

Das heimatgeschichtliche Museum im Alten Schulhaus, Württembergstraße 312, ist am Sonntag 6. April von 11 bis 16 Uhr geöffnet mit zwei Führungen um 11 und 14 Uhr. Danach ist es bis September an jedem ersten Sonntag von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

BÜRGERVEREIN  UNTERTÜRKHEIM e.V. -
Bericht von der Jahreshauptversammlung  2014

Saal

Fotos:Taschke
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Bei der Jahreshauptversammlung 2014 des Bürgervereins Untertürkheim im Saal des Katholischen Gemeindezentrums konnte der Erste Vorsitzende Klaus Enslin über sechzig Mitglieder begrüßen. In seinem Rückblick ging Enslin auf die zahlreichen verschiedenen Aktivitäten ein, die der Verein im vergangenen Jahr für seine Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatte.

Das Ortsmuseum in Rotenberg war sehr gut besucht, besonders am „Tag der Heimatgeschichte“ im Frühjahr und Herbst; die Sonderausstellung über „Die Stammburg Wirtemberg und die Grabkapelle in mehr als 100 Ansichten" begeisterte über 750 Besucher.
An Pfingsten hatte der Bürgerverein die Bewirtung anlässlich der „Weinkultur am Mönchberg“ an einem Stand oberhalb Untertürkheims übernommen. Mehrere Führungen zu verschiedenen Weinkellern, durch Alt-Untertürkheim, zur Wallmersiedlung und im Cannstatter Travertinpark hatten zahlreiche Interessierte.

Die Busrundfahrt mit Herrn Medek und seinen launigen Erklärungen zur Landesgeschichte führte 2013 nach Tübingen und zum Kloster Bebenhausen. Der traditionelle Museumsausflug im Herbst ging diesmal ins Badische nach Mannheim mit einer Stadtführung und dem Besuch des Technoseums; auf der Rückfahrt war noch Zeit für einen Abstecher nach Bad Wimpfen.

 

 

Enslin
Passend zur Großen Landesausstellung im Alten Schloss fand in der Stadtteilbücherei die gut besuchte Lesung mit Bilddokumenten unserer Russlandexperten Regine und Roland Haug mit dem Titel: „400 Jahre Romanow, Zarendämmerung, Zarenmord“ statt.
Im letzten Jahr konnten in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein die  Folien der beschädigten Tafeln der beiden Rundwanderwege erneuert und mit dem QR-Code versehen werden.

Eine wiederum gelungene Veranstaltung war der bereits zum 30.Mal stattgefundene Fackel- und Lampionumzug mit fast 500 Kindern, Eltern und Großeltern durch Untertürkheim. Das Ziel war der Alte Friedhof im Zentrum, wo auf einem großzügig abgesperrten Areal das Abschlussfeuerwerk abgebrannt wurde. Ein Dank geht an die Jugendfeuerwehr als Fackelträger und an den Musikverein für die begleitende Musik und den Ausschank des Kinderpunsches. Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU traditionell zum 39. Mal das kulturelle Programm auf der ansprechend dekorierten Bühne.

Klaus Enslin kam dann auf die Programmpunkte im laufenden Jahr zu sprechen:
Es werden drei Ortsführungen angeboten und im Heimatmuseum ist eine neue Sonderausstellung über „Brücken in und um Untertürkheim“ zu sehen, eine Aufarbeitung der Geschichte aller Neckarbrücken von Obertürkheim bis Bad Cannstatt. Die Busrundfahrt am 8. Mai mit Herrn Medek vom Stadtplanungsamt führt in gewohnt unterhaltsamer Weise ins Heckengäu und nach Weil der Stadt.
Der traditionelle Museumsausflug geht am 27. September in die Fuggerstadt Augsburg. Für eine Führung und die beiden Omnibusfahrten gibt es  Anmeldelisten. Die Termine für den Lampionumzug am 6. November und den Weihnachtsmarkt am 13. Dezember stehen fest.

Kassier Stefan Taschke verlas anschließend den Finanzbericht und Kassenprüfer Walter Söhnle bestätigte die übersichtliche und transparente Buchführung. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Frau Hummel beantragte die Entlastung des Gremiums, welche einstimmig erteilt wurde. Turnusgemäß standen 2014 die Wahl Schumacherdes Ersten und Dritten Vorsitzenden des BVU an. Gerd Schumacher stellte sich nicht mehr zur Wahl; er gab ein Resümee seiner 30-jährigen Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender und wurde mit einem Weinpräsent verabschiedet. Klaus Enslin wurde als Erster Vorsitzender einstimmig wiedergewählt, Gerhard Kreidler, seitheriger Beisitzer, wurde als neuer Stellvertreter einstimmig gewählt.

Eine Satzungsänderung wurde von den Mitgliedern beschlossen: In der bisherigen Satzung war es nur deutschen Untertürkheimer Bürgern erlaubt, Mitglied im Bürgerverein zu werden. Nach der Änderung von § 5 steht nun jedem Bürger die Mitgliedschaft offen. Die neue Fassung wurde ohne Gegenstimme angenommen.
Unter dem Punkt „Verschiedenes" gab es mehrere Beiträge zu dem von der Stadtverwaltung  initiierten Verfahren der Bürgerbeteiligung im Haushalt 2014/15. Fast alle Sprecher äußerten sich negativ über das für Untertürkheim schlechte Ergebnis.

Nach dem offiziellen Teil zeigte Klaus Enslin einen interessanten Powerpoint-Vortrag über die Geschichte, Entstehung und Zerstörung der Neckarbrücken von Obertürkheim bis Bad Cannstatt. Die Bilder und diese Präsentation sind das ganze Jahr als Sonderausstellung in der Heimatgeschichtlichen Ausstellung im alten Schulhaus in Rotenberg zu sehen.

Peter Vetter

Geführte Rundwanderung am So 13. April zum Kappelberg

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Zur Wanderung auf dem 12 km langen ausgeschilderten  Untertürkheimer Rundwanderweg II „...rund um den Wirtemberg“ laden ein:  Der Schwäbische Albverein - Ortsgruppe Untertürkheim-Rotenberg, der Bürgerverein Untertürkheim  und die NaturFreunde Untertürkheim.

Start ist am Sonntag, 13. April 2014 um 10:00 Uhr an der Weinpresse gegenüber dem Untertürkheimer Bahnhof in der Arlbergstraße.

Die Wanderstrecke führt zuerst zur Grabkapelle, weiter durch Rotenberg und durch das Natur- und Landschaftsschutzgebiet bis zum Kappelberg, dann zurück durch die Weinberge bis zur KVU-Gaststätte im Dietbach. Dort ist Einkehr und anschließend geht es zurück bis zum Bahnhof Untertürkheim. Die reine Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden (+ Einkehrzeit).

Die Führung wird organisiert von der Familie Herb (Telefon 335299) im Schwäbischen Albverein.

Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der passende Rundwanderweg II-Flyer ist im Bezirksrathaus Untertürkheim gratis erhältlich -
die Wanderkarte ist auch online ladbar unter www.bv-untertuerkheim.de/ww2.htm

"Sotschi im wilden Kaukasus" - Der Kampf um die Ukraine -
am Mi 26.3.2014 um 19:30 Uhr biblio

Der Bürgerverein Untertürkheim e.V. präsentiert in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim

"Sotschi im wilden Kaukasus" - Der Kampf um die Ukraine - Ein Vortrag von Roland und Regine Haug mit Diskussion und digitaler Bilddokumentation

Olympische Winterspiele auf dem Breitengrad von Saint-Tropez - diese Idee des russischen Präsidenten Putin hörte sich genial  und zugleich verrückt an. Tagsüber sollten die Sportler im prächtigen Naturschnee um Medaillen kämpfen, um dann abends  den Winterspiel-Wahnsinn in den Subtropen zu genießen. Man sollte sich in Eispalästen und unter Palmen vergnügen. Der ausgedehnte Kurort Sotschi an der Ostküste des Schwarzen Meeres mit dem sicheren Schneegebiet im Rücken war Olympiastadt geworden. Auf Pressekonferenzen in der großzügig angelegten Stadt am Rande Europas wurden auch kritische Fragen gestellt. Die Journalisten erkundigten sich nach  gewaltigen Umweltzerstörungen, nach der Ausbeutung von (häufig illegalen) Fremdarbeitern, nach ruppigen Festnahmen, nach den Protestaktionen der Musikgruppe Pussy Riot. Hatten nicht die neuen Bilderbuchkosaken, die Ordnungsaufgaben wahrzunehmen hatten, die aufmüpfigen  Damen mit Pferdepeitschen drangsaliert?

Einiges an dieser Kritik war berechtigt, vieles aber  auch maßlos übertrieben und regelrecht an den Haaren herbeigezogen. Spin-Doktoren entwarfen regelrechte Horrorgemälde. Ein Teil der deutschen Delegation tat sich ebenfalls schwer mit der doch etwas andersartigen Mentalität und Umgebung. Über Sotschi urteilte  man aus der Position eines eingefleischten und feindseligen Negativdenkens. Hinzu kam noch die Schande eines deutschen Dopingfalls, der die Medaillen-Ernte der Deutschen gründlich verhagelte. Sehr viel lockerer gaben sich da - obwohl von Doping auch nicht verschont - die Österreicher. Schweizern und Deutschen mangelte es aber an der notwendigen Wärme und Gastfreundlichkeit, die für die einfachen Menschen in Osteuropa doch so typisch ist.

Olympia sollte eine Feier des Sportes sein und da gilt der olympische Waffenstillstand. Der inzwischen steckbrieflich gesuchte ukrainische Präsident kam noch zur Eröffnung nach Sotschi; er traf dort Wladimir Putin. Zehn Tage später ließ er seine Einheiten zum sogenannten Anti-Terroreinsatz ausrücken. Das war der Anfang vom Ende eines weiteren autoritären Staatsoberhauptes. „O Wandel der Zeiten , du Hoffnung der Völker" und „Es ist Revolution in Kiew" sagten die vielen jungen Ukrainer, die in Sotschi Dienst taten.

Der Buchautor und ehemalige Moskau-Korrespondent des ARD -Hörfunks, Roland Haug, war schon des Öfteren in Sotschi und im Kaukasus. Seine Ehefrau Regine, gelernte Schauspielerin und ebenfalls Autorin, hat ihn einige Male dabei begleitet. Ihren  Bericht mit digitaler Bilddokumentation  könnte man  in Dostojewskijs Manier als „winterliche Beobachtungen über sommerliche  Eindrücke" bezeichnen.

Der Vortrag von Roland und Regine Haug mit Diskussion zum Kampf um die Ukraine und digitaler Bilddokumentation findet am Mittwoch 26.3.2014 um 19:30 Uhr im Saal der Stadtteilbibliothek Untertürkheim in der Strümpfelbacher Straße 45, 70327 Stuttgart statt.
Eintritt: 6,00 EURO - Mitglieder 5,00 EURO - Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich in der Stadtteilbibliothek (Tel. 0711 / 216-57723)  und bei Buch Roth in der Augsburger Str. 360, 70327 Stuttgart. Eine Veranstaltung des Bürgervereins Untertürkheim e.V.

Bericht in der UZ vom 28.3.2014

„Zar Putin“ will sein Reich zu alter Stärke führen

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG vom 28.3.2014 -
Die Russlandkenner Regine und Roland Haug berichten in der Stadtteilbücherei über ihre Erlebnisse in Sotschi und die Krise in der Ukraine

Haugs
Die Russlandkenner Regine und Roland Haug präsentierten ihre Erlebnisse bei den Olympischen Winterspielen und gaben eine Einschätzung der Krise in der Ukraine. Foto: Vetter

(ale) - Sotschi - das war für russische Bürger gleichbedeutend mit Sommerfrische und Wohlgefühl. „Auch wir haben Palmen und Delfine gesehen“, erzählt Regine Haug. Umso unwahrscheinlicher war die Vorstellung, dass dort „Olympische Winterspiele im Sonnenparadies“ stattfinden. Deshalb wollten sich die Untertürkheimer Russlandkenner selbst ein Bild davon machen und reisten nach Sotschi. Nicht das erste Mal: Der ehemalige ARD-Auslandskorrespondent in Moskau, Roland Haug und seine Frau, waren schon früher vor Ort. „Es ist unglaublich, was aus dem Boden gestampft wurde“, so Roland Haug. Dabei sind nicht nur die pompösen Sportstätten gemeint, denn eine vernünftige Infrastruktur war vor Olympia nicht vorhanden. Es waren die Spiele des selbst ernannten „Zaren“ Vladimir Putin - und mit 50 Milliarden Euro Kosten auch die teuersten. Umweltsünden wie die illegale Entsorgung von Müll, die Ausbeutung der Arbeiter oder auch das Vorgehen gegen Regimekritiker wurden in Kauf genommen. „Allerdings waren die Medienberichte in westlichen Zeitungen über Toiletten ohne Trennwände und andere Missstände völlig an den Haaren herbeigezogen.“ Vielmehr waren die Spiele perfekt organisiert. Doch die Schatten im Paradies waren bereits zu erkennen. Mehr als 40 000 Uniformierte und 10 000 zivilen Sicherheitskräften waren in Sotschi im Einsatz. Viele westliche Staatsoberhäupter blieben aufgrund der Menschenrechtsverletzungen den Spielen aber fern. „Wie sich herausstellen sollte, zu Recht. Doch noch ahnte man nichts vom wirklichen Bestreben Putins.“

Das zeigte sich nur drei Tage nach dem Ende der Spiele mit dem Einmarsch von russischen Elitetruppen auf der Krim, offizielles Staatsgebiet der Ukraine. Aufgrund der aktuellen politischen Lage hatten Regine und Roland Haug ihren Vortrag kurzfristig geändert. Anstatt nur über die Spiele im Kaukasus zu berichten, ging es auch um die „Krise in der Ukraine“. Ein Thema mit Brisanz wie der voll besetzte Saal der Stadtteilbücherei beim Vortrag auf Einladung des Bürgervereins Untertürkheim zeigte. „Um das Vorgehen Putins zu verstehen, muss man die russische Seele kennen“, erläuterte Roland Haug. Seit dem Zerfall der früheren Sowjetunion - „für Putin das schlimmste Erlebnis“ - fühlten sich die Russen durch die immer näher rückende Nato eingekreist. Der Westen wolle Russland seine Lebensweise aufzwingen, so die landläufige Meinung. Das sei aber mit dem klassischen russischen Lebensstil nicht zu vereinbaren. Das wollte Putin in der Ukraine mit aller Macht verhindern. Daher habe er dem ehemaligen Staatsoberhaupt Viktor Janukowitsch die Pistole auf die Brust gesetzt. Denn eigentlich wollte auch der korrupte Regierungschef mit der EU verhandeln. Russland sehe sich in einer defensiven Position gegenüber dem westlichen Pakt und will nun mit aller Gewalt Stärke zeigen. „Putin verfolgt das Ziel, ehemals sowjetische Erde wieder zurück zu holen in die russische Föderation.“ Die Annexion der über Jahrhunderte russischen Krim sei ein erster Schritt. Bereits 1991 bemängelte Putin, dass nunmehr 25 Millionen Russen außerhalb der Staatsgrenzen lebten. Nun will er „sein Reich“ wieder zu alter Stärke führen. „Die Denkweise erinnert an die Zeiten des Kalten Kriegs.“ Sanktionen hätten daher keine Auswirkungen auf den Kreml. „Sowohl Putin als auch mögliche Nachfolger werden die Krim nicht mehr zurückgeben, das würde als Schwäche ausgelegt.“

VERANSTALTUNGEN 2014

Datum - Dauer

Ziel - Kosten

Treffpunkt- Startplatz

Anmeldung

Mo 10. März 2014
19 Uhr – 21 Uhr
41. Hauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim e.V. 19 Uhr im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim Warthstraße 16
70327 Stuttgart-Untertürkheim
Einladung folgt
Mi 26.März 2014
19:30 Uhr
Roland und Regine Haug:
"Sotschi im wilden Kaukasus
 Beobachtungen am Rande der Olympischen Spiele: Putin - ein neuer Ersatz-Zar?" Vortrag mit Bildern
19:30 Uhr Stadtteilbibliothek
Untertürkheim - Strümpfelbacher Str. 45, Veranstalter: Bürgerverein Untertürkheim e.V.
6.- EUR
Mitglieder 5.- EUR
Eintrittskarten nur im Vorverkauf erhältlichh

So 6. April 2014
11 Uhr – 16 Uhr

Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum in Rotenberg -
„Über-Brücken-des in und um Untertürkheim“

11 -16 Uhr  Ortsmuseum Untertürkheim/ Rotenberg zwei  Führungen um 11 und 14 Uhr

Ohne Anmeldung

Fr 11. April 2014
16 Uhr – 18 Uhr
Besuch der Kaffee-Rösterei von Giuseppe Principe in Untertürkheim in der Lindenfelsstraße 39a - Kosten: gratis 16 Uhr Start an der Lindenfelsstraße 39a in Untertürkheim gegenüber der Wallmerkirche
Ohne Anmeldung
Sa 26.4.2014 14-16 Uhr "Über sieben Brücken wirst Du gehen...“ mit Olaf Schulze -Viele Jahrhunderte gab es in Cannstatt nur einen einzigen gesicherten Brückenübergang. Am 27. September 1838 wurde ein steinener Brückenbau feierlich unter Anwesenheit des Königs eingeweiht und erhielt zugleich den Namen „Wilhelmsbrücke“. Kosten 5 Euro

Treffpunkt 14 Uhr in Bad Cannstatt am Thaddäus-Troll-Platz beim Klösterle/Wilhelmsbrücke -
Spaziergang zu Fuß und Geschichten mit dem Historiker Olaf Schulze über Cannstatts Brücken - Kosten 5 Euro

Anmeldung
erforderlich
Nr. 1

So 4. Mai 2014

Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

Ohne Anmeldung

Do 8. Mai 2014
13:00 – 19:00 Uhr

Busfahrt mit Herbert Medek: Entlang der Würm von der Quelle bis zur Mündung -Omnibusfahrt durchs Heckengäu und entlang Schwarzwaldrand - Kosten: 15 EUR - Kaffeepause in Weil derStadt

Busabfahrt um 13:00 Uhr ab Luginsland – Gartenstadtkirche
13:15 Uhr ab Hallenbad Untertürkheim

Anmeldung
erforderlich
Nr. 2

Fr 23.Mai 2014
16 Uhr -18 Uhr
Ortsrundgang durch das Lindenschulviertel in Untertürkheim - Start an der Weinpresse vor dem Bahnhof - Arlbergstraße 16 Uhr Start  an der Weinpresse gegenüber Bahnhof Untertürkheim - Arlbergstraße
Ohne Anmeldung

So 1. Juni 2014

Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

Ohne Anmeldung

So 6. Juli 2014

Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

Ohne Anmeldung

Fr 11. Juli 2014
16 Uhr – 18 Uhr
Führung durch einen historischen Weinkeller am Kelterplatz und moderne Weinkellerführung im Fleckensteinbruch mit 1 Glas Wein - Kosten: 3 EUR Start um 16 Uhr am Kelterplatz Untertürkheim vor der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Festes Schuhwerk erforderlich

Ohne Anmeldung

So 3. August 2014

Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

Ohne Anmeldung

So 7. Sept. 2014

Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg

14 – 16 Uhr Ortsmuseum  Untertürkheim/Rotenberg

Ohne Anmeldung

Sa 27. Sept. 2014
Abfahrt 8:00 Uhr
bis ca. 21 Uhr

Museumstagesfahrt nach Augsburg mit Vesper + Stadtrundfahrt + Museum - Kosten: 35 EUR - Abendessen auf der Rückfahrt – Rückkehr gegen 21 Uhr

Samstag 8:00 Uhr Busabfahrt an der Weinpresse gegenüber Bahnhof Untertürkheim, Arlbergstraße

Anmeldung
erforderlich
Nr. 3

So 12. Okt. 2014
11 Uhr – 16 Uhr

Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum in Rotenberg - „Über-Brücken-des in und um Untertürkheim “

11 – 16 Uhr Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg mit zwei Führungen um 11 und 14 Uhr

Ohne Anmeldung

Mi 15.Oktober 2014
bis Fr. 14. November 2014
Ausstellung „Über-Brücken-des in und um Untertürkheim “ in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Strümpfelbacher Str. 45,
Veranstalter: Bürgerverein Untertürkheim e.V.
Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Strümpfelbacher Str. 45
Mo, Mi 14-18 Uhr,
Di, Do 10-18 Uhr,
Fr 14-19 Uhr

ohne Anmeldung

Do 6. Nov. 2014
18:00 Uhr
bis ca. 20:00 Uhr

31. Kinder-Lampionumzug mit dem Musikverein Untertürkheim, Jugendfeuerwehr und Feuerwerk - Neu: Abschluss im Alten Friedhof mit Kinderpunschausschank bis 19:30 Uhr

Start 18.00 Uhr in der Widdersteinstraße/ Fußgängerzone – Umzug durch die Stubaier Str./ Wallmerstr, bis zum Alten Friedhof  - Früchtepunsch +Abschlussfeuerwerk


Ohne Anmeldung

Sa 13. Dez. 2014

30. Untertürkheimer Weihnachtsmarkt mit Kulturprogramm

10-19 Uhr Fußgängerzone/Arlbergstraße

Ohne Anmeldung

Anmeldung, Änderung und Absage  -  Susanne Taschke -  Bürgerverein Untertürkheim e.V.
Telefon: 0711-33 79 57   Post: Gögelbachstraße 31 – 70327 Stuttgart 
Email: info@bv-untertuerkheim.de   -   www.bv-untertuerkheim.de                                    Änderungen vorbehalten

39. WM2013Untertürkheimer Weihnachtsmarkt am Sa 7.12.2013

(red) – Am Samstag, 7. Dezember 2013, organisiert der Industrie-, Handels und Gewerbeverein (IHGV) Untertürkheim den 39. Weihnachtsmarkt. Von 10 bis 19 Uhr wird sich der Ortskern in eine Budenstadt verwandeln. Die Stände werden in der Widderstein- und Augsburger Straße aufgebaut.

Aussteller, Einrichtungen und Vereine, die sich noch nicht angemeldet haben, können sich bis Freitag, 8. November 2013, beim Organisator des Weihnachtsmarktes melden: Michael Walz, Augsburger Straße 361, 70327 Stuttgart. Nähere Informationen unter Telefon 32 77 93 30. Spätere Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.
==> Weihnachtsmarkt alle Termine bis 2023

 

>> Programm 2013 zum Downladen <<

Lampions30. Kinderlampionumzug mit Feuerwerk am Do 7.11.2013

Bereits zum 30. Mal findet der Kinderlampionumzug des Bürgervereins Untertürkheim am Donnerstag, dem 7. November 2013 statt. Alle Kinder der Kindergärten und Grundschulen sowie die Erzieherinnen, Erzieher und Eltern sind ganz herzlich eingeladen. Wie bereits im letztem Jahr:  Der Umzug endet zum Abschluss-Feuerwerk im Spielplatz Alter Friedhof.

Treffpunkt ist am Donnerstag 7.11. um 18:00 Uhr in der Untertürkheimer Fußgängerzone Widdersteinstraße am Aufgang zum Storchenmarkt. Der Musikverein Untertürkheim wird dort die Veranstaltung musikalisch eröffnen und anschließend den Lampionumzug durch die Straßen Untertürkheims begleiten. Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr leuchten den Musikern mit Fackeln. Zum Umzug werden circa. 400 Personen erwartet.

Zum Abschluss findet dann wieder das traditionelle Kleinfeuerwerk statt, auch dieses Jahr im Spielplatz Alter Friedhof. Zum Abschluss erhält dort jeder Teilnehmer gratis einen Becher voll mit heißem Früchtepunsch zum Aufwärmen, die von Mitgliedern des Musikvereins verteilt werden.

Der Bürgerverein und der Musikverein freuen sich über zahlreichen Besuch und viele phantasievolle selbstgemachte Lampions. www.bv-untertuerkheim.de
Foto: Enslin

Feuerwerk und Laternenglanz

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 8.11.2013:
30. Lampionumzug des Bürgervereins mit funkelndem Finale

(mk) - Bereits 20 Minuten vor 18 Uhr standen gestern die ersten jungen Untertürkheimer mit ihren Laternen in der Widdersteinstraße. Sie fieberten dem 30. Lampionumzug des Bürgervereins durch den Ortskern und vor allem dem Finale entgegen: Auf dem Spielplatz des Alten Friedhofs entzündete Peter Vetter ein funkelndes Feuerwerk und der Musikverein verteilte leckeren Fruchtpunsch.

Lordiana, Alesa, Gresa und Adriana konnten den Start des Leuchtwurms kaum erwarten. Einige Minuten nach 18 Uhr ergriff Gerd Schumacher vom Bürgerverein das Megafon und begrüßte die Kinder und speziell die Eltern zum Lampionumzug, der dieses Jahr ein Jubiläum feierte. „Es ist unser 30. und uns interessiert, ob Eltern heute hier sind, die an der Premiere im Jahr 1984 ebenfalls mitgelaufen sind.“. Kurzes Überlegen, dann flogen etwa zehn Hände in die Höhe.

Doch nicht die Mittdreißiger, sondern der Nachwuchs stand im Mittelpunkt. Lordiana, Pascal, Leonie und Alina aus der 1. Klasse der Wilhelmsschule hatten für den Spaziergang durch den Ort „durchsichtige“ Laternen gebastelt. „Aus besonderem Papier, farbigen Streifen, die Feuer darstellen und Heinzelmännchen“, erklärt Lordiana stolz. „Ich glaube, dass sind Rumpelstilzchen“, meinte Pascal. Letztendlich war‘s den Erstklässlern egal. Stolz trugen sie ihre Schmuckstücke durch die Straßen und stimmten in die Lieder ein, die der Musikverein Untertürkheim spielte. „Ich geh‘ mit meiner Laterne“ oder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“, die Kinder- egal welcher Nationalität - kannten die Stücke und sangen mit - bis zur Ankunft am Alten Friedhof.

Ein großer Bereich war mit Flatterband abgesperrt, dahinter reihten sich Kinder und Erwachsene auf. Mit einem Funken speienden Vulkan startete Vetter die rund zehnminütige Feuerwerksschau. Feuerräder, kleine silber- und goldfarbene Regen, bunte Vulkane. Jeden neuen „Ausbruch“ kommentierten die verzückten Zuschauer mit „Ooh“ und „Aah“ und skandierten nach dem Abschlusssprüher „Zugabe“. Als Nachklapp erhielten sie einen leckeren Früchtepunsch, den Fruchtsaft Mayer spendete. „Ohne diese enge Zusammenarbeit mit Sponsoren, dem Musikverein, der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei wäre solch ein freudiger Abend für Kinder nicht durchführbar“, dankte Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin für die Zusammenarbeit.

So 29.9.2013 - 8:30 Uhr - Bus-Ausflug nach Mannheim und Bad Wimpfen -Stadtrundfahrt mit dem Bus - Mittagessen - Besuch des Techniseums - Kaffepause in Bad Wimpfen -Rückkehr ca. 19 Uhr - 30 EURO (Bus/Vesper/Museum)

Mi, 23.10.2013
19:30 Uhr
"400 Jahre Romanow:
 ZarenDämmerung, ZarenMord ...


19:30 Uhr Stadtteilbibliothek Untertürkheim - Strümpfelbacher Str. 45,
Eine Veranstaltung des Bürgervereins Untertürkheim e.V.
6.- EUR
Mitglieder:
5.- EUR

Do 7. Nov. 2013
18:00 Uhr
bis ca. 20:00 Uhr

30. Kinder-Lampionumzug mit dem Musikverein Untertürkheim, Jugendfeuerwehr und Feuerwerk - Neu: Abschluss im Alten Friedhof mit Kinderpunschausschank bis 19:30 Uhr

Start 18.00 Uhr in der Widdersteinstraße/ Fußgängerzone – Umzug durch die Stubaier Str,/ Wallmerstr, bis zum Alten Friedhof  + Abschlussfeuerwerk

Ohne Anmeldung

Sa 7. Dez. 2013

Untertürkheimer Weihnachtsmarkt
mit Kulturprogramm

10-19 Uhr Fußgängerzone/Arlbergstraße

 

8. Tag der Stadtgeschichte am Sa 19.10.2013

Eingemeindungen in Stuttgart

PlakatSamstag, 19. Oktober 2013 13:30 Uhr – 17 Uhr - Stadtarchiv Bellingweg 21 - 70372 Stuttgart- Bad Cannstatt

Seit der Eingemeindung Bergs nach Stuttgart 1836 sind über 30 selbständige Gemeinden zu Stadtteilen Stuttgarts geworden (einschließlich des Sonderfalls Bad Cannstatt), die weitaus meisten davon im 20. Jahrhundert; rund drei Viertel der Stuttgarter leben heute in diesen Stadtteilen, die Gemarkungsfläche der Stadt hat sich vervielfacht. Schon diese Zahlen zeigen die hohe Bedeutung der Eingemeindungen für die Geschichte der Stadt. Was waren die Motive dieser historischen Entwicklung? Lassen sich Interessen und Strategien der Beteiligten erkennen, womöglich unterschiedlich je nach Einzelfall? Gibt es einen Wandel in dem langen Prozess dieser Eingemeindungen? Mit Beiträgen aus den Stuttgarter Stadtbezirken versuchen wir gemeinsam, einige Antworten zu finden.

Programm am Samstag, 19. Oktober 2013

13:30 Begrüßung Helmut Doka (ARGE Netzwerk)
13:35 Begrüßung und Bericht zur aktuellen Arbeit des Stadtarchivs Dr. Roland Müller (Leiter des Stadtarchivs)
13:55
Berichte zum Stadtmuseum aus dem Beirat Dr. Wolfgang Müller (IG Stadtgeschichte) Dr. Anja Dauschek (Planungsstab Stadtmuseum)
14:15 Phase I (vor dem 1. Weltkrieg) – Cannstatt (Schulze) – Uthm., Wangen, Gaisburg, Degerloch (Dr. Blessing)
14:45
Pause
15:15 Phase II (Weimarer Republik) – Anfang 20er Oberthm. Kaltental, Hedelfingen u.a. (Dickert) – 1929-32 Hofen, Zuffenhausen, Münster, Mühlhausen (Zwinz)
15:45 Phase III (NS–Zeit) – 1933– Feuerbach, Weilimdorf, Zazenhausen – 1937–Heumaden, Sillenbuch, Rohracker, Uhlbach (Dr. H.G. Müller ) – 1942– die Filderorte, Solitude, Stammheim (Dr. R. Müller)
16:25
Zusammenfassung und kurze Fragerunde (Dr. R. Müller)
17:00 Ende

Weitere Infos unter stuttgart-stadtgeschichte.net , stadtmuseum-stuttgart.de

400 Jahre Romanow: ZarenDämmerung - ZarenMord am Mi 23.10. 2013 
um 19:30 Uhr Vortrag von Roland Haug und Regine Haug

Der Bürgerverein Untertürkheim veranstaltet am Mittwoch, 23.10.2013, um 19:30 Uhr
in den Räumen der Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45,
einen Vortrag zum Thema:

400 Jahre Romanow: ZarenDämmerung - ZarenMord
Ein Vortrag und Diskussion mit Roland Haug - Historische Bilddokumentation und szenische Lesung mit Regine Haug.
Eintritt: 6,00 Euro - ermäßigt 5,00 Euro (Mitglieder/Jugendliche)

Sieben Jahrzehnte lang galt Russland den Deutschen als das „Reich des Bösen“. Lenins Revolution, einer der blutigsten Bürgerkriege aller Zeiten, Stalins mörderischer Staatsterror und die Bedrohung des westlichen Europa im Kalten Krieg beherrschten lange das Bild, das man sich von dem Riesenreich im Osten machte. Erst der Zusammenbruch der UdSSR öffnete den Blick für die ältere russische Geschichte, bevor die Bolschewiki die Weltbühne betraten. 300 Jahre hatten die Romanows in Russland regiert und das größte Reich der Welt geformt - zuletzt ein Koloss auf tönernen Füßen. Hinter der glanzvollen Fassade des Zarenreiches verbarg sich unvorstellbar großes soziales Elend. Wie Russland zur größten Macht Europas wurde und - weil überfordert - schließlich daran zerbrach, gehört zu den großen Dramen der Geschichte. Die Zaren hatten sich gleichsam als von Gott berufene Wesen verstanden. Doch bald wurden sie zu Gejagten. Die russische Intelligenzija kämpfte für die völlige Zerstörung des alten Systems der Romanow. Es schien ihnen zu krank, zu morsch, zu verdorben, als dass es noch zu reformieren war.
Nikolaus II
Das letzte Zarenpaar mit seinen Kindern / Bild: Wikimedia Library of Congress

Der letzte Zar aus dem Hause Romanow, Nikolaus II., erkannte die Probleme seiner Zeit überhaupt nicht. Er hatte sich mit engstirnigen Gardeoffizieren und einer Clique aus Großfürsten und Adligen umgeben. Der damals mächtigste Mann Russlands war der Wandermönch Rasputin. Er machte den Zaren zum Hampelmann und suggerierte der Zarin, welcher Minister entlassen und welche Weltkriegsoffensive gestoppt werden sollte. Russland marschierte zwar mit Riesenschritten ins 20.Jahrhundert, wurde aber nach den Maßstäben des 17.Jahrhunderts regiert.

Referenten:
Roland Haug ist Buchautor und Journalist. Er hat Slawistik und Geschichte Osteuropas studiert und war Moskau-Korrespondent des ARD-Hörfunks.
Seine Frau Regine Haug ist gelernte Schauspielerin, Autorin und Kunstkritikerin.

Veranstaltungsort
Stadtteilbibliothek Untertürkheim Strümpfelbacher Straße 45
70327 S-Untertürkheim
Telefon: +49 711 216-5063

Info: www.bv-untertuerkheim.de

HaugUntertürkheimer Zeitung vom 30.10.2013
400 Jahre Romanow Untertürkheim

„Rappelvoll“ war der Saal der Stadtteilbücherei Untertürkheim zum Vortrag und mit historischer Bilddokumentation von Buchautor und Journalist Roland Haug und seiner Frau Regine über die Geschichte der Dynastie Romanow, die Russland 300 Jahre bis zur Revolution 1917 regiert hatte.   Foto:Enslin

Im unterhaltsam rhetorisch-harmonischen Wechselspiel erzählten beide die Geschichte der Romanows mit den Gegensätzen des glanzvollen Zarenreiches und einem unvorstellbar großen sozialen Elend der Bevölkerung. Den Vortragenden kam es nicht so sehr darauf an, die gepflegte R üschenwelt des russischen Hochadels zu schildern, sonder auch zu beschreiben, wie der weitaus überwiegend teil der russischen Bevölkerung lebte. Russland wurde zwar zur größten Macht Europas, geriet dann aber doch schließlich in eine existenzielle und politische Krise. Sie mündete in den Bolschewismus.

Akribisch beleuchteten Roland und Regine Haug wie das Riesenreich mit der Suche nach einem „gottgleichen“ Herrscher anfang des 17. Jahrhunderts das Land regierbar gemacht werden sollte; das verhalf der Dynastie Romanow zum Aufstieg und zu einer drei Jahrhunderte langen Herrschaft. Eindrucksvoll die Darstellung der unterschiedlichen Charaktere der Herrscher – starke und oft skrupellose Persönlichkeiten wie Peter der Große oder Katharina die Große, aber auch die voranschreitende Degeneration des Herrschergeschlechts mit schwachen und von Höflingen beeinflussten Zaren.

Die Industrialisierung und die schlicht vergessene Daseinsfürsorge für eine völlig verarmte und unterdrückte Bevölkerung mündeten schließlich in die Oktoberrevolution 1917. Beeindruckend und krimigleich schließlich die Darstellung vom Tode Rasputins, dem mächtigen Einflussnehmer der Zarenfamilie vor ihrer Hinrichtung durch die Bolschewisten. Zum Schluss herrschte Einigkeit: Das Russland der Romanows liefert manche Erklärungen für das Russland von heute. (BVUT)

Im Alten Schulhaus in Rotenberg, dem Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg des Bürgervereins Untertürkheim,
wird 2013 diese Jahresausstellung gezeigt:
"Die Stammburg, die Grabkapelle und Rotenberg in 100 Ansichten "

Das Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg in Stuttgart-Rotenberg mit der heimatgeschichtlichen Ausstellungoder für Gruppen nach telefonischer Anmeldung über Telefon: (0711) 338689
letzter Termin: So 13.10.2013 - 11-16 Uhr
Altes Schulhaus in der Württembergstraße 312 - Stuttgart-Rotenberg

Ortsmuseum in Rotenberg - Burg erinnert an einen Bauernhof

Maira Schmidt, 04.05.2013 - Stuttgarter Zeitung - Rotenberg - Bei dem Wort Burg denken die meisten automatisch an eine imposante Festung mit unzähligen Türmen, einer Zugbrücke und einem breiten Graben. Der eine oder andere Besucher, der am Sonntag das Ortsmuseum besucht, könnte deshalb ein wenig enttäuscht sein. Die aktuelle Ausstellung beschäftigt sich neben der Grabkapelle auch mit der ehemaligen Stammburg auf dem Württemberg und die war, um es mit den Worten des Bürgervereinsvorsitzenden Klaus Enslin zu sagen, „ein bisschen wie ein großer Bauernhof“.

Doch nicht nur die Museumsbesucher haben die falschen Bilder im Kopf, ganz ähnlich erging es anscheinend auch vielen Künstlern im 17. Jahrhundert, also zu einer Zeit, als die Burg noch auf dem Württemberg stand. Während sich im Ortsmuseum durchaus realistische Darstellungen der Festung finden, gibt es einige Zeichnungen, auf denen der Stammsitz der Württemberger nicht nur völlig überdimensioniert, sondern der Berg auch viel zu steil abgebildet ist. Es sieht beinahe so aus, als würde die Burg auf einem gigantischen Felsgipfel thronen.

SaluccciBurg
Modell von Salucci und das Modell der Stammburg von Eberhard Hahn - Fotos:Enslin

Die Königin wollte auf dem Württemberg begraben werden

Mit der Realität hatte das allerdings wenig zu tun und genau deshalb hat Klaus Enslin das Thema auch für die aktuelle Sonderausstellung gewählt. „Das Wissensdefizit ist bei der Burg am größten“, sagt der Vorsitzende des Bürgervereins. Eine deutlich realistischere Darstellung des Herrschaftssitzes zeigt hingegen das Modell von Eberhard Hahn. Der Untertürkheimer Ortshistoriker hat die Burg nachgebaut. Denn beeindruckend ist sie allemal, auch wenn die Festung verhältnismäßig klein war, aber wer kann schon mit einer richtigen Burg in seiner unmittelbaren Nachbarschaft aufwarten. Ganz verschwunden ist sie übrigens nicht.

Auch wenn sich König Wilhelm I. 1819 dazu entschied, die Stammburg schleifen zu lassen, um seiner Frau an dieser Stelle ein Grabmal zu errichten, befindet sich ein Teil der alten Festung bis heute im Erdreich. „Die Keller sind noch da“, sagt Klaus Enslin. Die Grabkapelle sei einfach obendrauf gebaut worden. Es sei der ausdrückliche Wunsch von Königin Katharina gewesen, auf der Spitze des 411 Meter hohen Württemberg begraben zu werden, berichtet der Bürgervereinsvorsitzende.

Dass das Mausoleum heute einem südländischen Tempel gleicht, einer für hiesige Gefilde eher untypischen Bauform, sei unterdessen keineswegs selbstverständlich gewesen, erklärt Enslin. Es habe damals einen richtigen Architekten-Wettbewerb um das Denkmal gegeben, bei dem sich schließlich der italienische Hofbaumeister Giovanni Battista Salucci gegen seine deutschen Konkurrenten durchsetzte. Wäre die Geschichte an dieser Stelle anders verlaufen, würde heute auf dem Württemberg, der übrigens bis 1907 Rotenberg hieß, möglicherweise eine gotische Kapelle stehen. Stattdessen fügt sich nun der südländische Tempelbau harmonisch in die Weinberglandschaft ein. Er ist ein Wahrzeichen.

„Alle umliegenden Ortschaften nutzen die Grabkapelle als Werbeträger“, sagt der Vorsitzende des Bürgervereins. Auch viele nahe gelegene Unternehmen schmücken sich gern mit dem Mausoleum, wie auf den verschiedenen Firmenlogos und Postkarten, die in der Ausstellung gezeigt werden, zu sehen ist. Überhaupt wurde sowohl die Grabkapelle als auch die Stammburg unzählige Male abgebildet, gemalt, gezeichnet oder auch fotografiert.

Rund 100 Ansichten von der Grabkapelle und der Stammburg

Rund 100 Ansichten von dem Mausoleum und der Festung hat Enslin in der aktuellen Sonderausstellung zusammengetragen. Darunter auch ein beeindruckendes Modell, das der Uhlbacher Günter Eisele gebaut hat. „Ich hätte auch 200 Ansichten zusammenbekommen“, sagt der Bürgervereinsvorsitzende, aber irgendwann hätte einfach der doch sehr begrenzte Ausstellungsplatz in dem kleinen, im alten Schulhaus in Rotenberg untergebrachten Ortsmuseum nicht mehr ausgereicht.

Eng wurde es im Ortsmuseum übrigens auch, als Enslin die Sonderausstellung beim Tag der Heimatgeschichte am Sonntag, 7. April, zum ersten Mal geöffnet hat. Rund 140 Besucher hat der Vorsitzende des Bürgervereins gezählt, „deutlich mehr als erwartet“.

Termin:
Die Sonderausstellung im Ortsmuseum, Württembergstraße 312, ist von Mai bis September an jedem ersten Sonntag im Montag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der nächste Termin ist Sonntag, 2. Juni 2013.

100 Ansichten von der Stammburg und der Grabkapelle

ROTENBERG: Bürgerverein eröffnet Ausstellung zur wechselvollen Geschichte der Stammburg auf dem Württemberg und dem Mausoleum

(mk) - „Eine Feste mit drei Ringmauern, umfangreichen Stallungen und mehreren Nebengebäuden, einem schönen Innenhof“, so wird die Stammburg der Württemberger beschrieben. 1819 wurde sie abgetragen - für ein anderes Monument: die Grabkapelle für Königin Katharina. In der neuen Sonderausstellung präsentiert der Bürgerverein ab Sonntag, 7. April, die wechselvolle Geschichte auf eindrucksvolle Weise.

Vetter EnslinGrabkapelle
Peter Vetter (links) und Klaus Enslin vom Bürgerverein haben rund 100 Ansichten
der Stammburg und der Grabkapelle zusammengetragen. Foto: Kuhn

EntwürfeGrabkapelle
Entwürfe von Salucci und das Modell der Grabkapelle von Günter Eisele - Fotos:Enslin

Die Sonderausstellung im Rotenberger Heimatmuseum hat ihre Generalprobe bestanden. Noch vor der Eröffnung durfte der Kita-Nachwuchs durch die Ausstellung schlendern. Mit großen Augen standen die jungen Rotenberger vor dem Modell der Stammburg. „Wo gibt es denn die Burg?“, wollten sie wissen. Als der Bürgervereinsvorsitzende Klaus Enslin ihnen erklärte, dass die einstige Festung nur etwa 300 Meter entfernt auf der Kuppe des Württembergs stand, wunderten sie sich. Die erste Burgkapelle wurde am 7. Februar 1083 eingeweiht. In den Folgejahren wurde sie mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Etliche Gemälde und Zeichnungen, die die Ausstellungsmacher zusammengetragen haben, geben einen Eindruck, wie sich die einfache Burg zu einer schmucken Burganlage entwickelt hat. „Viele der Zeichnungen sind allerdings romantisierend“, sagt Enslin. Nicht kriegerische Feinde, sondern der damalige württembergische König Wilhelm I. befahl die endgültige Vernichtung der Stammburg. Als seine Frau Katharina 1819 überraschend starb, ließ er sie abtragen. Nach dem Entwurf von Giovanni Salucci entstand die Grabkapelle. Ursprünglich hatte der königliche Hofbaumeister - auch das zeigt die Ausstellung - eine voluminösere Version des Mausoleums vorgelegt, musste diese aus finanziellen Gründen jedoch abspecken. Entstanden ist die heutige Form des imposanten Monuments der Liebe, in dessen Gruft Königin Katharina 1824 und König Wilhelm 1864 ihre letzte Ruhestätte fanden. Die Grabkapelle ist seitdem ein Wahrzeichen und eine Attraktion im Stuttgarter Neckartal.

Mehrere Dutzend Postkarten, Gemälde und Zeichnungen von dem Monument haben Enslin und Vetter ausgestellt. Auch auf einer Münze sowie als Erkennungszeichen mancher Firma aus dem Neckartal ist die Silhouette der Grabkapelle zu sehen. Von Günther Eisele hat der Bürgerverein zudem ein originalgetreues Modell der Grabkapelle als Leihgabe erhalten. Am Sonntag, 7. April, öffnet der Bürgerverein die neue Sonderausstellung mit rund „100 Ansichten der Stammburg und der Grabkapelle.“ Um 11 und um 14 Uhr sind kostenlose Führungen im Heimatmuseum im Alten Schulhaus in der Württembergstraße 312. Bis September haben Interessierte an jedem ersten Sonntag im Monat die Chance, die Ausstellung von 14 bis 16 Uhr anzuschauen. - Artikel UZ vom 04.04.201

Führung am Sa 22.6. durch den Travertinpark in Bad CannstattTravetin

Der Bürgerverein Untertürkheim e.V. bietet noch einmal am Sa den 22. Juni 2013 von 14:00 bis ca. 17:00 Uhr eine Führung mit Hermann Degen durch den Travertinpark in Bad Cannstatt an. Start ist um 14:00 Uhr an der U14 – Stadtbahnhaltestelle „Mühlsteg“ in der Neckartalstraße 129 in Bad Cannstatt. Von der nahen Mombachquelle aus geht es entlang der Gleistrasse hinauf zum Travertinpark mit grandioser Aussicht über Bad Cannstatt. Beim Rundgang durch die stillgelegten Steinbrüche erfahren die Besucher alles über den Travertinabbau und den geplanten weiteren Ausbau als Park. Die Führung endet oben am Römerkastell. Festes Schuhwerk ist erforderlich - Kosten: 3 Euro.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Infos unter www.bv-untertuerkheim.de

Bild: Tafel im Travertinpark nach Prof. Dr. Winfried Reiff / Grafik Klaus Bürgle

So 19. 5. +20.5. 2013 - Pfingstsonntag und -montag  - je 13:00 - 18:00 Uhr
„Wein-Kultur am Mönchberg“ mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V. PfingstenPfingsten

Wein-Kultur am Mönchberg

findet bei jedem Wetter statt!

Bewirtung durch den Bürgerverein Untertürkheim e.V. mit Weinausschank, kleinem Vesper und grandioser Aussicht.

Sonntag + Montag je von 13:00 bis 18:00 Uhr - Aussichtsplatz am Mönchberg (am Spielplatz) oberhalb der Kelter mit toller Aussicht auf Untertürkheim und Bad Cannstatt

Zugang zu Fuß über Württembergstr. 48 -
keine PKW-Zufahrt möglich

Fotos. Enslin - www.bv-untertuerkheim.de

Grabkapelle 40. Hauptversammlung am Mo 11.3.2013 um 19 Uhr
im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim - Warthstraße 16

Punkte zur Tagesordnung:
--------------------------------------
1. Begrüßung und Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
2. Bericht des Kassiers
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Aussprache zu Punkte 1-3
5. Entlastung von Vorstand und Beirat
6. Neuwahl des Schriftführers, des Kassiers, eines Kassenprüfers und drei Beisitzer
7. Abstimmung über Satzungsänderung von § 4 (Betr. Auflösung des Vereins)
8. Allgemeines und Anregungen

Nach der Pause
Filmportrait von Hermann G. Abmayr über das Leben von Willi Bleicher
„WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN“ – 2008 – 60 Min.

Anträge zur Hauptversammlung bitte bis Montag, 4. März 2013 an den 1. Vorsitzenden,
Adresse siehe oben.


Infoabend in Untertürkheim am Do 7.2.2013 zum II. Stuttgarter BürgerhaushaltBürgerhaushalt

Herzliche Einladung an alle Bürger, Jugendliche und Schüler aus Untertürkheim.
Am 22.01.2013 fand im Bezirksrathaus Untertürkheim eine Informationsveranstaltung zum Thema II. Bürgerhaushalt statt. Das Verfahren wurde vorgestellt und diskutiert. Hier stellte sich die Frage, wie wir als Stadtbezirk Untertürkheim es schaffen, Themen so zu positionieren, dass sie auch aus anderen Stadtbezirken positiv bewertet werden können, um eine Chance auf Realisierung zu erhalten (Top 100).
In dieser weiteren Veranstaltung soll nun genau diese Diskussion weitergeführt und die Maßnahmen gesammelt und formuliert werden, die aus Sicht von Untertürkheimer Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in den Bürgerhaushalt eingebracht werden können.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Februar um 19 Uhr im Kulturtreff Untertürkheim in der Strümpfelbacher Str. 38 statt.

Hier können alle offene Fragen gestellt werden, die es zur Eingabe ab dem 18.2. und zur Abstimmung der Vorschläge ab dem 18.3. auf der

Stuttgarter Website www.buergerhaushalt-stuttgart.de noch gibt; Benutzeranmeldungen sind auf der Website jetzt bereits möglich. Es wird ein offizieller Multiplikator der Stadt am Infoabend anwesend sein. Wir freuen uns auf regen Besuch.

Stuttgart und sein Stadtverkehr im Wandel der Zeit + 7. Tag der Stadtgeschichte

  • Sa, 3. November 2012| Eröffnung 13 Uhr - verlängerte Ausstellung | 3. November – 18. November 2012 Wilhelmspalais Stuttgart | Konrad-Adenauer- Straße 2 - Täglich ab 15 Uhr außer Montag | Eintritt frei -
    Veranstalter: ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IG Stadtgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem Planungsstab Stadtmuseum
  • Infos und Programm: www.stuttgart-stadtgeschichte.net

Einladung zum 7. Tag der Stadtgeschichte - Samstag, 3. November 2012 13:30 Uhr – 17 Uhr Wilhelmspalais Max-Bense-Saal

  • Sa 3. November 2012 - 14:15 Vorträge von Herbert Medek „Kleine Geschichte des Verkehrs und der Stadtentwicklung im Stuttgarter Raum“ und Dr. Nikolaus Niederich „Weichenstellungen - die Straßenbahn und die Stuttgarter Stadtbezirke“
  • Infos und Programm: www.stuttgart-stadtgeschichte.net

Der BV Untertürkheim präsentiert in der Ausstellung zwei Themen:      

  • Der Neckar als Landeplatz für  Wasserflugzeuge in Stuttgart (mit Fotos von Wangener Bürgern/Herrn Dolde) 
  • Die Centralbahn der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen (Die ersten Bahnhöfe: Cannstatt - Untertürkheim –Stuttgart)

29.Untertürkheimer Kinderlampionumzug mit Feuerwerk am Do 8.11.2012

Bereits zum 29. Mal findet der Kinderlampionumzug des Bürgervereins Untertürkheim am Donnerstag, dem 8. November 2012 statt. Alle Kinder der Kindergärten und Grundschulen sowie die Erzieherinnen, Erzieher und Eltern sind ganz herzlich eingeladen. Neu in diesem Jahr:  Der Umzug endet zum Abschluss-Feuerwerk im Spielplatz Alter Friedhof und nicht mehr vor der Post, bitte beachten!

Treffpunkt ist am Donnerstag 8.11. um 18:00 Uhr in der Untertürkheimer Fußgängerzone Widdersteinstraße am Aufgang zum Storchenmarkt. Der Musikverein Untertürkheim wird dort die Veranstaltung musikalisch eröffnen und anschließend den Lampionumzug durch die Straßen Untertürkheims begleiten. Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr leuchten den Musikern mit Fackeln. Zum Umzug werden circa. 400 Personen erwartet.

Zum Abschluss findet dann wieder das traditionelle Kleinfeuerwerk statt, aber dieses Jahr erstmals im Spielplatz Alter Friedhof. Zum Abschluss erhält dort jeder Teilnehmer gratis einen Becher voll mit heißem Früchtepunsch zum Aufwärmen, diese Spende wurde durch den Bezirksbeirat ermöglicht.

Der Bürgerverein freut sich über zahlreichen Besuch und viele phantasievolle selbstgemachte Lampions.

Mit der Laterne auf neuen Wegen

Untertürkheim-UZ 9.11.2012:


500 Eltern und Kinder nahmen gestern am 29. Lampionumzug des Bürgervereins teil


(ts) – Laternen, Punsch und ein Feuerwerk gab es gestern beim 29. Lampionumzug des Bürgervereins zu bestaunen, der dieses Mal zum Alten Friedhof führte. Dorthin machten sich unter Chorgesängen zirka 500 Eltern und Kinder im einem 20-minütigen Fußmarsch auf. Begleitet wurden sie dabei mit Pauken und Trompeten vom Musikverein Untertürkheim.

Ein Feuerwerk rundete am Ende den Laternenlauf ab. Lampions„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. dort oben leuchten die Sterne, da unten leuchten wir“, tönte es gestern Abend immer wieder lauthals durch die Untertürkheimer Straßen. 500 Eltern und Kinder ließen es sich nicht nehmen am Laternenumzug des Bürgervereins teilzunehmen. „Wir sind völlig überrascht und auch ein wenig überfordert. Mit so vielen leuten hätten wir nicht gerechnet“, sagt Klaus Enslin, Vorsitzender des Bürgervereins. Unter den Mitläufern waren auch Almira Murati und ihr Sohn Dalil. „Mein Sohn hat mich regelrecht angefleht, dass ich heute frei nehmen soll, damit er am Laternenumzug teilnehmen kann“, erzählt Mama Murati. Der kleine Dalil hatte seinen Lampion in der Schule gebastelt und trug ihn besonders stolz vor sich her. Auch die Neunjährige Tulin freute sich über ihre Laterne, allerdings hatte das Mädchen diese gekauft. „Ich war so aufgeregt, konnte es kaum erwarten bis es endlich losging“, erzählt die Schülerin.

Im Schlepptau hatte Tulin ihre Freundin Selin, die zwar ohne Laterne aber dafür mit großer Freude dabei war. „Wir machen zurzeit alles gemeinsam“, freuen sich die Mädchen. Der Startschuss des Umzugs fiel am Storchenmarkt und dann betrat die Gruppe neue Wege. „Bis jetzt hat das Feuerwerk ja immer auf dem Leonhard- Schmidt-Platz stattgefunden, doch in diesem Jahr haben wir uns für den Alten Friedhof entschieden“, sagt Gerd Schumacher vom Bürgerverein. Und Enslin ergänzt: „Es ist uns auf dem Leonhard-Schmidt-Platz einfach zu eng geworden. Da muss dann auch an die Sicherheit der Leute gedacht werden“. Den vielen Eltern und ihren motivierten Kindern schien dies nichts auszumachen, ganz im Gegenteil. nach dem etwa 20-minütigen Fußmarsch von der Widdersteinstraße, über die Hindelangerund Wallmerstraße stürmten alle begeistert auf den Alten Friedhof. „Wahrscheinlich nur, weil es in diesem Jahr das erste mal Punsch gibt“, sagt Schumacher lachend. mit dem warmen Getränk in der Hand bestaunten die Kinder und Eltern am Ende unter „Aah“ und „Ooh“-Rufen das 15-minütige, bunte Feuerwerk.

NEU: Fr 23.11.2012 - Vortrag von Roland Haug

Fr 23.11.2012 um 19:30 Uhr: „Die Schmiermittel der Politik“ -
Wirtschaft und Korruption in Putins Russland

Die Schmiermittel der Politik - Wirtschaft und Korruption in Putins Russland. Ein Vortrag von Roland Haug
Freitag, 23. November 2012 | 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Untertürkheim | Strümpfelbacher Str. 45 | 70327 Stuttgart

„Korruption sei ein zwar betrüblicher, aber notwendiger Bestandteil erfolgreichen Wirtschaftens in Ländern der Dritten Welt und Schwellenländern" erklären Geschäftsleute wohlfeil, und so ist das Riesenreich Russland ein hochkorruptes Land.
Die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben bis hinauf in die Spitzen des russischen Staats­apparates sind nicht zu übersehen, russische Beamte und Politiker fördern aktiv die Korruption, kleinere und mittelständische Unternehmen können sich nur durch Zahlungen schützen. Der frühere Moskau-Korrespondent des ARD-Hörfunks Roland Haug berichtet über die Schmier­mittel der russischen Politik, riskiert aber auch einen Seitenblick auf deutsche Verhältnisse.

Eintritt EUR 4,- | Mitglieder EUR 3,-  •   In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.
Ort: Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45,  70327 Stuttgart , Tel. 0711/216 5063

Roland Haug, Autor, Journalist,ARD-Korrespondent und zuletzt SWR-Nachrichtenchef, hat zahlreiche Exkursionen in alle Gebiete der ehemaligen Sowjetunion unternommen. 2003 erschien sein Buch „Putins Welt, Rußland auf dem Weg nach Westen“ und 2007 die Publikation „Die Kreml AG“.
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Führung durch historische Weinkeller

Fr 19. Okt. 2012 Start um 16:00 Uhr bis ca.18:00 Uhr

an der Stadtkirche und Mönchberg-Schutzbunkerbesichtigung (heute Weinmanufaktur) mit 1 Glas Sekt im Sektkeller - Kosten: 3 Euro Start um 16 Uhr am Haupteingang vor der Stadtkirche Untertürkheim, Trettachstraße 3
Festes Schuhwerk erforderlich - Ohne Anmeldung

Über 40 Teilnehmer konnten am Freitag drei völlig unterschiedliche Keller Untertürkheims kennenlernen:
Den Weinkeller unter dem Alten Pfarrhaus
WeinkellerWeinkellerWeinkeller
den Beinkeller unter der Stadtkirche
und den Sektkeller im Mönchberg-Schutzbunker
SektSektSekt
Fotos:Enslin

Führung in Untertürkheim: Ein Blick unter die Oberfläche

Stuttgarter Zeitung - Maira Schmidt, 26.10.2012

Untertürkheim - Peter Vetter ist sich sicher: „Irgendeiner meiner Vorfahren wohnt jetzt auf dem Schloss in Tübingen“, scherzt der Untertürkheimer und meint damit die Skelette, die Ende der 1960er Jahre unter der Stadtkirche gefunden und von der Universität Tübingen für wissenschaftliche Zwecke übernommen wurden.

Peter Vetter ist Mitglied im örtlichen Bürgerverein, regelmäßig führt er Besucher durch die Stadtkirche. Bei der heutigen Führung geht es aber nicht um das Kirchenschiff mit seinen Fresken und der Grieshaberwand. Die Teilnehmer erkunden die Unterwelt des Stadtbezirks und die erste Station ist der sogenannte Beinkeller, das Tonnengewölbe unter der Untertürkheimer Stadtkirche.

Ende der 1960-er Jahre wurden dort 800 Skelette gefunden

Der Bürgerverein bietet immer mal wieder solche historischen Kellerführungen an. Die Nachfrage ist jedes Mal groß, sagt Klaus Enslin. Auch heute muss der Vereinsvorsitzende die Teilnehmer in zwei Gruppen aufteilen, weil nicht alle gleichzeitig in den kleinen Gewölbekeller passen.

Der vermutlich genau wie die Kirche aus dem Jahr 1478 stammende Beinkeller verdankt seinen Namen seiner einstigen Nutzung. Beim Umbau des Gotteshauses Ende der 1960-er Jahre wurden dort 800 Skelette gefunden. Sie stammen laut Vetter aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648), als die Stadtkirche abbrannte, der Friedhof um die Kirche herum nicht mehr ausreichte und die Toten in den offenen Gewölbekeller geworfen wurden. Das städtische Friedhofsamt wollte die Gebeine nicht, sagt Vetter. Schließlich erklärte sich aber das Anatomische Institut der Universität Tübingen bereit, die Knochen abzuholen. Heute ist im Keller ein kleiner Sitzungsraum eingerichtet, nur ein einziger Schädel erinnert an die ursprüngliche Verwendung des Tonnengewölbes.

Über eine Treppe gelangen die Teilnehmer in das Kellergewölbe

Von der Stadtkirche geht es weiter zum benachbarten Pfarrhaus. Eine Gedenktafel neben der Eingangstür verrät, dass das Fachwerkhaus mindestens aus dem Jahr 1520 stammt. Eigentümer Eduard Zaiß schätzt jedoch, dass das Gebäude und insbesondere der historische Weinkeller noch wesentlich älter sind. Beim Umbau des Hauses Anfang der 1980er Jahre habe ihm der Architekt gesagt, dass das Fachwerkgerüst wohl ursprünglich in Schmiden stand und dann später in Untertürkheim wieder aufgebaut wurde.

Über eine steile Steintreppe gelangen die Teilnehmer in das dunkle Kellergewölbe. „Als kleiner Bursche habe ich hier die Fässer geschrubbt“, erzählt Zaiß, dessen Familie bereits in vierter Generation in dem alten Pfarrhaus lebt.

Tiefe Einkerbungen im Steinfußboden erinnern daran, dass in der Mitte des Kellers damals ein 1000-Liter-Weinfaß stand. Heute wird das Gewölbe unter dem Pfarrhaus aber nicht mehr zur Weinlagerung genutzt. Der Raum steht leer, im Gegensatz zum letzten Keller auf der Route des Untertürkheimer Bürgervereins.

Der Mönchberg-Schutzbunker an der Strümpfelbacher Straße wird bereits seit den 1980-er Jahren von der Weinmanufaktur als Sektkeller genutzt. Einige ältere Führungsteilnehmer können sich aber noch gut an die ursprüngliche Nutzung des 1943 gebauten und 1967 Quadratmeter großen Bunkers erinnern. 2300 Personen konnten sich dort im Notfall in Sicherheit bringen. „Jeder hatte seinen festen Platz“, erinnert sich eine Untertürkheimerin, die nicht weit von der Weinmanufaktur entfernt aufgewachsen ist und als Kind bei Bombenangriffen im Bunker Schutz suchte. Es ist das erste Mal, dass sie den Keller seit dieser Zeit wieder betritt.

Sa 22. Sept. 2012 - Abfahrt 8:00 Uhr bis ca. 21 Uhr Museumstagesfahrt nach Villingen und Triberg im Schwarzwald – Busfahrt – Museumsbesuch - Kosten: ca. 30 EUR - Abendessen bei Herrenberg - Busabfahrt 8:00 Uhr an der Weinpresse am Bahnhof Untertürkheim - festes Schuhwerk erforderlich -Telefonische Anmeldung erforderlich - 338689 (Enslin)

Traditionelle Museumsausfahrt in den Schwarzwald

Untertürkheimer Zeitung, 12.10.2012 - Villingen, die alte Zähringerstadt am Rand des Mittleren Schwarzwaldes gelegen, war das erste Ziel der Untertürkheimer Ausflügler. Auf zwei Gruppen verteilt erläuterten die Stadtführer den geschichtlichen und gesellschaftlichen Werdegang der Altstadt und erzählten auch über die historische alemannische Fastnacht. Ab und zu kamen natürlich auch Sticheleien von der katholisch/badischen Stadtführerseite auf die seit 1972 vereinigte evangelisch/württembergische Schwesterstadt Schwenningen. Villingen ist sehr übersichtlich durch die umlaufende Stadtmauer und die vier Wehr- und Tortürme, deren weithin sichtbare Uhren mit verschiedenfarbigen Zifferblättern ausgestattet sind. Leider musste beim Rundgang öfters der Regenschirm eingesetzt werden. Schade, denn das an diesem Tag durchgeführte Altstadtfest mit den Verkaufsständen und Musikdar-bietungen hätte sicher besseres Wetter verdient gehabt.

Ausflug Triberg
Der Bürgerverein Untertürkheim machte unter anderem auch Station im Schwarzwaldmuseum.
Foto: Stefan Taschke

Nach der abschließenden Besichtigung des Münsters gab es im Bus das obligatorische Vesper mit Wurst, Wecken und Wein, ehe man das nächste Ziel ansteuerte: Triberg mit den höchsten Wasserfällen Deutschlands. Doch zuerst war eine Führung im Schwarzwaldmuseum eingeplant. Nicht nur die große Anzahl der historischen Kuckucksuhren, sondern auch Europas größte sehens- und hörenswerte Sammlung der Drehorgeln faszinierten. Die Werkstätten vergessener Berufe wie Strohflechter, Schindelhersteller, Uhrmacher, Feilenhauer ermöglichten eine Zeitreise in das einfache Leben früherer Jahre. Ein Bergwerksstollen, Trachten, Fastnachtshäs und Wintersportgeräte vervollständigten neben einer Sammlung von SABA-Radios das typische Schwarzwaldbild. Ein Teil der Reisegruppe verzog sich dann in die verschiedenen Cafés, um die Original Kirschtorte zu genießen. Andere spazierten gemütlich zur Wallfahrtskapelle „Maria in der Tanne“ mit dem geschnitzten Altar, während einige an der Gutach hochstiegen, die über sieben Kaskaden 163 Meter ins Tal stürzt und die berühmten Wasserfälle bildet. Schön, dass sich das Wetter gebessert hatte und die Ausflügler Triberg im Sonnenschein erleben konnten. Am Spätnachmittag fuhren wir nach Herrenberg in den Gasthof „Zum Botenfischer“, in dem uns das Abendessen schmeckte. Ein Dank an die Organisatoren der diesjährigen Museumsausfahrt des Bürgervereins Susanne Taschke und Klaus Enslin. Peter Vetter

Ortsmuseum Untertürkheim / Rotenberg

NEU: Die Industrialisierung Untertürkheims
am Anfang des 20. Jahrhunderts
* Firmengeschichte
* Warenzeichen
* Aktien u.v.m.


Das Museum ist 2013 geöffnet:

ab So 7.4.2013, 11-16 Uhr
Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum
Führungen um 11 und 14 Uhr
dann jeden ersten Sonntag von Mai bis September 2013
von 14-16 Uhr geöffnet

Rotenberg
Fotos: Enslin
Plakat 2012

Neue Ausstellung im Heimatmuseum Rotenberg
Im Alten Schulhaus in Rotenberg, dem Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg des Bürgervereins Untertürkheim, wird ab 1. April die Jahresausstellung: "Die Industrialisierung Untertürkheims am Anfang des 20.Jahrhunderts" gezeigt. Mit zahlreichen Firmenbeschreibungen, Warenzeichen und Aktien der Unternehmen wird die industrielle Entwicklung Untertürkheims dargestellt. Zu ihnen gehören die Bettfedernfabriken Straus & Cie, die Vereinigten Seifenfabriken Stuttgart, Wolf & Söhne, Jos. Biesinger, Staengel & Ziller, Bubeck & Sohn, Daimler-Motoren-Gesellschaft, Karl Pfisterer, Eugen Bauer, UT-Motoren- und Fahrzeugbau, Gustav Reisser, Garbaty Cigarettenfabrik und weitere. Am So 1.04. und So 14.10. ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet - um 11 und 14 Uhr sind Führungen. Das Museum in der Württembergstraße 312 ist dann an jedem ersten Sonntag bis September jeweils von 14-16 Uhr geöffnet.          Der Eintritt ist frei.
Sonderführungen für Gruppen nach Absprache (Tel. 338689).

RotenbergAktien

INDUSTRIEGESCHICHTE IN UNTERTÜRKHEIM - Downloads als pdf-Datei

Industrie in Untertürkheim - Hundekuchen und Kinomaschinen

 

Maira Schmidt - Stuttgarter Zeitung 1.6.2012

 

Untertürkheim/Rotenberg - Vom Lumpensammler zum Millionär – dieses Märchen ist Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Untertürkheim wahr geworden. 1905 siedelte sich die Baumwoll- und Putzwollfabrik Wolf & Söhne im Stadtbezirk an.

Während der Vater sein Geld noch als Lumpensammler verdient hat, stiegen die Söhne in wenigen Jahre zu reichen Fabrikanten auf. Sie produzierten Stoffe, aus denen im Ersten Weltkrieg die Uniformen der Soldaten geschneidert wurden. Ein lukratives Geschäft, so lukrativ, dass sie König Wilhelm II. einen kompletten Lazarettzug schenken konnten. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 wurde das jüdische Unternehmen enteignet. Der legendäre Lumpen-Wolf emigrierte nach Südamerika.

Das ist ein Beispiel von vielen. Denn an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und teilweise noch bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts hinein war Untertürkheim ein Zentrum der Großindustrie.

Plakat 2012Eine Ausstellung des Bürgervereins zeigt jetzt die Geschichte von 15 dieser Unternehmen. Zehn Jahre lang hat Klaus Enslin, der Vorsitzende des Vereins, an der Vorbereitung gearbeitet. Er hat in alten Werbeheften gestöbert, Firmen, die es heute noch gibt, angeschrieben und Originalprodukte der Unternehmen im Internet ersteigert.

Bekannten Größen wie die Daimler AG und Eszet

Jetzt steht das Fabrik-Feuerwehr-Schild der Bettfedernfabriken Straus & Cie im Ortsmuseum im Alten Schulhaus in Rotenberg. Kosmetika aus den Vereinigten Seifenfabriken Stuttgart liegen neben einer Packung mit Eszet-Schnitten in den Vitrinen. Der Kakao- und Schokoladenhersteller ging Mitte der 1970er Jahre pleite. Die Verdoppelung des Kakaopreises wurde dem Unternehmen laut Enslin zum Verhängnis. Die Firma musste schließen; allein der Markenname wurde verkauft. Heute gehört er dem Kölner Lebensmittelunternehmen Stollwerck.

Neben bekannten Größen wie der nach wie vor in Untertürkheim ansässigen Daimler AG oder dem Kakao- und Schokoladenhersteller Eszet, dessen Name am ehemaligen Firmensitz sogar an der SSB-Haltestelle verewigt ist, hat Enslin bei seinen Recherchen auch Überraschendes und Skurriles zu Tage befördert. So etwa die Geschichte der Firma R. Bubeck & Sohn, der ältesten Hundekuchenmanufaktur der Welt, das behauptet jedenfalls Enslin. „Die Untertürkheimer haben sie jedoch in schlechter Erinnerung.“ Die Herstellung von Hunde- und Geflügelfutter habe ziemlich gestunken.

Die Traditionsmarke York wurde dort produziert

Anfang der 1950er Jahre eröffnete die Berliner Garbáty Cigaretten Fabrik an der Mercedesstraße 168 einen Standort. Die Traditionsmarke York wurde dort produziert. „Der Tabak war zu schlecht“, sagt Enslin. Rund ein Jahr nach der Eröffnung wurde der Standort wieder geschlossen.

Schon eher eine Erfolgsgeschichte ist die Eugen Bauer GmbH, die ab 1928 in Untertürkheim Kinomaschinen produzierte. Sie schaffte es bis zum Marktführer. „In fast jedem zweiten Kino steht heute noch eine Bauer-Maschine“, sagt Enslin, der noch mindestens zehn weitere Untertürkheimer Firmen auf seiner Liste hat, deren Geschichte er in den kommenden Jahren aufarbeiten will.

Firmengeschichte begreifbar gemacht

 

UZ 5.5.2012 - ROTENBERG: Historische Ausstellung im Alten Schulhaus erweitert

 

(mk) - Die heimatkundliche Ausstellung im Alten Schulhaus in Rotenberg ist um einige neue Schautafeln und sehenswerte Exponate erweitert. Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin präsentiert anhand von 15 Untertürkheimer Firmen - darunter bekannte Unternehmen wie Reisser, Pfisterer, Bison, Eszet sowie Daimler - exemplarisch ein Stück lokale Wirtschaftsgeschichte.

 

Wer in die Ausstellungsstube im alten Schulhaus tritt, entdeckt schnell die Schautafeln mit altbekannten Firmennamen, Signet oder Produkten, die eines gemein haben: ihr Stammsitz oder die Produktion ist oder war in Untertürkheim. Bettfedernfabriken Straus & Cie war beispielsweise Anfang des 20. Jahrhunderts die weltweit größte Fabrik für Bettfedern. Der Firmensitz befand sich auf dem heutigen Daimler-Gelände - unweit des heutigen Karl-Benz-Platzes. Von 1897 bis 1933 war dort auch die damals deutschlandweit bekannte Vereinigte Seifenfabrik Stuttgart, die später über Mannheim nach Hamburg übersiedelte und unter dem Namen Sunlicht bekannt wurde. „In dem Gebiet haben sich rund um die Jahrhundertwende etliche Firmen angesiedelt, weil sie in Bad Cannstatt keine Flächen bekamen. Daimler war damals nur ein Unternehmen unter vielen“, sagt Enslin. Natürlich hat der Untertürkheimer Bürgerverein dem Automobilunternehmen mit dem Stern eine eigene Abteilung reserviert. Enslin hat beispielsweise Aktien des Automobilunternehmens aus verschiedenen Jahrzehnten und unter unterschiedlichen Unternehmensnamen gesammelt. Auch Produkte der Firmen werden gezeigt: ein altes Filmvorführgerät erinnert an die guten Tage der Firma „Kino Bauer“, das Tintenfass mit dem Bison und andere Büroartikel stehen für das Familienunternehmen von Jos. Biesinger und die Eszet-Schnitten für die Firma Staengel & Ziller.

Die Ausstellung ist jeden ersten Sonntag im Monat - so auch am 6. Mai - von 14 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei.

ESZETReisserFEURIO
Fotos:Enslin

KatherinaKönigin Katherina von Württemberg

Wahrheit und Mythos der Ekaterina Pawlowna

Schwäbische Spuren in Russland -russische Spuren in Schwaben
Vortrag von Roland Haug - Eintritt 8,00 EUR
am Freitag 29. Juni 2012 um 19 Uhr
in der
Grabkapelle auf dem Württemberg
Württembergstraße 340 -
70327 Stuttgart-Rotenberg
Anmeldung und Infos unter 0711 / 33 71 49
oder info@grabkapelle-rotenberg.de

Fr 15.6.2012 bei der Führung mit Hermann Degen durch den Travertinpark in Bad Cannstatt 
Am Fr 15. Juni 2012 16:00 bis ca. 18:30 Uhr Führung mit Hermann Degen durch den Travertinpark in Bad Cannstatt 
Start an der Mombachquelle - Kosten: gratis
16.00 Uhr : Start an der U14 – Stadtbahnhaltestelle „Mühlsteg“ - Neckartalstraße 129 - in Bad Cannstatt-
festes Schuhwerk erforderlich.
Anmeldung per Email oder unter Tel. 0711 - 33 86 89 (Klaus Enslin)

35 interessierte Mitglieder bei der 2 1/2 stündigen Führung mit Hermann Degen durch den Travertinpark am 15.6.2012
MombachMombachquelleTravertin
Mombachquelle -Travertinpark - Fotos:Enslin

Wein-Kultur Erlebnis an Pfingsten auf dem Weinhofbesen Helmut Zaiß

Fr 25. Mai 2012 - Pfingstfreitag - ab 11 Uhr - Sa 26.5.2012 Pfingstsamstag ab 11 Uhr
ab 18 Uhr unterhält „TELSTARS“ mit Oldies, Schlager Tanzmusik für Jung und Junggebliebene;
„Wein Kultur Erebnis“ auf dem Weinhof Helmut Zaiß - Württtembergstr. 48 - www.weinhof-zaiss.de
Fr. ab 11 Uhr mit Weinfeeling-Mediterrane herrlich sitzen in
feiner Atmosphäre im Weinhof-Garten. Muskateller, Grauburgunder, Chardonnay kombiniert u.a. mit Spargel, Knoblauchspaghetti mit Schrimps, Kräutersteaks, Sommersalat mit Serranoschinken, und auch Schnitzel Toskana genießen und
ab 18 Uhr Ladies-Day für jede Dame 1 Glas Zaiß-Secco
Sa. ab 11 Uhr auf dem Weinhof mit mediterraner Bestuhlung
Im Weinhof Garten feine Gerichte aus unserer Küche
und Spitzenweine und für unsere Romantiker:
ab 18 Uhr unterhält „TELSTARS“ mit Oldies, Schlager
Tanzmusik für Jung und Junggebliebene;
unsere Cocktail-Bar am Wengert-Häusle ist geöffnet
So. ab 11 Uhr auf dem Weinhof Musik ab 13 Uhr Im Weinhof Garten große Weinauswahl und Feinschwäbisches aus unserer Weinhof-Küche - nachmittags selbstgebackene Kuchen
Mo. ab 11 Uhr auf dem Weinhof Musik ab 13 Uhr Schöne Pfingst-Wein-Hocketse mit unterhaltsamer Musik, Flammkuchen, schwäbischem Essen und Vesper, Sommerweinen
- ab 13 Uhr: Weinprobierstand am Mönchberg geöffnet
und einen schönen Pfingstmontag erleben

So 27. Mai 2012 - Pfingstsonntag  - 13:00  - 18:00 Uhr
„Wein-Kultur am Mönchberg“ mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V. PfingstenPfingsten

 

Wein-Kultur am Mönchberg
Bewirtung durch den Bürgerverein Untertürkheim e.V. mit Weinausschank, kleinem Vesper und grandioser Aussicht.

Kostenlose wein- und heimatkundige Erklärungen.
Pfingstsonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr - Aussichtsplatz am Mönchberg (am Spielplatz) oberhalb der Kelter mit toller Aussicht auf Untertürkheim - Zugang über Württembergstr. 48 - keine Zufahrt möglich - Fotos. Enslin - www.bv-untertuerkheim.de

Busausflug ins Lenninger Tal mit Herbert Medek am 24.5.2012

Lenninger Tal
Cafe in Linsenhofen - Foto: Enslin
Bei herrlichem Wetter informierte uns Herbert Medek u.a. über die
Stadtgeschichte von Esslingen - Kirchheim - Linsenhofen und Neuhausen auf den Fildern

Führung durch das Wasserkraftwerk Untertürkheim am 20.4.2012

KraftwerkBesucherKaplan
Nach dem Rundgang durch das Lindenschulviertel am Wasserkraftwerk Untertürkheim
Fotos: Enslin

Preisverleihung 2012 der „Heimatbuch-Stiftung Untertürkheim und Rotenberg“

 

Preisträger 2012Bei der Sitzung am 17.1.2012 wurden folgende vier Preisträger vom Verleihungsassschuss und vom Vorstand der „Heimatbuch-Stiftung Untertürkheim und Rotenberg“ einstimmig ausgewählt:

  1. 1. Bürgerverein Untertürkheim e.V. (Ausstellung: 110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim)
  2. 2. Sportler Bruno Dobelmann (Weltrekord Doppel-Solo-Beltquerung - Extremschwimmer)
  3. 3. Kantorei Untertürkheim (Rock-Oratorium Judas Makkabäus)
  4. 4. IHGV Untertürkheim (Restfinanzierung der Skulptur von Siegfried Berner im Kreisverkehr Mettinger Straße)

Die Preisübergabe von insgesamt 3000 EUR erfolgt bei der Hauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim e.V. am 12.3.2012

>> Zum Bericht der Jahreshauptversmmlung 2012 mit Fotos <<

 

Dobelmann -Enslin-Ziegler-Krautter-Berner
Foto:Vetter

 

Einladung
zu unserer diesjährigen Hauptversammlung am

Montag 12. März 2012 um 19.00 Uhr

im Kath. Gemeindezentrum Untertürkheim - Warthstraße 16 - 70327 Stuttgart -
Punkte zur Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
  2. Bericht des Kassiers
  3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Aussprache zu Punkte 1-3
  5. Entlastung von Vorstand und Beirat
  6. Neuwahl eines Kassenprüfers
  7. Allgemeine Aussprache

Nach der Pause

  • Preisverleihung 2012 der „Heimatbuch-Stiftung Untertürkheim und Rotenberg“
  • Zwei Präsentationen mit diesjährigen Preisträgern

Anträge zur Hauptversammlung bitte bis Mo, 27. Februar 2012
an den 1. Vorsitzenden, Adresse siehe unten.
Wir bitten um regen Besuch der Veranstaltung.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Enslin, 1. Vorsitzender


Sa 10.12.2011, 10–19 Uhr - 37. Weihnachtsmarkt Untertürkheim
20112011
Fotos: Enslin
Hier zum Kulturprogramm 2011 auf der Bühne vor der Post


Lampion28. Kinderlampionumzug 2011
des Bürgervereins Untertürkheim

Am Donnerstag, dem 10. November findet bereits zum 28. Mal der große Kinderlampionumzug des Bürgervereins Untertürkheim statt. Alle Untertürkheimer Kinder der Kindergärten und Grundschulen sowie alle Erzieherinnen, Erzieher und Eltern sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt ist am Donnerstag um 18 Uhr in der Fußgängerzone Widdersteinstraße am Aufgang zum Storchenmarkt. Der Musikverein Untertürkheim wird dort die Veranstaltung musikalisch eröffnen und anschließend den Lampionumzug begleiten.

Die Untertürkheimer Jugendfeuerwehr leuchten den Musikern mit Fackeln. Zum  Umzug durch die Straßen Untertürkheims werden wieder circa.  400 Personen erwartet. Zum Abschluss findet dann wieder das traditionelle Feuerwerk am Storchenbrunnen statt. Der Bürgerverein freut sich über zahlreichen Besuch und phantasievolle selbstgemachte Lampions.

Lampionumzug endet mit Knalleffekt

 

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 11.11.2011: Traditionsfest des Bürgervereins im Ortskern begeistert zahlreiche Kinder und Eltern

 

(ale) - Mit einem Knalleffekt endete gestern auch der 28. Lampionumzug durch den Ortskern des Bürgervereins Untertürkheim: Auf dem Leonhard-Schmidt-Platz wurde ein kleines Feuerwerk entzündet. Zuvor waren mehrere hundert Kinder mit ihren Eltern begeistert durch die Straßen gezogen.

 

„Es ist eine schöne Tradition zum ausklingenden Herbst das Licht hinauszutragen“, betonte Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Groß war denn auch die Aufregung zu Beginn, als sich der lange Zug unter den Klängen des Musikvereins Untertürkheim in der Widdersteinstraße in Gang setzte. Hunderte von kleinen Lampionträgern stimmten lauthals in die Lieder ein. Mit Inbrunst wurde „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne gesungen“. Den richtigen Weg durch die von der Polizei abgesperrten Straßen im Ortskern leuchteten die Fackelträger der Jugendfeuerwehr. „Wir haben die Laternen im Kindergarten in Rotenberg selbst gebastelt“, betonten Philip, Hanna und Elisabeth. Da gab es Engel zu bestaunen, Feuerwehrautos und jede Menge Monde. Nach gut 20 Minuten kehrte der leuchtende Lindwurm auf den Leonhard-Schmidt-Platz zurück. Schließlich stand zum Abschluss noch der Höhepunkt auf dem Programm: das Feuerwerk.

20 Minuten lang sorgte der Bürgerverein wieder für leuchtende Farben in der Dunkelheit und strahlende Augen der begeisterten Kinder. „Feuerwerksmeister“ Peter Vetter hatte auf der Straße vor dem Postamt die Abschussrampe für den ersten funkensprühenden Vulkan aufgebaut. Großräumig abgesperrt konnten die vielen kleinen, aber auch großen Besucher das farbige Schauspiel wunderbar verfolgen. Mit lauten Beifallsrufen bei den Knalleffekten und bunten Farben begleitete die Menge die faszinierende Schau. Und zum Abschluss eines gelungenen Lampionumzugs gab es wieder viel Beifall.

 

VOBAWir danken der Volksbank Stuttgart eG für die großzügige Unterstützung bei der Beschaffung neuer Bilderrahmen für unser Ortsmuseum Rotenberg/Untertürkheim - Der Großteil der Spendengelder kam mit Unterstützung der Kunden im Rahmen des VR-GewinnSparens zusammen.
http://www.volksbank-stuttgart.de

Traditionelle Museumsausfahrt des Bürgervereins Untertürkheim
am 24.9.2011 zum Dorniermuseum in Friedrichshafen

 

Bei herrlichem Altweibersommerwetter machten sich 50 Mitglieder des Bürgervereins Untertürkheim-Rotenberg auf zum traditionellen Museumsausflug. Das Ziel war Friedrichshafen und dort speziell das Dornier-Museum beim Bodensee-Flughafen.
Als Abwechslung zu den Jahren vorher haben die Organisatoren diesmal die Variante des Zugfahrens gewählt. Bedingt durch die Massen von Ausflüglern waren die Aussichtswagen des Interregio-Express so belegt, dass das Unterwegsvesper in Form von Wecken, Wurst und Wein buchstäblich in vollen Zügen genossen wurde.
Das Dornier-Museum wurde im Jahr 2009 in der Form eines Flugzeughangars erbaut. Im Museum selbst sind Diaramas und Filmvorführungen über die Entwicklung der Luftfahrt zu sehen,  außerdem die von Dornier entwickelten Flugschiffe bis zu der legendären Do X mit den sechs Motoren auf den Tragflächen. In der großen Halle stehen verschiedene Originalflugzeuge, darunter auch der erste Senkrechtstarter Do 31.

Die eineinhalb Stunden, die für den Rundgang vorgesehen waren, vergingen wie im Flug. Ein sehr interessantes Museum, nicht nur für Technikbegeisterte, denn auch die etwas mehr als 100 Jahre alte Geschichte von Otto Lilienthal bis zum space lab ist eindrucksvoll und anschaulich dargestellt.

FN 24.9.2011
Gruppe des Bürgervereins Untertürkheim beim Ausflug 2011 in Friedrichshafen
Foto: Kurt Heinrich

 

Im Zentrum von Friedrichshafen brachten uns die beiden Stadtführerinnen die Frühgeschichte des Dorfes Buchhorn und der erst vor genau 200 Jahren vom dicken König Friedrich gegründeten Stadt näher. Der Spaziergang mit den Erklärungen führte vom Zeppelin-Museum die Uferpromenade entlang. Eine gute Stunde war zur freien Verfügung und das Wetter am Schwäbischen Meer lud ein zum Flanieren und Eisessen.

Die Rückfahrt am Nachmittag ging ohne Umsteigen im wieder voll besetzten Regionalzug nach Plochingen. Das Abendessen in der renommierten Gaststätte der Waldhorn-Brauerei war dann der letzte Programmpunkt der diesjährigen Museumsausfahrt, bevor die zufriedenen Mitglieder gemeinsam mit der S-Bahn nach Untertürkheim fuhren. Einen Dank für den bis ins Detail von den Vorständen Klaus Enslin und Susanne Taschke sehr gut organisierten Ausflug. Die Museumsausfahrt 2012 wird wieder mit dem Omnibus sein – man ist unterwegs doch etwas näher beieinander.
    Peter Vetter

Gedenktafel des Bürgervereins Untertürkheim
für Albert Friedrich Benno Dulk

 

Enthüllung der Gedenktafel am Freitag, den 2.9.2011 um 17:00 Uhr in Untertürkheim
an der Ecke Schlotterbeckstraße/Augsburger Straße.

Dulk
DulkUntertürkheimer Wohnhaus Albert Dulks -Schlotterbeckstraße1 / Ecke Augsburger Straße (abgerissen)

 

Albert Friedrich Benno Dulk  wohnte von 1871 bis 1884 in Untertürkheim in der damaligen Jakobstraße 1, heute Schlotterbeckstraße.

Als Freidenker, Dramatiker, Sozialdemokrat, Revolutionär, Athlet, Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Frauenliebling gehörte er zu den außergewöhnlichen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

Albert Dulk wurde am 17. Juni 1819 in Königsberg geboren, er starb am 29. Oktober 1884 im Stuttgarter Hauptbahnhof an Herzversagen. Der Trauerzug durch Stuttgart am 2. November 1884 war mit geschätzten 5.000 bis 10.000 Teilnehmern die größte Massendemonstration während des Sozialistengesetzes. Die Feuerbestattung erfolgte in Gotha.

 

QR-Code-DulkAlle 30 Gedenktafeln des Bürgervereins Untertürkheim wurden ohne Unterstützung der Stadt Stuttgart aus eigenen Mittel finanziert. Zukünftig wird für Interessierte auf jeder Tafel  ein sogenannter QR-Code aufgedruckt (siehe rechts). Damit können mit jedem Fotohandy und installiertem QR-Reader weiterführende Informationen abgerufen werden – hier ist es ein Link zur Seite von Albert  Dulk auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dulk) .

PS.: Am So 25.9.2011 wird in Esslingen das sogenannte Dulkhäusle wiedereröffnet. Dort wird ab 15 Uhr das neue Dulkhäusle mit einer Lesung  von Schauspieler Sebastian Kowski und einem Fest auf dem Gelände des Musikvereins Liebersbronn der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine Tafel erinnert an einen Tausendsassa

Stuttgarter Zeitung - "Bad Cannstatt und Neckarvororte", vom 02.09.2011

 

Untertürkheim Der Bürgerverein erweitert seinen baugeschichtlichen Wegweiser um ein Schild am Haus von Albert Dulk.

Von Annina Baur

DulkEr war der erste Mensch, der den Bodensee an seiner breitesten Stelle durchschwamm, er erfand ein wasserstoffgefülltes Luftschiff und er gründete 1858 mit seinen drei Frauen und sechs Kindern im Stuttgarter Bohnenviertel die erste Kommune Deutschlands. Allein diese drei Beispiele zeigen, dass es kaum etwas gibt, das Albert Friedrich Benno Dulk nicht konnte. "Er war eine der wichtigsten Personen, die jemals in Untertürkheim gewohnt haben", sagt Klaus Enslin, der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim.

Um an den Freidenker, Dramatiker, Sozialdemokrat, Revolutionär, Athlet, Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Frauenliebling zu erinnern, hat der Bürgerverein eine Gedenktafel anfertigen lassen und an der Ecke Schlotterbeckstraße/Augsburger Straße angebracht. In der damaligen Jakobstraße 1 hatte Dulk von 1871 bis zu seinem Tod 1884 gelebt.

Neben Dramen und Opernlibretti verfasste er während dieser Zeit in Untertürkheim - und in den Sommermonaten in einem Forsthäuschen oberhalb von Esslingen - kirchenkritische Texte, insbesondere "Der Irrgang des Lebens Jesu".

Nach der Reichseinigung unter Preußens Führung schloss sich Dulk der Arbeiterbewegung an und vertrat von 1875 an als Stuttgarter Delegierter auf dem Vereinigungskongress der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands in Gotha 1875 den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Am 2. April 1882 gründete Albert Dulk in Stuttgart die erste Freidenkergemeinde innerhalb des seit 1881 bestehenden Deutschen Freidenkerbundes.

"Dulk war ein mit niemandem vergleichbares Multitalent", sagt Enslin über den berühmten Bürger Untertürkheims. Die Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnort ist die nunmehr 30. im baugeschichtlichen Wegweiser des Bürgervereins, der kostenlos im Bezirksrathaus erhältlich ist. Darin werden wichtige Personen und Gebäude beschrieben sowie ein Rundweg aufgezeigt, der zu den wichtigsten, historischen Stationen im Stadtbezirk führt.

Termin: Die offizielle Enthüllung der Tafel ist heute um 17 Uhr an der Ecke Schlotterbeckstraße/Augsburger Straße. Regine Haug wird einige Dulksche Gedichte vortragen.

Mehr infos bei wirtemberg.de/albert_dulk.htm


Presseberichte zur Austellung "110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim"

110 Jahre Auto in UT
Unsere Ausstellung zum Automobilsommer 2011 in der
Stadtteilbücherei Untertürkheim vom 7.7. bis 26.8.2011

 

Die Ausstellung "110 Jahren Automobiltradition in Untertürkheim"
in der Stadtteilbücherei ist zusätzlich zu den normalen Bücherei-Öffnungszeiten an folgenden Tagen geöffnet:

  • Sonntag, 10.07.2011 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Dienstag 12.07.2011 19 Uhr: Vortrag mit Eberhard Hahn: Von Gottlieb Daimler zu Daimler-Benz
  • Sonntag, 17.07.2011 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Freitag, 22.07.2011 19:00 Uhr Vortrag mit Eberhard Hahn: Von Gottlieb Daimler zu Daimler-Benz
  • Dienstag, 26.07.2011 19:00 Uhr Szenen aus 110 Jahren Automobiltradition in Untertürkheim
  • Dienstag, 02.08.2011 19:00 Uhr Szenen aus 110 Jahren Automobiltradition in Untertürkheim
  • Sonntag, 07.08.2011 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Dienstag, 09.08.2011 19:00 Uhr Vortrag mit Eberhard Hahn: Von Gottlieb Daimler zu Daimler-Benz
  • Dienstag, 16.08.2011 19:00 Uhr Szenen aus 110 Jahren Automobiltradition in Untertürkheim
  • Dienstag, 23.08.2011 19:00 Uhr Vortrag mit Eberhard Hahn: Von Gottlieb Daimler zu Daimler-Benz
110 Jahre
Foto: Enslin
 
Öffnungszeiten:http://www.automobilsommer2011.de/
vom 7.7.2011 bis 26.8.2011
Mo 14 – 18 Uhr | Di 10 – 18 Uhr
Mi 14 – 18 Uhr | Do 10 – 18 Uhr
Fr 14 – 19 Uhr
Im August reduzierte Öffnungszeiten.
 
Sonderöffnungstage:
Fr 8.7. 14 – 22 Uhr | So 10.7. + So 17.7 + So 7.8. jeweils 14 –18 Uhr
Bildvortrag "Von Gottlieb Daimler zu Daimler-Benz" mit Eberhard Hahn
Di 12.7. + Fr 22.7. + Di 26.7. + Di 9.8. + Di 23.8. jeweils 19:00 Uhr
Filmpräsentation "110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim"
Di 26.7. + Di 2.8. + Di 16.8. jeweils 19:00 Uhr
Flyer 2011
Am Fr 08.07.2011 ca. 18.30 Uhr: Stuttgart-Untertürkheim "Open Air"- Vortrag mit Gunter Haug beim IHGV auf dem Storchenmarkt in der Fußgängerzone anlässlich des Automobilsommer 2011:
Bosch, Daimler und "Das Fräulein Mercedes"
 

Eingang SchulhausOrtsmuseum Untertürkheim / Rotenberg
des Bürgervereins Untertürkheim e.V.
mit heimatgeschichtlicher Ausstellung im Alten Schulhaus in 70327 Stuttgart-Rotenberg, Württembergstraße 312
NEU: Eingang an der Rückseite =>

So 9.10.2011 - 11 -16 Uhr geöffnet
Ortsmuseums Untertürkheim / Rotenberg
im Alten Schulhaus Rotenberg
Das Ortsmuseum bleibt Im Juli, August und September wegen der Ausstellung in der Stadtteilbücherei geschlossen

"80 Jahre Eingemeindung Rotenbergs nach Stuttgart" mit Fotos aus Rotenberg von 1931

GOOGLE KARTE - Altes Schulhaus in Stuttgart-Rotenberg


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Wein-Kultur-Erlebnis an Pfingsten (Freitag 10.6. bis Montag 13.6.) 

  • Freitag 10.6.  ab 17.00 Uhr - das Wein-Event am Mönchberg "TROLLI OPEN AIR" für Junggebliebene und Singles = die Party am Berg (400m vom Weinhof Helmut Zaiß entfernt) fetzige Livemusk + spritzige Weine mit grandioser Aussicht über die beleuchtete Wein-und Autostadt Untertürkheim
  • Samstag 11.6.  ab 11.00 Uhr - Weinfeeling Mediterrane auf dem Weinhof Helmut Zaiß
  • Sonntag 12.6.  ab 11.00 Uhr  auf dem Weinhof  -  Musik ab 13 Uhr  auf dem Weinhof Helmut Zaiß
  • Sonntag 12.6.  von 13 - 18 Uhr Wein-Kultur am Mönchberg - kostenlose wein- und heimatkundige Führungen des Bürgervereins Untertürkheim rund um den Mönchberg  sowie Weinstand am Mönchberg mit Bewirtung durch den Bürgerverein - am Mönchberg-Spielplatz mit grandioser Aussicht
  • Montag  ab 11.00 Uhr - Wein trinken, da wo er wächst  - Musik ab 13 Uhr auf dem Weinhof Helmut Zaiß

Die traditionelle Busrundfahrt mit Herrn Medek fand am Do 19.05.2011 statt.

 

Diesjähriges Thema war " Barocke und andere Geschichten um Ludwigsburg - Eine Fahrt durch die nördliche Region" über Asperg - Ludwigsburg -Marbach -Backnang -Winnenden.
Die Kaffepause war im Schlosshotel Monrepos, wo auch ein Rundgang durch den Monrepos-Park stattfand. Ein gelungener, hochinteressanter Ausflug für die 48 Teilnehmer in die Landesgeschichte rund um Ludwigsburg.

MonreposMonrepos
Im Monrepos Park bei Ludwigsburg
Monrepos 2011
Reiseführer Herbert Medek in seinem Element - Fotos:Enslin

LogoHurst-Fahrzeugbau Stuttgart-Untertürkheim
„Ich besitze nach Daimler-Benz die zweitgrößte Automobilfabrik
in Stuttgart-Untertürkheim." -> bei www.wirtemberg.de

Die Autofabrik HURST in Untertürkheim war im Bruckwiesenweg 42
Das Unternehmen Fahrzeugbau Hurst von Arthur Friedrich Hurst aus Stuttgart begann 1946
mit der Produktion von Automobilen. Ab Sommer 1949 erfolgte die Produktion in Stuttgart-Untertürkheim. Anfang 1950 wurde die Fahrzeugfertigung nach 47 Exemplaren eingestellt.

Mehr hier ...

HURSTHURST
Arthur Friedrich Hurst am Lenker seines Wagens im August 1948

1. Mai 1931 - 80 Jahre Eingemeindung von Rotenberg nach Stuttgart

18 Fotos aus Rotenberg vor 80 Jahren bei www.wirtemberg.de

1931
Ansprache von Stuttgarts OB Dr. Lautenschlager am Sa 2. Mai 1931 an der Grabkapelle

Bericht von der Jahreshauptversammlung  2011
„Der Hahn geht, der Enslin kommt…..“

 

Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Untertürkheim-Rotenberg am
 14. März konnte der Erste Vorsitzende Eberhard Hahn über achtzig Mitglieder und Gäste begrüßen, insbesondere Bezirksvorsteher Klaus Eggert, den Vorsitzenden der AGUV Werner Feinauer und den Vorsitzenden des Bürgervereins Bad Cannstatt Werner Hornung.  Die Versammlung war im Saal des Katholischen Gemeindezent­rums.
In seinem Rückblick ging Hahn auf die verschiedenen Aktivitäten ein, welche der Vorstand und Ausschuss im vergangenen Jahr für die Mitglieder und die Bevölkerung organisiert und durchgeführt hatten.
Nach einer fast ein Jahr dauernden Zwangspause wegen des Umbaus im Treppenhaus konnte unsere Heimatgeschichtlichen Ausstellung im alten Schulhaus in Rotenberg wieder zugänglich gemacht werden.
Die Veranstaltungsreihe „Männervesper“ in Zusammenarbeit mit der Ev. Stadt-Wallmergemeinde erfreute sich  wegen der interessanten Themen stets einer großen Zuhörerschaft in der Besenwirtschaft von Gerhard Schwarz.
Bereits zum vierten Mal wurde den Mitgliedern eine Busrundfahrt  des Stadtplanungsamtes mit Herrn Medek angeboten, welche in die südliche Gegend um Stuttgart führte
Der 120. Geburtstag des Untertürkheimer Konstrukteurs der UT-Motorräder Hermann Scheihing wurde mit einem kleinen Festakt vor seinem Haus und der Garage im Häldle gefeiert.
Im Herbst wurde in der Schlotterbeckstraße zum Gedenken an Marie Haug, die ein Opfer der Euthanasie wurde, ein „Stolperstein“ verlegt.  
Die alljährliche Museumsausfahrt führte diesmal nach Nördlingen ins Ries. Obwohl die Temperaturen schon etwas kühl waren, bleiben die Stadtbesichtigung und die Museen dank der Organisation von Susanne Taschke und Klaus Enslin allen noch in guter Erinnerung.
Eine wiederum gelungene Veranstaltung war der traditionelle Fackel- und Lampionumzug mit über 300 Untertürkheimer Kindern und dem anschließenden Feuerwerk am Leonhard-Schmidt-Platz.  Beim Weihnachtsmarkt organisierte der BVU das kulturelle Programm auf der ansprechend dekorierten Bühne.
Anfang des Jahres fanden zwei Vorträge in der Stadtteilbücherei statt, nämlich die Lesung von Gunter Haug aus seinem Roman über „Gottlieb Daimler“ und der Abend mit Roland und Regine Haug über „Schwäbische Spuren in Russland“.

Gerd Schumacher hatte nach dem Tod von Werner Schwarz kommissarisch die Kasse geführt, und Kassenprüfer Ernst Schroth bestätigte eine übersichtliche und transparente Buchführung.
Ortsvorsteher Klaus Eggert nahm die Entlastungen vor, die ausnahmslos erteilt wurden. Er führte auch die Neuwahlen durch.
Eberhard Hahn stellte sich nach 15 Jahren als Erster Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung, präsentierte aber ein eingespieltes Team, das den Bürgerverein in seinem Sinn weiter führen wird. Jeweils einstimmig gewählt wurden für drei Jahre:Enslin

 

1. Vorsitzender  Klaus Enslin
2. Vorsitzende   Susanne Taschke
3. Vorsitzender  Gerd Schumacher

Und für zwei Jahre

Schriftführer    Peter Vetter
Kassier            Stefan Taschke
Beisitzer          Gerhard Kreidler
Beisitzer          Ernst Schroth
Beisitzer          Kurt Ziegler
Kassenprüfer  Walter Söhnle
Kassenprüfer  Peter Rothenbacher ist noch für ein Jahr im Amt.

Der 1. Vorsitzende Klaus Enslin - Foto:Vetter

Mit  einer emotionalen Laudatio streifte Peter Vetter den Werdegang von Eberhard Hahn und seine Bedeutung für den Bürgerverein Untertürkheim. Er schlug dem Gremium vor, Eberhard Hahn für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Dies wurde einstimmig und mit langanhaltendem Beifall bestätigt.
 In seiner anschließenden Rede betonte Klaus Eggert das große ehrenamtliche Engagement von Eberhard Hahn für den Stadtbezirk und darüber hinaus. Er listete dessen unzählige Aktivitäten auf, die er allein oder mit dem Bürgerverein zusammen durchgeführt hat   Als Überraschungsgeschenk zum Abschied aus dem Amt des 1. Vorsitzenden verlieh ihm unser Bezirksvorsteher die höchste Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement, nämlich die Ehrennadel des Landes Baden- Württemberg. (Die UZ berichtete ausführlich darüber)
  
Klaus Enslin kam dann auf die Programmpunkte im laufenden Jahr zu sprechen:  Am 19. Mai wird es wieder eine Ausfahrt mit dem Stadtplanungsamt geben und die Route führt um Ludwigsburg. Die traditionelle Museumsausfahrt am 24. September geht mit der Bundesbahn nach Friedrichshafen mit dem Besuch des Dornier-Museums . Für die beiden Fahrten gibt es bereits eine Anmeldeliste.
 Ab diesem Jahr wird die Heimatgeschichtliche Ausstellung in Rotenberg an jedem ersten Sonntag im Monat von 14.00  bis 16.00 Uhr geöffnet sein. Saisonstart ist mit einem Tag der offenen Tür  und Führungen am 3. April  ab 11.00 Uhr.
Vom 7.Juli bis zum 26. August ist in der Stadtteilbücherei die Ausstellung „110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim“ mit mehreren Sonderöffnungen und Veranstaltungen zu sehen.
Die Termine für den Lampionumzug  (10. November) und der Weihnachtsmarkt (10. Dezember) stehen fest

Nach der Pause referierte Frau Ille-Kopp, Leiterin des Stadtmuseums Bietigheim Bissingen, über das Thema „Als die Wälder auf Reisen gingen“. Anschaulich stellte sie die Flößerei auf dem Neckar und seinen Nebenflüssen vor.    
 
Peter Vetter

Unermüdlich für den Stadtbezirk im Einsatz

 

Stuttgarter Zeitung vom 25.03.2011
Untertürkheim Eberhard Hahn hat für seine Arbeit im Bürgerverein die Ehrennadel des Landes erhalten.
Von Claudia Leihenseder

Die Überraschung ist Untertürkheims Bezirksvorsteher Klaus Eggert gelungen. Zur Hauptversammlung des Bürgervereins war er in das Katholische Gemeindezentrum gekommen und hatte heimlich eine Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg dabei. "Ich war ahnungslos", sagt Eberhard Hahn. 15 Jahre hat er den Bürgerverein Untertürkheim geleitet und mit seiner Arbeit Spuren im Stadtbezirk hinterlassen.

Bereits im Jahr 1989 hat er im ehemaligen Schulhaus in Rotenberg die heimatgeschichtliche Ausstellung gestaltet, durch die er seither regelmäßig Schulklassen und andere Gruppen führt. Seine Erfahrungen aus dem Messe- und Ausstellungsbau in seinem Job bei Daimler haben ihm dabei geholfen. Schwerpunkt der Ausstellung sind die Vor- und Frühgeschichte Untertürkheims bis in die Gegenwart. Als Hahn vor 15 Jahren den Vorsitz des Bürgervereins übernahm, war für ihn klar: "Wenn ich den Bürgerverein führe, dann setze ich mich mit der Geschichte und der Tradition auseinander." Untertürkheim habe schließlich in verschiedenen Bereichen eine Vorreiterrolle gehabt, vom Elektrizitätswerk über die Weinkelter bis hin zur Ansiedlung von Daimler. Auch bei der 800-Jahr-Feier vor elf Jahren hat sich Eberhard Hahn maßgeblich beteiligt und das Gesamtkonzept entworfen. Statt einer trockenen Ortschronik auf Papier hat der umtriebige Vereinsvorsitzende vor drei Jahren eine DVD mit dem Titel "Bummel durch die Ortsgeschichte" konzipiert und aufgenommen.

Mit dem Stadtbezirk Untertürkheim ist Eberhard Hahn seit seiner Geburt 1934 verbunden. Er kann sich sogar noch an die vier Töchter des legendären letzten Schultheiß Eduard Fiechtner erinnern, bei denen er immer wieder zu Besuch war. Hahn engagierte sich in Untertürkheim schon früh in vielen Vereinen, war auch bei der Freiwilligen Feuerwehr. In den Bürgerverein trat er 1972 ein. Seinen Einsatz und sein Engagement für den Stadtteil erklärt Hahn so: "Es hat mir halt Spaß gemacht." Es habe ihm einfach gefallen, und bei aller Verantwortung habe er viel Gegenwert erfahren dürfen. Über die Ehrennadel des Landes freut sich der bescheidene Rentner. "Besonders hat mich die Laudatio von unserem Schriftführer Peter Vetter gefreut", sagt Hahn.

Nun zieht sich der 77-Jährige zurück. Nachfolger an der Spitze des Vereins ist Klaus Enslin. Die Führungen durch die heimatgeschichtliche Ausstellung will Eberhard Hahn allerdings weiterhin machen. Auch eine Ausstellung im Sommer in der Stadtteilbücherei will der gebürtige Untertürkheimer gestalten. Das Thema passt zum Automobilsommer 2011: "110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim". Die Ausstellung wird am 6. Juli eröffnet und ist vom 7. Juli bis 27. August im zweiten Stock der Stadtteilbücherei zu sehen.

Das Ende einer Ära
Langjähriger Bürgervereinsvorsitzender Eberhard Hahn erhält die Landesehrennadel

HahnUntertürkheimer Zeitung 16.3.2011 -
Von Mathias Kuhn

 

„Der Hahn geht“, hieß es auf der Einladung zur Hauptversammlung des Bürgervereins lapidar. Die Gäste wussten jedoch, dass am Montagabend eine Ära endete. Eberhard Hahn hat 15 Jahre lang die Geschicke des Vereins und des Stadtbezirks geprägt. Drei Seiten umfasste die Liste der Verdienste des stillen Machers, die Bezirksvorsteher Klaus Eggert vortrug, bevor er Hahn die Landes- ehrennadel verlieh.

Bezirksvorsteher Klaus Eggert verleiht dem langjährigen Bürgervereinsvorsitzenden Eberhard Hahn die Landesehrennadel. Foto: Kuhn

Die Mitglieder des Bürgervereins konnten Hahns Entscheidung, den Vorsitz des Bürgervereins abzugeben, zwar verstehen, aber nicht recht daran glauben. Souverän, locker mit schwäbischem Charme eröffnete Hahn am Montagabend seine letzte Hauptversammlung, berichtete über die Aktivitäten 2010 und wollte das Zepter geräuschlos an seinen einstimmig gewählten Nachfolger Klaus Enslin übergeben. Die Mitglieder mit lang anhaltendem Applaus sowie Schriftführer Peter Vetter und Bezirksvorsteher Klaus Eggert durchkreuzten diese Pläne. „gemäß dem Motto von Gottlieb Daimler ‚Das Beste oder nichts‘ hast Du den Verein 15 Jahre geführt und deine berufliche Erfahrung im Aufbau vieler Ausstellungen, Vereinsjubiläen und Veranstaltungen einfließen lassen“, dankte Vetter Hahn und dessen Frau Inge. Per Handzeichen wählten ihn die Bürgervereinsmitglieder einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

Auch Eggert verzichtete auf den gewohnten Jahresrückblick und schaute lieber auf Hahns Verdienste zurück. Die stichwortartig aufgeführte Liste von Hahns vielseitigem Engagement umfasste drei Seiten. „Auf den Tag genau 15 Jahre führte Hahn den Bürgerverein, hatte aber zuvor im Vorstand gewirkt. mit großem ehrenamtlichen Engagement hat er die Geschichte des Stadtbezirks für weite Kreise der Bevölkerung deutlich und erlebbar gemacht“, würdigte Eggert Hahns Verdienste für die Heimatpflege. immer wieder bot er Geschichte verständlich und auf attraktive Weise an. in erster Linie geschieht dies in der heimatgeschichtlichen Ausstellung in Rotenberg. mit seiner Erfahrung im Messe- und Ausstellungsbau bei Daimler gestaltete Hahn die einzelnen Themen der Dauerausstellung und er stellte immer aktuelle Sonderthemen zusammen. Hahns Präsentationen beschränkten sich nicht nur auf das Heimatmuseum. mit Ausstellungen über Kunstmaler Carl Schmauck, die Untertürkheimer Jahrgänge, über das Leben von Untertürkheims Bürgermeister Eduard Fiechtner und zum 50-jährigen Jubiläum des Stuttgarter Hafens lockte er viele Besucher in die Stadtkirche oder in die Stadtbücherei. Das nächste Zugpferd ist bereits in Planung. im Rahmen des Automobilsommers 2011 wird der Bürgerverein „110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim“ präsentieren. Auch bei etlichen Vereinsjubiläen – beispielsweise der Freiwilligen Feuerwehr – half er entscheidend mit. „Zudem hatte Hahn einen entscheidenden Anteil am Erfolg unserer 800-Jahre-Feier im Jahr 2000. Er entwarf das Gesamtkonzept und war in die Organisation des Festes fest eingebunden“, erinnert sich Eggert. Das Ortsjubiläum ergab auch Bleibendes. Hahn schrieb und gestaltete drei Broschüren, die Untertürkheimern, aber auch Touristen den Stadtbezirk näher bringt. Passend zum baugeschichtlichen Wegweiser lädt Hahn immer wieder zu städtebaulichen Führungen ein.

„Große Verdienste für den Ort“


Anhaltspunkte über die historische Bedeutung einzelner Gebäude und Orte geben die von Hahn konzipierte Tafeln, die der Bürgerverein an entsprechenden Gebäuden aufhängte. Zu seiner Arbeit im Bürgerverein ist Hahn in weiteren Vereinen und Organisationen aktiv. So initiierte und gestaltete er ein kleines Museum im ehemaligen Beinkeller der Stadtkirche, führt die Vortragsreihe „Männervesper“ durch, hilft dem AMCU, das Andenken an die UT-Motorräder zu erhalten und unterstützt die „Stolperstein-Aktion“ mit den Recherchen nach Untertürkheimer Opfern des Nazi-Regimes. „Die Liste ist sicher unvollständig“, entschuldigte sich Eggert und holte zur Überraschung aller eine Landesurkunde hervor. „in Anbetracht ihrer Verdienste verleiht ihnen das Land die Ehrennadel“, überraschte Eggert den kurzzeitig sprachlosen Hahn.

Bürgerverein Untertürkheim e.V.

 

Fr 18. Februar 2011 um 19:30 Uhr in der Stadtteilbücherei  - Vortrag von Regine und Roland Haug über "Schwäbische Spuren in Russland - russische Spuren in Schwaben"

Der Bürgerverein Untertürkheim e.V.  präsentiert gemeinsam mit der Stadtteilbücherei Untertürkheim

HaugsFr. 18. Februar 2011 - Beginn 19.30 Uhr - Eintritt  4 Euro / 3 Euro - Ort: Stadtteilbücherei Untertürkheim
Strümpfelbacher Str. 45 - 70327 Stuttgart

Vortrag Roland Haug
„Schwäbische Spuren in Russland – Russische Spuren in Schwaben“

Roland Haug, Autor, Journalist und langjähriger Korrespondent des ARD-Hörfunks und zuletzt SWR-Nachrichtenchef, bringt uns, zusammen mit seiner Frau Regine, gelernte Schauspielerin, Kunstkritikerin und ebenfalls Buchautorin, in einem interessanten Vortrag auf die „Schwäbischen Spuren in Russland und die russischen Spuren in Schwaben.“

Katharina Pawlowna, bezaubernd, schön und temperamentvoll, Zarentochter aus St. Petersburg, hat während ihrer Ehe mit dem Kronprinzen und späteren König Wilhelm I, für Württemberg Bedeutendes geleistet. Ihr Ende ist tragisch und von Legenden umwoben. Die Klischees von der „edlen Königin Katharina“ und dem „bösen König“ sind ohne Zahl; sie haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingekerbt.
Über die junge Königin und über eine weitere starke Frau, nämlich Nadeschda Allilujewa, der zweiten Frau Stalins, deren Wurzeln in das schwäbische Wolfsölden zurückführen, werden Roland und Regine Haug in einer szenischen Lesung informieren.

120 Besucher erlebten einen spannenden Abend mit den beiden Journalisten im bis zum letzten Platz gefüllten Saal der Stadtteilbücherei. Regine und Roland Haug stellten im Zwiegespräch die russischen Frauen in Schwaben vor, begleitet mit historischen Bildern aus ihrer Zeit. Der gelungene Abend verging wie im Fluge und anschließend diskutierten die Gäste bei einem Glas Wein noch lange miteinander. /Enslin

Mo 14.03.2011 - um 19 Uhr - Hauptversammlung im Kath. Gemeindezentrum - Warthstraße 16

Punkte zur Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Jahresbericht, 1. Vorsitzender
  2. Bericht, Kassier
  3. Bestätigung der Kassenprüfer
  4. Aussprache zu Punkte 1-3
  5. Entlastung von Vorstand und Beirat
  6. Neuwahlen
  7. Allg. Aussprache

Nach der Pause wird Sie Frau Ille-Kopp, Leiterin des Stadtmuseums Bietigheim-Bissingen,
in einem Interessanten Vortrag mit dem Titel:
„Als die Wälder auf Reisen gingen“ über die Flößerei auf dem Neckar und seinen Nebenflüssen informieren.
Gäste sind willkommen.

Vortrag über Albert Dulk vom Kulturhausverein Untertürkheim

Athlet - Freidenker - Rebell – Frauenheld

Dulk

Albert Dulk (1819 - 1884) gehört zu den außergewöhnlichen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Zeitlebens sah er es als Herausforderung an, gesellschaftliche wie sonstige Grenzen zu überschreiten und provozierte damit seine Zeitgenossen.

Eberhard Hahn und Regine Haug berichten über das Leben von Albert Dulk, der über 13 Jahre in Untertürkheim gelebt hat.

Fr 18.03.2011  20:00 Uhr

Neu: Vortrag wird verlegt in die Stadtteilbücherei Untertürkheim Strümpfelbacher Straße 45 -
70327 Stuttgart – Untertürkheim

Kulturtreff

Veranstalter: Kulturhausverein Untertürkheim e.V.    Internet: http://www.kulturhausverein.de

Telefon: +49 711 564029 (ab 18 Uhr Kartenbestellung)       E-Mail: info@kulturhausverein.de


Bericht zum Dulk-Vortrag hier

TERMINE 2011

 

So 3.4.2011 - von 11 - 16 Uhr offen am Tag der Heimatgeschichte
im Ortsmuseums Untertürkheim / Rotenberg - Führungen um 11 und 14 Uhr

So 15.5.2011 Ortsmuseum Untertürkheim / Rotenbergvon 14- 16 Uhr offen

Do 19.05.2011, 13 Uhr Start - Busrundfahrt mit Herrn Medek - Dauer 6 Stunden -
Anmeldung erforderlich -Tel 338689 -
leider keine freien Plätze mehr! - > Warteliste

Barocke und andere Geschichten um Ludwigsburg
Eine Fahrt durch die nördliche Region

So 5.6.2011 Ortsmuseum Untertürkheim / Rotenbergvon 14- 16 Uhr offen

Im Juli und August - Ortsmuseum geschlossen wegen Ausstellung in der Stadtteilbücherei.

In der Stadtteilbücherei Untertürkheim vom 7.7. bis 26.8.2011
präsentiert der Bürgerverein Untertürkheim

110 Jahre Auto in UT

 

Unsere Ausstellung ist geöffnet ab 7.7.2011 - sie dauert bis 26.8.2011

Öffnungszeiten:http://www.automobilsommer2011.de/

vom 7.7.2011 bis 26.8.2011
Mo 14 – 18 Uhr
Di 10 – 18 Uhr
Mi 14 – 18 Uhr
Do 10 – 18 Uhr
Fr 14 – 19 Uhr
Im August reduzierte Öffnungszeiten.

Sonderöffnungstage:
Fr 8.7. 14 – 22 Uhr So 10.7. + So 17.7 + So 7.8. jeweils 14 –18 Uhr
Bildvortrag "Von Gottlieb Daimler zu Daimler-Benz" mit Eberhard Hahn
Di 12.7. + Fr 22.7. + Di 26.7. + Di 9.8. + Di 23.8. jeweils 19:00 Uhr
Filmpräsentation "110 Jahre Automobiltradition in Untertürkheim"
Di 26.7. + Di 2.8. + Di 16.8. jeweils 19:00 Uhr

 

So 4.9.2010, 14-16 Uhr - Ortsmuseum Untertürkheim / Rotenberg geschlossen!


Sa 17.09.2011, 16:00 Uhr - Ortsrundgang durch Untertürkheim am Weinfestsamstag - Start an der Weinpresse vor dem Bahnhof - Arlbergstraße

Sa 24.9.2011,  7:30-21 Uhr - Museumsausflug nach Friedrichshafen -
Anmeldung telefonisch beim Vorstand erforderlich - 338689!

So 9.10.2011, 11-16 Uhr - Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseums
Untertürkheim / Rotenberg - 11 und 14 Uhr Führungen

Do 10.11.2011, 18-19 Uhr - Lampionumzug Start in der Fußgängerzone Untertürkheim mit Abschlussfeuerwerk auf dem Leonhard-Schmidt-Platz

Sa 10.12.2011, 10–19 Uhr - 37. Weihnachtsmarkt Untertürkheim

MB-MuseumTafel erinnert an erste Fahrt eines Motorwagens 1885

Untertürkheim: Bürgerverein spendet Schild zum 125-jährigen Jubiläum des Automobils

 

(mk) UZ 9.11.2010 – Am 10. November 1885 hat Gottlieb Daimler Industriegeschichte geschrieben. Sein Sohn Paul fuhr mit einem motorisierten Reitwagen von Cannstatt nach Untertürkheim. Die Fahrt markiert die Geburtsstunde des Automobils.

Zum 125-Jahre-Jubiläum hat der Bürgerverein Untertürkheim im Beisein von Autor Gunter Haug eine Gedenktafel am Zielort der epochalen Fahrt angebracht. „Wer jetzt am Untertürkheimer Bahnhof steht und die vielen Autos vorbeifahren sieht, ahnt nicht, welche Sensation vor 125 Jahren hier seine Endstation fand“, meint Eberhard Hahn, der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim.

Am 10. November 1885 hatten sich viele Cannstatter und Untertürkheimer entlang der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften aufgereiht. Sie wollten eine Weltpremiere erleben, deren Tragweite die meisten sicherlich nicht erahnten. Der schwäbische Tüftler und Pionier Gottlieb Daimler hatte gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Wilhelm Maybach einen benzingetriebenen Motor entwickelt und in einen dreirädrigen Reitwagen eingebaut.

An jenem 10. November – Schillers Geburtstag – sollte das erste Automobil auf Erprobungsfahrt gehen – und zwar von Daimlers Werkstatt in Cannstatt ins zwei Kilometer entfernte Untertürkheim. Am Steuer des Motorwagens saß der 16-jährige Paul Daimler. Sein Vater hatte sich mit einer Pferdekutsche an den Endpunkt der Fahrt begeben – an den Untertürkheimer Bahnhof.

Haug + HahnDer motorisierte Ritt auf dem Gefährt gelang, die epochale Leistung ging als die Geburtsstunde des Automobils in die Geschichte ein. „An dieses historische Ereignis wollen wir mit einer Gedenktafel erinnern“, sagt Eberhard Hahn. Der Bürgerverein hat bereits etliche historisch wichtige Gebäude oder Standorte mit den silbernen Tafeln ausgestattet.

 

Aus Anlass der Erstlingsfahrt vor 125 Jahren kam nun die neue Tafel hinzu. Zumal – was den Untertürkheimer und ehemaligen Daimlermitarbeiter Hahn ärgert – die Verantwortlichen der Landeshauptstadt das Jubiläum der Pioniertat unbeachtet lassen. Dafür bekam Hahn Beistand von einem anderen Ex-Untertürkheimer, der sich zu einem erfolgreichen Autor entwickelt hat. Rechtzeitig zum Jubiläum hat Gunter Haug seinen historischen Roman über Gottlieb Daimler veröffentlicht. Für den Autor war es deswegen eine Selbstverständlichkeit und Ehre, gemeinsam mit Hahn die neue Tafel an der Fassade der Buchhandlung Roth – also gegenüber dem Bahnhof – anzuschrauben. „Zur Erinnerung an eine Sternstunde der Automobilgeschichte“, waren sich die beiden Untertürkheimer einig.
Foto Kuhn UZ

Am Donnerstag, 11. November, stellt Gunter Haug um 19.30 Uhr seinen Roman „Gottlieb Daimler–Der Traum vom Fahren“ in der Stadtteilbücherei Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 45, vor.

HaugHaug

LampionLampion
Ca. 500 Personen nahmen am Lampionumzug 2010 teil - Fotos:Enslin
LampionLampion

Gegenüber dem Bahnhof Untertürkheim an der Buchhandlung Roth erinnert seit kurzem eine neue Infotafel des Bürgervereins an dieses historische


Ereignis vor 125 Jahren. Foto: Enslin
Tafel

Einladung zum 5.Tag der Stadtgeschichte
am Samstag, 13. November 2010 von 11: 00 – 15 : 40 Uhr

 

in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais Max-Bense-Saal
Thema:: Spielregeln des Denkmalschutzes
Veranstalter: ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IG Stadtgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem Planungsstab Stadtmuseum
Programm hier: www.stuttgart-stadtgeschichte.net

VERANSTALTUNGEN 2010
StadtmauerMuseumsausflug 2010 nach Nördlingen im Ries So 17.10.2010,  8:30 - 21 Uhr Busabfahrt So 8:30 Uhr am Bahnhof Uth. an der Weinpresse
10:30 Uhr Stadtführung durch die Altstadt Nördlingens
14:00 Uhr Besuch des Rieskratermuseums
Bericht vom Ausflug hier
Nördl.
Stadtmauer - So, Gsell, so! - Fotos: Enslin/Hanspeter Sultze

Heimatmuseum erfolgreich wiedereröffnet

Bürgerverein zufrieden mit Umbau - Ausstellung kommt gut an

Grieshaber
 

Stuttgarter Wochenblatt 14.10.2010
Punktgenau zum "Tag der Heimatgeschichte" konnte das Heimatmuseum in Rotenberg wieder eröffnet werden. Mehrere Monate war die Ausstellung im Alten Schulhaus wegen Umbauarbeiten geschlossen. Und auch wenn es lange gedauert hat, nun ist der Bürgerverein rundum zufrieden. "Es ist optimal geworden, weil wir jetzt einen separaten Eingang zur Ausstellung haben", erklärt Peter Vetter, Mitglied des Vereinsvorstands.

Von Gesa von Leesen
ROTENBERG

 

Bisher mussten Besucher stets durch den im Schulhaus untergebrachten Kindergarten gehen, um in die Ausstellung zu kommen. Das ist nun vorbei. Auf der Rückseite des Gebäudes führt der neue Eingang mit neuer Treppe hinauf in die erste Etage, wo zahlreiche Vitrinen die Geschichte des Stadtbezirks Untertürkheim anschaulich vergegenwärtigen. Notwendig geworden war der Umbau aus brandschutztechnischen Gründen. Weil es keinen zweiten Ausgang gab, war das vom Kindergarten genutzte Turmzimmer geschlossen worden. Nun hat die Stadt im Zuge der Bauarbeiten auch die Elektrik erneuert.

Den neuen Eingang, der nun in die heimatgeschichtliche Ausstellung führt, fanden die Besucher am vergangenen Wochenende ohne Probleme Während der Vorsitzende des Bürgervereins Eberhard Hahn eine Gruppe Interessierter durch die Schau führte, zeigte Peter Vetter seine Lieblingsecke: Die Ausgrabungsfunde aus uralten Zeiten, zum Beispiel die Geweihstange eines Edelhirsches, der irgendwann zwischen 130.000 und 105.000 vor Christus in Untertürkheim gelebt hat. Auch die steinerne Darstellung einer weiblichen Brust aus der Bronzezeit gefällt Vetter. "Mein Enkel hat gemeint, das sei ein Türgriff", erzählt er lächelnd. "Aber das ist für die Zeit doch eher unwahrscheinlich." Nicht nur baulich hat sich einiges für die Ausstellung getan. Der Verein hat die Schließungszeit genutzt, um neue Inhalte zu erarbeiten. In neuen Vitrinen gibt es nun auch Anschauliches aus dem Alltag: Kneifer aus der Jahrhundertwende, Aschenbecher aus den 1920er Jahren, Lebensmittelmarken. Der Hafen- und der Eisenbahnbau werden in Zeittafeln und Fotos dokumentiert und gleich am Eingang hat man eine Vitrine HAP Grieshaber gewidmet, dem Künstler, der die Altarwand in der Stadtkirche Untertürkheim gestaltet hat.

Die Wiedereröffnung sei gut gelaufen, meinte Peter Vetter. Neben den beiden ordentlich besuchten Führungen hätten auch Ausflügler, die den schönen Sonntag für eine Wanderung nutzten, vorbei geschaut: "Und so soll es ja auch sein." Spontan vorbeischauen kann man allerdings nun nicht mehr. "Wir öffnen aber jederzeit auf Anfrage", erklärt Vetter. Wann man wieder einen festen Öffnungstag einführe, stehe noch nicht fest. "Das muss sich erst wieder einspielen."

Der Bürgerverein Untertürkheim ist erreichbar bei Eberhard Hahn, Telefon: 07 11/42 63 75.

Initiative Stolpersteine - Obere Neckarvororte

Einladung zur Stolpersteinverlegung am Fr. 8. Oktober 2010, um 14.15 Uhr in Untertürkheim vor dem Haus Schlotterbeckstraße 4 mit Gunter Demnig

für Untertürkheim:
Margarete Hofstetter, Telefon 33 29 96
Eberhard Hahn, Telefon 42 63 75

mehr Infos hier: http://www.wirtemberg.de/ChristianeMarieHaug.htm

EingangKindergarten hat endlich einen Fluchtweg
ROTENBERG: Umbau des Alten Schulhauses
bis zum Ferienende abgeschlossen

 

Untertürkheimer Zeitung 31.8.2010
(mk) - Die Eltern und Kinder des städtischen Kindergartens dürfen aufatmen: Der zweite Hauseingang, der aus brandschutztechnischen Gründen notwendig wurde, ist fertig gestellt und die elektrischen Leitungen sind neu verlegt. „Bis zum Ferienende sind jetzt nur noch Malerarbeiten zu machen“, sagt Axel Häger vom Liegenschaftsamt
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So 10.10.2010, 11-16 Uhr - Tag der Heimatgeschichte im Ortsmuseum Untertürkheim / Rotenberg - Führungen um 11 und 14 Uhr

Sa 18.09.2010, 16:00 Uhr - Ortsrundgang durch Untertürkheim am Weinfestsamstag -
Start an der Weinpresse vor dem Bahnhof - Arlbergstraße

Zu den Berichten der Stuttgarter Zeitung

Untertürkheim ist die Geburtsstätte der UT-MotorräderUT Nadel
  85  Jahre ist es her, seit die ersten Motorräder von
       Firmengründer Hermann Scheihing dort gebaut wurden
120  Jahre alt wäre Hermann Scheihing in 2010 geworden 
 
Die UT-Freunde nehmen das zum Anlass für das
3. Internationale UT – Markentreffen
am Sa./So. 4./5. September 2010
das diesesmal gemeinsam mit dem BOXENSTOP Auto- und Spielzeugmuseum
organisiert und in Tübingen abgehalten wird.Eingeladen sind Besitzer von fahrfähigen bzw. restaurierten historischen
Motorrädern der Marke UT
:
  • 1922-26  UT-Motoren- und Fahrzeugbau  Stgt.-Untertürkheim1927-30  Bergmüller und Co. Maschinenfabrik  Stgt.-Vaihingen
  • 1931-62   Schwenk & Schnürle GmbH  Stuttgart-Möhringen
 Ebenso eingeladen sind alle “Oldtimer-Fans” als Zuschauer. Tübingen - Treffen der Motorrad-Oldies
TÜBINGEN. Freunde historischer Motorräder können am Wochenende 4./5. September beim Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop Oldtimer in Aktion erleben. Die U.T.-Freunde Stuttgart veranstalten dort ihr drittes Internationales Motorradtreffen. Zur Veranstaltung vor dem Boxenstop liegen bereits über 40 Nennungen vor. Das älteste Motorrad ist von 1925. Neben Motorrädern der Marke U.T. werden noch weitere seltene Maschinen erwartet, unter anderem eine Neander. Am Samstag, 4. September, treffen die Teilnehmer von 9.30 Uhr an ein. Um 13 Uhr werden die Teams öffentlich vorgestellt. Danach geht's auf eine 40 Kilometer lange Ausfahrt. Gegen 15.30 Uhr werden alle Teams zur großen Präsentation vor dem Boxenstop-Museum zurückerwartet. Die Tochter des Firmengründers, die 94-jährige Margret Freitag wird beim Festabend als Ehrengast begrüßt. Zum Motorradtreffen startet im Boxenstop eine Sonderausstellung mit zehn U.T.-Motorrädern. Der Untertürkheimer Motorradkonstrukteur Hermann Scheihing hatte die Firma 1922 in Stuttgart-Untertürkheim gegründet. Das Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop in der Tübinger Brunnenstrasse 18 ist mittwochs bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.( RGA) Zum Fotobericht vom 3. UT-Treffen in Tübingen
Weitere Informationen erhalten Sie bei :
Günter Wolf (Dipl. Ing.), Ulmenstr. 103, 71088 Holzgerlingen
Tel. + Fax. 07031-601828,  g11wolf@T-online.de     (UT-Freunde)

Veranstalter ist das
Boxenstop Auto- und Spielzeugmuseum, Brunnenstrasse 18,
72074 Tübingen, Tel. 07071-929080, Fax. 07071- 929099
www.boxenstop-tuebingen.de Infos zur UT-Motorradgeschichte hier Zum Fotobericht vom 3.UT-Treffen in Tübingen

120. Geburtstag von Hermann Scheihing
Scheihingam Di  15.6.2010

UT85  Jahre ist es her, seit die ersten UT-Motorräder von Firmengründer Hermann Scheihing hier gebaut wurden
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120  Jahre alt wäre Hermann Scheihing 2010 geworden
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Hermann Scheihing (geb. am 15.06.1890, gest. am 31.05.1934) aus Untertürkheim war der Gründer derMotorradmarke "UT"

Programm des Bürgervereins am Di. 15.6.2010

16:30 Uhr: Treffpunkt Gaststätte Luginsland: Ortsrundgang ab Luginsland bis zum Häldle 9
18 Uhr: Im Häldle 9 - Enthüllung der Wandtafel zum 120. Geburtstag Hermann Scheihings

mit Preisverlosung und Probesitzen auf einem Original-UT-Motorrad von 1926 von Günter Wolf
UT
Größere Kartenansicht

UT-Motorräder aus Untertürkheim -
Bürgerverein erinnert an Konstrukteur Hermann Scheihing

Schild
Am Dienstag, 15. Juni jährt sich zum 120. Mal der Geburtstag des Untertürkheimers Hermann Scheihing. Und genau 85 Jahre ist es her, dass dessen erste UT-Motorräder gebaut wurden in einer kleinen Werkstatt in der Hermann Scheihing von 1922 bis 1926 ein Stück Motorradgeschichte schrieb. Der Konstrukteur war bei der Daimler- Motoren-Gesellschaft beschäftigt, bevor er sich selbständig machte. Er produzierte hier mechanische Teile und ab 1925 Motorräder, deren Namenskürzel „UT“ sich von Unter-Türkheim ableitet. Seine Rennmaschinen waren auch bei den Stuttgarter Solitude-Rennen erfolgreich. Das nimmt der Bürgerverein Untertürkheim zum Anlass,  eine Gedenktafel am Untertürkheimer Haus „Im Häldle 9“, neben dem Scheihing seine Werkstatt hatte, zu enthüllen.


Am Dienstag um 16:30 Uhr beginnt das Geburtstagsprogramm mit einem Ortsrundgang durch Stuttgart-Luginsland; der Treffpunkt ist vor der Gaststätte Luginsland.

Um 18 Uhr wird am Haus "Im Häldle 9" eine Gedenktafel enthüllt.

UTEin Original-UT-Motorrad von 1926, im Besitz von Günter Wolf, darf nicht nur bewundert, sondern auch zum Probesitzen mit Foto genutzt werden. Dazu gibt es eine kleine Preisverlosung des Bürgervereins. Gratislose liegen vor Ort aus.

Fotos und Berichte

von der UT-Veranstaltung

hier...




Mehr Infos und Fotos zur UT hier http://www.wirtemberg.de/motorrad.htm

Zum Fotobericht vom 3. UT-Treffen in Tübingen

Ortsrundgang zur Wallmer Siedlung am Freitag 18.6. 2010 um 16 Uhr Wallmer

 

Am kommenden Freitag, 18.6. um 16 Uhr gibt es eine neue Ortsführung des Bürgervereins Untertürkheim. Diesmal steht die Wallmer Siedlung als Ziel auf dem Programm. Zahlreiche Firmen, wie ESZET und die Stuttgarter Gipsfabrik siedlelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts hier an. Von 1925-31 wurde die Wallmer Siedlung gebaut u.a. durch Architekt Richard Döcker. Sie gilt mit ihrer typischen Bauhausarchitektur als Baudenkmal. Die Führung beginnt um 16 Uhr an der Weinpresse vor dem Untertürkheimer Bahnhof in der Arlbergstraße. Die Route führt entlang der Augsburger Straße bis zur Wallmer-Siedlung und zurück über die Scherrenstraße bis zur Oberstdorfer Straße (Jugendstil). Die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Zeitungsberichte unter: www.wirtemberg.de/ siedlung-im-wallmer.htm

Hauptversammlung 2010 des Bürgervereins mit Preisverleihung der Heimatbuchstiftung
2010
Die Preisträger:Rainer Deiss und Gerhard Hummel mit Gerd Schuhmacher - Foto; Enslin
Neue Website zur Stadtgeschichte Stuttgarts ist online
InitiativGruppe StadtGeschichte Stuttgart -
ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke
http://www.stuttgart-stadtgeschichte.net

IGS
Der Bürgerverein Untertürkheim ist Mitglied der ARGE

Presse-Info des Bürgervereins Untertürkheim e.V.

28.06.2010 Leider muss unsere, im weiten Umkreis sehr gefragte, ständige „Heimatgeschichtliche Ausstellung“ im ehemaligen Schulhaus in Rotenberg für die Öffentlichkeit z. Zt. geschlossen bleiben.

Wir sind darüber nicht glücklich, freuen uns aber umso mehr über den Grund, der uns zu dieser Maßnahme zwingt. Unsere Ausstellung wird zukünftig durch einen neuen Zugang und einem teilweise neuen Treppenhaus direkt zu erreichen sein und nicht mehr durch die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte, wie seither. Wenn alles planmäßig verläuft, sind bis zum Herbst die derzeit laufenden Bau- bzw. Umbaumaßnahmen abgeschlossen. Wir werden danach die Gelegenheit war nehmen, mit einem „Tag der offenen Tür“ in unsere Heimatgeschichtliche Ausstellung einzuladen, um damit gleichzeitig den „neuen“ Eingang und das „neue“ Treppenhaus“ einzuweihen.Neben dieser ständigen Heimatgeschichtlichen Ausstellung, die seit nahezu 20 Jahren besteht und bereits von mehreren tausend Interessenten aus nah und fern besucht wurde, hat der hiesige Bürgerverein in diesem Zeitraum zusätzlich vielerlei individuelle Ausstellungen, die jedoch immer mit dem Stadtbezirk in Verbindung standen, in der Stadtteilbücherei am Kelterplatz, sowie im Rathausfoyer in Stuttgart, im Kulturzentrum am Alten Postplatz und bei Festlichkeiten im Hafen Stuttgart entwickelt, gestaltet und aufgebaut. Für den Stadtbezirk Untertürkheim brachte sich der Verein u.a. ein: mit der Herausgabe eines Heimatbuches, einer DVD über die Ortsgeschichte, zahlreichen Publikationen, der Entstehung und Installation des “Storchenbrunnen“, dem Bau des hiesigen Hallenbades, der Stiftung der Weinpresse am Bahnhof, aus Anlass „100 Jahre Eingemeindung nach Stuttgart“ und der Beschilderung von ca. 40 Gebäuden mit geschichtlichem Hintergrund.

Ferner mit der Konzeption und Organisation für das Jubiläumsjahr „800 Jahre Unter-Türkheim“ im Jahr 2000, verbunden mit der Kennzeichnung der Wanderwege „Rund um die Kirchturmspitze“ und „Rund um den Wirtemberg“, den entsprechenden Hinweis- und Streckentafeln und einem Faltprospekt der den Stadtbezirk darstellt sowie der Mitorganisation des historischen Festumzugs und des Jubiläum-Festabends in der Sängerhalle.

Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die ortsgeschichtlichen Führungen und Diavorträge bei Vereinen, der AWO und in den hiesigen Begegnungsstätten sowie der Laternenumzug, der vor allem unseren jüngeren Mitbürgern viel Freude bereitet, alljährlich im November statt findet und mit einem Feuerwerk am Bahnhofsvorplatz endet.

Der Bürgerverein ist Mitbegründer des traditionellen Untertürkheimer Weihnachtsmarktes und ist bis heute zuständig für das kulturelle Begleitprogramm. Ferner besteht seit über 25 Jahren die so genannte Heimatbuch-Stiftung, die seit ihrem Bestehen über 60.000 Euro(!) als Förderpreis zur Auszahlung brachte. Berücksicht wurden Personen, Vereine und Institutionen aus dem Stadtbezirk, die sich entsprechend der Satzung, durch besondere Leistungen in Sport und Kultur hervorgehoben haben.

Diese Auflistung soll ein kleiner Querschnitt der geleisteten Aktivitäten des Vereins darstellen, die ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement der Mitglieder bestritten und zu 92% aus der Vereinskasse finanziert wurden.
Wie in der Vergangenheit, wird der hiesige Bürgerverein auch in Zukunft den Stadtbezirk Untertürkheim, der geprägt ist durch eine lange Tradition, als fortschrittlich und innovativ präsentieren.

Eberhard Hahn

4.Tag der Stadtgeschichte mit Ausstellung bis 20.11.2009

Plakat

Samstag, 7. November 2009 13.30 - 18 Uhr

Rathaus Stuttgart - Mittlerer Sitzungssaal -
4. Stock


Dazu gibt es die Ausstellung
Stuttgart und das Wasser

Einblicke in die stadtgeschichtliche Arbeit
vom 7.11. – 20.11. 09 im Rathaus Stuttgart
im 3. Stock Foyer

 

Veranstalter:
ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der Initiativgruppe Stadtgeschichte
in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem Planungsstab Stadtmuseum









Die Aussteller:

  • Bad Cannstatt, Herr H. Betsch
    Mineralwasser und Brunnen in Bad Cannstatt Degerloch, Naturfreunde, Herr H. Doka
    Das Beste aber ist das Wasser-
    Das Degerlocher Dampfhaus EnBW Regional AG
    130 Jahre Wasserwerk Berg Feuerbach Bürgerverein, Herr W. Weber
    Wasserprivatisierung in Stuttgart Hofen, Herr W. Zwinz
    Entstehungsgeschichte des Max-Eyth-Sees Möhringen, Herr Th. Honig
    Entstehung von Probstsee und Riedsee Münster, Herr R. Zondler
    Vom Dorfbrunnen zur Wasserleitung
  • Naturfreunde, Radgruppe, Stuttgart
    Der vergessene Nesenbach
  • Sillenbuch, Herr M. Fuchs
    Von nassen und von trockenen Sillenbuchern Stuttgart-Ost, Herr U. Gohl
    Brunnen im Stuttgarter Osten Stiftung Stuttgarter Brünnele mit
    dem Tiefbauamt Stuttgart
    Wiederbelebung historischer Brunnen Stammheim, Herr M. Hechinger
    Die Wasserversorgung Stammheims in
    der Vergangenheit
  • Untertürkheim, Herr E. Hahn
    Neckarhafen Stuttgart
  • Weilimdorf, Weilimdorfer Heimatkreis
    Weilimdorfer Gewässer und Brunnen
  • Zuffenhausen, Herr W. Schweikart
    Zuffenhausen und sein Wasser



50 Jahre Neckarhafen Stuttgart des Bürgervereins Untertürkheim Foto:Enslin
Wir trauern um Werner Schwarz und Wolfgang Jäger
  • Fleggatreff am Sonntag 25.10.2009 12 bis 17 Uhr -
    Stand des Bürgervereins in der Widdersteinstraße
    Verkauf von DVDs und Baumwolltaschen sowie der Postkarten-Serie von Herrn Beeg
  • 5.11.2009 18 Uhr: Lampion- und Fackelumzug
    für die Kindergarten- und Schulkinder der Gemeinde
    mit der Jugendfeuerwehr Untertürkheim
    Start in der Widdersteinstraße um 18 Uhr - abschließend Feuerwerk auf dem Leonhard-Schmidt-Platz.
  • UZ berichtet: Feuriger Abschluss des Lampionumzugs

Beeg
Maler Günter Beeg - Pfarrerin Mirijam Mühlhäuser - Bürgervereinsvorsitzender Eberhard Hahn Foto:Enslin

 

PostkartenHerr Beeg aus Rotenberg wird am 4. Oktober von 13. 00 bis 14.00 Uhr  in unserer  Ausstellung,  zum Signieren seiner neuen Postkarten-Serie anwesend sein. (8 Stück: 10 EUR) Gleichzeitig werden wir unsere DVD "Bummel durch die Ortsgeschichte" und die Rotenberger DVD mit dem Titel "Wie' s früher war", anbieten. Der Erlös aus dem Verkauf der Rotenberger DVD und die Postkarten-Serie von Herrn Beeg geht als Spende an die evangelische Kirche in Rotenberg.

Links: Die neue Tasche mit dem Logo des Bürgervereins Untertürkheim aus Baumwolle ist
ab sofort erhältlich (1,50 EUR)


Aktuell zum 120. Geburtstag von Mercédès Jellinek
wird ihr Leben auf Schautafeln dargestellt.

Baronin Adrienne Manuela Ramona von Weigl, Kosename Mercédès, geborene Jellinek, geschiedene Schlosser (* 16. September 1889 in Wien; † 23. Februar 1929 in Wien), war Tochter des österreichisch-ungarischen Diplomaten und Autohändlers Emil Jellinek und seiner Frau Rachel Goggmann Cenrobert. Sie ist Namenspatin der Automobilmarke Mercedes. (Quelle:de.wikipedia.org )


  • Museumsausflug am So 13. September 2009 nach Sigmaringen -
    Der Museumsausflug 2009 des Bürgervereins Untertürkheim führte dieses Jahr nach Hohenzollern. Am Sonntag, dem 13. September, besuchten wir zuerst das neue Mattes-Zündapp-Museum in Sigmaringen. Kurz nach dem Mittagessen wurden wir fachkundig durch das Schloss Sigmaringen geführt. Nach einer 30-minütigen Fahrt durch das herbstliche Donautal machten wir eine Stunde Pause am Knopfmacherfelsen bevor wir in Reudern zum Abendessen einkehrten.
    ==> zum Bericht <==

2009
Gruppenfoto am Knopfmacherfelsen

 

Frühjahr /Sommer 2008 : 50 Jahre Neckarhafen Stuttgart
LOGO
Berichte zur Ausstellung 50 Jahre Neckarhafen Stuttgart

Zelt BV-Uth
FW

Hafenfest
www.stuttgarter-hafenfest.de/ - das komplette Programm zum Hafenfest

2. Wiederholung unserer Ausstellung 50 JAHRE NECKARHAFEN
ab 7. November 2009 im Stuttgarter Rathaus

  • GESUCHT:
    Historische Fotos und Unterlagen zur Gipsfabrik in der Augsburger Straße.

    Wer besitzt Fotos, Skizzen, Pläne oder Karten von der Feldbahn/Seilbahn vom
    Gipssteinbruch zur Gipsfabrik? Bitte melden - per Telefon oder Email.

Wir sind dankbar für Kopien oder Originalen von allen Unterlagen zu Untertürkheimer und Rotenberger Themen - sei es aus Nachlässen oder Sammlungen - bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Auch die Ausstellung von Privatsammlungen in unserem heimatgeschichtlichen Ausstellungsraum in Rotenberg sind ggf. möglich.

komplette Brücke 1622

 

 

RathausRathaus
Ausstellung der Ortsgeschichte des Stadtbezirks Untertürkheim im Foyer des Rathauses

Ortsgeschichte / Serie

Ortsrundgänge / Wanderwege / Veranstaltungen

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