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Seit einem Jahr gibt es das Feuerwehr-Museum in Stuttgart-Münster
Mit 3000 Besuchern Erwartungen übertroffen

In der Fabrikhalle geht es heiß her:
Knallrote Ausstellung ist gefragt
aus Cannstatter Rundschau vom 23.10.2002 - von Frederike Poggel

Ein Jahr wird das Feuerwehr-Museum in diesen Tagen alt. Mehr Besucher als erwartet haben bis jetzt die Schranken der ehemaligen Fabrikhalle in Münster passiert. Eine Cafeteria sowie eine Kinder-Spielecke sollen in der Winterpause gebaut werden - vom 30. November 2002 bis 1. März 2003 sind nur Führungen nach Absprache möglich.

Stuttgart-Münster

Was so ein richtiger Brandoberinspektor ist, der ist mit Herzblut bei der Sache. Hans-Joachim Mayer ist einer von ihnen. Stationiert ist er auf Feuerwache 4 in Feuerbach; und einen Großteil seiner Freizeit verbringt er im Feuerwehr-Museum in Münster. Da ist er ganz in seinem Element. Und damit ist er nicht alleine: Insgesamt 40 Mitglieder des Feuerwehrvereins halten ihr Museum in Schuss, hegen und pflegen die ehemalige Fabrikhalle des Dampflokomobil- und Kühlanlagen-Hersteller Assmann und Stockder. Und reparieren und polieren die Ausstellungsstücke, vom historischen Löschfahrzeug bis zur Holzwasserleitung, genannt Teichel, aus dem Jahr 1700. Einer der Höhepunkte bei dem Rundgang durch die knallrote Ausstellung ist das älteste Exponat: Mit der „Water witch" von 1921 ist die New-Milford-Feuerwehr durch die USA geheizt.

Fast 7000 Arbeitsstunden und 350 000 Euro sind bis jetzt in die Ausstellung mit einem geschätzten Sammlerwert von 5,5 Millionen Euro geflossen. Für die Miete von 110 000 Euro jährlich kommt die Stadt Stuttgart auf - alles andere finanziert der Verein über Beiträge und Spenden.

Ein Jahr ist es jetzt her, als sich zum ersten Mal die Pforten in der Murgtalstraße 60 geöffnet haben. Und seitdem haben etwa 3000 Besucher die Schwelle passiert. „Wir haben mit gerade einmal 1000 gerechnet", sagt Hans-Joachim Mayer. Die meisten Besucher zählte das Feuerwehrmuseum bei Führungen: „Oft kommen Schulklassen zu uns", sagt der Vorsitzende des Vereins. „Für die Zukunft wollen wir auch mehr Familien für unsere Ausstellung gewinnen." Und das soll zum einen mit verbesserter Werbung erreicht werden - zum Beispie! mit Flyern. Auch Erinnerungsstücke wie Modell-Autos soll es künftig geben.

Zum anderen hat das Museum bald noch eine Cafeteria zu bieten. Eine Kinder-Spie!ecke wollen die Vereinsmitglieder ebenfalls in Eigenarbeit einrichten. „Das alles soll im März fertig sein", sagt Hans-Joachim Mayer.

Stand: 23.10.2002 !!

zur Website des Stuttgarter Feuerwehrmuseums
http://www.stuttgarter-feuerwehrmuseum.de/

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